PCO-Syndrom

Warum Du (vermutlich) kein PCO-Syndrom hast

Nach Absetzen der Pille wurde mir blitzschnell die Diagnose PCO gestellt. Meine damalige Frauenärztin wies mich sogleich darauf hin, dass es nun schwierig für mich wäre, je schwanger zu werden (wollte ich zu diesem Zeitpunkt gar nicht) und riet mir daher, wieder die Pille zu nehmen (hab ich aber nicht getan). Seit ich meinen Blog habe, stelle ich immer wieder fest, wie vielen Frauen es genauso nach Absetzen der Pille geht. Aus diesem Grund habe ich Isabel von Generation Pille gebeten, zu diesem Thema einen Gastartikel zu schreiben. Here we go!

 

Beginnen wir mit der Definition und den Symptomen vom PCO-Syndrom/PCOS:

 

PCOS ist die Abkürzung für Polyzystisches Ovar-Syndrom oder auch Polyzystisches Ovarial-Syndrom. Dieser Name leitet sich aus einem der Symptome ab: den Zysten.

 

    • poly ist ein Begriff für „viele, mehrere“

 

    • zystisch bedeutet „Zysten bildend“

 

    • Ovar ist der Eierstock, ovarial bedeutet „zum Eierstock gehörend“

 

    • Syndrom bezeichnet ein wiederkehrendes Muster von Symptomen oder einfach gesagt: eine sichere Diagnose fällt schwer

 

Zu den häufigsten Symptomen, mit denen man sich als PCOS-Patientin rumschlagen muss, gehören Zyklusstörungen. Also seltene, unregelmäßige oder ausbleibende Perioden. Außerdem Haarausfall, vermehrte Körperbehaarung und Akne. Diese Erscheinungen lassen sich meist durch ein weiteres Symptom – den erhöhten Androgenen (männliche Hormone) – erklären. Auch die Insulinresistenz stellt in manchen Fällen ein weiteres Problem dar, was oft zu massiver Gewichtszunahme führt. Desweiteren führt das PCO-Syndrom auch zu ausbleibenden Eisprüngen, somit zu einem unerfüllten Kinderwunsch und den im Namen bereits erwähnten Eibläschen, die Zysten genannt werden.

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Die richtige Diagnostik ist wichtig!

 

Ein Syndrom sollte grundsätzlich erst dann final diagnostiziert werden, wenn alle möglichen Ursachen für die vielen Symptome ausgeschlossen wurden. Und genau hier liegt das Problem: Leider sieht die Diagnostik in vielen Fällen nicht so ausführlich aus, wie sie sein sollte. Und so hat man schneller PCOS als man bis drei zählen kann. Ich nenne das gerne Schnellschuss-Diagnostik. Einigen Gynäkologen scheinen nämlich die im Ultraschall sichtbaren Zysten schon auszureichen, um ein PCOS zu diagnostizieren. Doch ganz so einfach ist das nicht!

 

Für eine korrekte Diagnose bedarf es zweier Schritte: zuerst die Anamnese und dann das Erfüllen der Kriterien mit anschließendem Ausschlussverfahren. In Europa gelten aktuell die Rotterdamm-Kriterien, wobei zwei von drei erfüllt sein müssen, um PCOS vermuten zu können:

 

    • Amenorrhoe oder Oligomenorrhoe (ausbleibende oder seltene Menstruation)

 

    • laborchemische oder klinische Hinweise für eine Hyperandrogenämie (= Überschuss männlicher Geschlechtshormone bei der Frau, darunter fällt auch der Hirsutismus, also eine ungewöhnlich starke Körperbehaarung bei Frauen)

 

    • die „Perlschnurovarien“ im Ultraschall, also die besagten Ovarialzysten (mindestens 12 Follikel je Eierstock)

 

Keine Panik!

 

Selbst wenn man zwei dieser drei Kriterien erfüllt, sollte man noch nicht in Panik verfallen, denn auch dann ist die Diagnose noch nicht gesichert. Für diese Symptome können zum einen viele weitere endokrine Probleme wie beispielsweise Hashimoto (chronische Entzündung der Schilddrüse), das Adrenogenitale Syndrom (eine Stoffwechselkrankheit) oder auch eine Hypophysenschwäche (insuffiziente Ausschüttung der Hormone) verantwortlich sein.

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Zum anderen ist es aber auch sehr gut möglich, dass man nach dem Absetzen der Pille durch das entstehende hormonelle Ungleichgewicht die gleichen Symptome wie beim PCO-Syndrom entwickelt.

 

Doch warum führt das Absetzen der Pille zu diesen Symptomen?

 

Die Eierstöcke einer jeden Frau produzieren in jedem Zyklus bis zu 12 Follikel pro Seite. Im Idealfall entwickelt sich eines dieser kleinen Freunde zu einem dominanten Follikel, welches größer wird als der Rest und sich auf den Eisprung vorbereitet. Eines springt, der Rest wird absorbiert. Hat die Frau in einem Zyklus keinen Eisprung, bleiben diese kleinen, nicht entwickelten Follikel einfach zurück und sind im Ultraschall als „Zysten“ sichtbar. Zysten im Ultraschall zeigen aber lediglich an, dass keine Ovulation stattfand. Es erklärt nicht, warum es keinen Eisprung gab und auch nicht, ob es im nächsten Zyklus einen geben wird oder nicht.

 

Wenn man mittels Pille seine körpereigene Hormonproduktion inklusive Eisprung unterdrückt hat, ist es fast normal, dass der Körper und insbesondere die Eierstöcke verlernt haben, was ihre eigentliche Aufgabe ist.

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Das ganze System hat also erst mal Startschwierigkeiten, denn nach dem Absetzen der Pille entsteht zunächst ein komplettes Hormonchaos im Körper, gepaart mit Vitalstoffmängeln und einer sehr wahrscheinlich leicht überlasteten Leber.

Das alles kann dazu führen, dass einige Zeit kein Eisprung stattfindet und die Menstruation erst einmal ausbleibt oder noch unregelmäßig kommt. Selbst das Auftreten von zu vielen männlichen Hormonen lässt sich im Post-Pill-Modus leicht erklären, denn auch die Eierstöcke können, neben den Nebennieren, männliche Hormone bilden. Auch wenn das die gleichen Symptome wie beim PCO-Syndrom sind, so haben sie aber durch das Absetzen der Pille einen anderen Ursprung.

 

Bei einigen Frauen verschwinden diese unschönen Symptome nach einiger Zeit von ganz alleine, denn vieles regelt sich mit guter Ernährung, Vitaminen und Selbstfürsorge. Andere Frauen wiederum brauchen einen gezielten Anschubs.

 

Wann ist es PCOS und wann nicht?

 

Wenn es vor der Einnahme der Pille keine Anzeichen für das PCO-Syndrom gab, sondern es erst nach dem Absetzen vermutet wird, ist es wahrscheinlich nur das vorübergehende Hormonchaos. Bitte schaut dem Arzt bei der Diagnostik genau über die Schulter und traut Euch, auch mal etwas zu hinterfragen. Und wenn Ihr mit dem Arzt nicht zufrieden seid und Euch nicht gut behandelt fühlt, sucht Euch besser einen anderen.

 

Sollte PCOS korrekt diagnostiziert worden sein, ist das trotzdem kein Grund zu verzweifeln, denn im Gegensatz zur allgemein vorherrschenden Meinung der Gynäkologen gibt es mehr als nur eine Methode, PCOS natürlich und ohne Pille zu behandeln. Hierzu solltet ihr mit einem naturheilkundlich versierten Gynäkologen oder mit einem Heilpraktiker mit Schwerpunkt auf Frauenheilkunde sprechen.

 

Schreib Deine Meinung gern unten in die Kommentare! Oder lies weiter:

 

74 Comments
  • Marie
    Antworten

    Ich habe PCOS mit 23 diagnostiziert gekriegt und bis dahin nie ein hormonelles Verhütungsmittel genommen aber schon immer einen unregelmäßigen Zyklus. Als Therapie wurde mir dann die Pille verschrieben. Nach dem Absetzen wegen Kinderwunsch kamen leider alle Symptome wieder und ich konnte nur mit Hormonbehandlung schwanger werden. Aktuell bin ich im 5. Monat. Was ich nach der Geburt mache – es soll auf jeden Fall noch ein weiteres Kind folgen – und was ich nach abgeschlossenem Kinderwunsch mache – da bin ich noch unentschlossen. Eigentlich möchte ich ungern bis zur Menopause die Pille nehmen müssen.

    14. März 2017 at 10:55
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Marie,

      zunächst einmal: Glückwunsch zur Schwangerschaft! Ich selbst kann aus eigener Erfahrung berichten: Warte einfach mal ab, so eine Geburt verändert ziemlich viel im Körper. Vielleicht ist eine weitere Hormonbehandlung daher gar nicht mehr nötig.

      Alles Gute für Dich/Euch!
      Maggie

      14. März 2017 at 11:09
    • Lu Cy
      Antworten

      Wie kann ich hier kommentieren? Ich kann nur auf „antworten“ bei den anderen Kommentaren klicken.
      Liebe Grüße

      13. August 2018 at 13:52
      • maggie_m
        Antworten

        Liebe Lu Cy,

        Du kannst ganz weit nach unten scrollen und kommst dann zum Formular.

        Viele Grüße
        Maggie

        13. August 2018 at 14:24
  • Mel
    Antworten

    Hallo,

    ich bin 26 Jahre alt und ich habe im Juni 2016 die Pille abgesetzt und mir die Kupferspirale setzen lassen. Im November 2016 hatte mein Frauenarzt auch die Vermutung auf PCO aufgrund der vermehrten Anzahl an Eiblässchen im Eierstock (Obwohl ich meine Menstruation einigermaßen regelmäßig bekomme). Im Januar 2017 war dann doch alles OK bei der Ultraschalluntersuchung. Leider habe ich seitdem immer noch mit einer unreinen Haut zu kämpfen. Ist das normal dass es so lange dauert bis sich diese wieder beruhigt?
    Ich hatte mit 15 furchtbare Pickel, die durch die Pille komplett verschwunden sind. Jetzt ist es nicht ganz so schlimm, aber trotzdem unangenehm.

    LG

    28. März 2017 at 13:52
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Mel,

      ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten: Meine Haut hat 5 (!) Jahre gebraucht, um sich zu erholen bzw. hatte ich erst nach dieser Zeit „mein“ Rezept dagegen gefunden: http://www.wearetheladies.de/pickel-ade

      Bedeutet aber nicht, dass es bei Dir genauso lange dauern wird, jeder Körper ist da anders.

      Ich wünsche Dir alles Gute!
      Maggie

      28. März 2017 at 18:53
  • Francine
    Antworten

    Ich habe nun seit einem Jahr meine Periode nicht mehr bekommen, nach Absetzen der Pille. Vor 5 Monaten hat es mein Arzt mit der Methode versucht meine Hormone „anzuschubsen“ in dem ich wieder 3 Monate die Pille nehmen sollte. Nach dem absetzen bekam ich bis heute nicht wieder meine Tage. Nun hat mich mein Arzt mit PCO diagnostiziert da ich an meinem Eierstock viele Follikel sitzen habe. Er und sein Kollege sind der absoluten Meinung das dies nur mit der Pille zu behandeln wäre und das wenn ich schwanger werden will nur eine Kortisonvorbehandlung möglich ist. Noch will ich keine Kinder aber ich war entsetzt, denn in ein paar Jahren will ich sicherlich welche. Jetzt hat mein Arzt mich zum Endokrinologen geschickt da ich mich weiger die Pille wieder einzunehmen. Ich fühle mich echt wütend und traurig da ich meiner Meinung nach überhaupt nicht aufgeklärt worden bin was da überhaupt in meinem Körper passiert und welche Alternativmethoden es gibt. Das einzige was mein Arzt mehrfach wiederholt ist : “ Sie sind erst 22. Da will man doch keine Kinder, höchstens in 10 Jahren“ – was weiß er schon ..

    17. August 2017 at 16:14
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Francine,

      danke für Deinen Kommentar. Auch mir wurde damals mit Unfruchtbarkeit gedroht, wenn ich nicht wieder die Pille nehme. Aber ich persönlich halte das für Quatsch! Die Pille bekämpft nur das Symptom, nicht aber die Ursache. Sie verschiebt das ganze „Problem“ nur nach hinten, man gerät in einen Teufelskreis.

      Ich würde Dir stattdessen empfehlen den Arzt zu wechseln und ggf. einen Heilpraktiker aufzusuchen, der sich mit dem Thema Zyklus auskennt.

      Alles Gute für Dich!
      Maggie

      17. August 2017 at 21:07
  • Sandra
    Antworten

    Hallo,

    ich bin 29 Jahre und habe heute auch die Diagnose PCO bekommen. Im April 2017 habe ich die Pille abgesetzt, nicht wegen einem Kinderwunsch, sondern weil ich meinen Körper mit dieser Chemie nicht mehr belasten will. Ich habe die Pille 15 Jahre lang genommen.
    Mitte Juli 2017 bekam ich starken Haarausfall. Vielen Dank übrigens für die 2 tollen Beiträge zu diesem Thema. Nichtsdestotrotz bin ich zum Hautarzt gegangen und dieser hat mir ein Haarwasser verordnet Crinohermal fem, ich nehme dieses nun seit 4 Wochen, und ich kann nicht genau sagen, ob es besser geworden ist mit dem Haarausfall. Sie fallen immer noch aus, mal mehr mal weniger. Auch beim Frauenarzt habe ich eine Hormonuntersuchung machen lassen und heute das Resultat erhalten – PCO.
    Meine Periode hatte ich seit dem Absetzen der Pille einmal. Nun möchte der Arzt weitere Untersuchungen durchführen Insulinwerte und Zuckerwerte. Er meinte zwar man müsse erst die Ergebnisse der Untersuchungen abwarten, aber eventuell müsste man eine Kortisontherapie in Betracht ziehen. Davon wäre ich überhaupt nicht begeistert, das würde ja noch mehr Stress für den Körper darstellen und die Nebenwirkungen sind auch nicht ohne. Vielleicht muss das erste Jahr nach dem Absetzen der Pille einfach irgendwie durchstehen, das muss doch auch ohne Pillen, Tabletten und Chemie funktionieren?!

    Viele Grüße

    11. September 2017 at 11:23
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Sandra,

      danke für Deinen Kommentar und Erfahrungbericht.

      Öhm, seit April abgesetzt und gleich schon Pillen-Therapie?! Das finde ich wirklich unglaublich. Was die Ärzte sich nur immer dabei denken. Ich* würde Deinem Körper auf jeden Fall noch ganz viel Zeit geben, sich von allein zu erholen und glaub mir: das wird er! Du hast 15 Jahre die Pille genommen, was sind da schon die 5 Monate seit Absetzen?

      Ich wünsche Dir viel Durchhaltevermögen!
      Alles Liebe

      Maggie

      * Ich bin natürlich keine Ärztin und darf Dir keinen medizinischen Rat geben, dies ist nur meine eigene, persönliche Meinung

      11. September 2017 at 12:07
  • ias
    Antworten

    hallo, bei mir wurde 12/13 jahren pco festgestellt (+ inuslinresistenz) mit allem drum und dran (zysten, zu viele männliche hormone etc, völliges ausbleiben der regelblutung), ich habe nie die pille genommen und werde auch zukünftig keine hormonelle verhütung ( wozu auch im moment :D), das akzeptiert auch meine gyn und versucht mit mir eine alternative zu finden.
    ich war neulich dann, nach längerer zeit, bei meiner gyn und das ultraschall sah sehr gut aus, keine zysten mehr und die gebärmutterschleimhaut sah auch top aus, blutbild wurde auch noch mal gemacht (auswertung folgt in 3 wochen)…ja nach über 12 jahren scheint sich jetzt was zu tun, erklären kann ich es mir nicht…ich habe meinen lebensstil vor kurzem geändert (kein alkohol, kein getreide, kein zucker, keine milchprodukte, keine minderwertigen fette und low carb, dazu noch intervallfasten 16/8), einige denken bestimmt, dass das an lebensqualität einbüßt aber nein, ich koche nur noch frisch, esse absolut keine verarbeiteten lebensmittel mehr und esse sehr gesund und ausgewogen, dazu das intervallfasten was absolut empfehlenswert bei einer insulinresi ist…ob das zusammen hängt und auch für mich hoffnungslosen fall hoffnung gibt…ich hoffe es.

    12. September 2017 at 13:58
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Ias,

      danke für Deinen Erfahrungsbericht.

      Der zeigt: PCO hat also nicht immer etwas mit der Pille zu tun. Schön, dass Du eine so gute Ärztin an Deiner Seite hast, die nicht gleich Hormone verschreiben möchte.

      Ich hoffe, dass Du mit Deinem neuen Lebensstil bald noch mehr Erfolge hast.
      Alles Gute für Dich!

      Maggie

      12. September 2017 at 21:28
  • Rebecca
    Antworten

    Hallo!

    Vielen Dank für den Artikel, mir kommt es fast so vor, als ob ich meine eigene Geschichte lesen würde. Habe auch nach 15 Jahren die Pille abgesetzt, dann blieb die Periode aus und ich ging zum Arzt und es wurde PCO diagnostiziert (inkl. Ultraschall mit vielen Zysten). Aufgrund des Kinderwunsches wurde mir gleich eine Überweisung an die Kinderwunschklinik in die Hand gedrückt. Ich habe daraufhin aber nichts in diese Richtung gemacht, weil der Kinderwunsch nicht so präsent war und ich mir keinen Druck machen wollte. Rund 6 Monate später war ich ohne jegliches Zutun schwanger, endetet jedoch leider mit einer Fehlgeburt. Ich habe daraufhin den Arzt gewechselt, bei der neuen Ärztin wurde die Diagnose PCO sofort revidiert, diese meinte gleich, dass der Körper einfach noch Zeit brauche um sich selbst wieder zu regulieren. Es wurde mir lediglich „Geduld und Zeit“ verschrieben. Mittlerweile sind wir glückliche Eltern und es ging alles auf natürlichem Wege. Ich will damit nur sagen, dass man seinem Körper und sich selbst nach vielen Jahren der Hormongabe einfach genügend Zeit lassen sollte, lebt und genießt euer Leben weiter, eure Zeit wird kommen. Und holt euch vielleicht doch lieber noch eine zweite Meinung ein, das schadet nie!

    16. September 2017 at 10:46
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Rebecca,

      vielen vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht, der so viel Mut macht! Finde ich toll, dass Du auf Dich und Dein Bauchgefühl gehört hast. Und Du wurdest dafür belohnt!

      Alles Gute weiterhin
      Maggie

      16. September 2017 at 11:25
  • Josephine
    Antworten

    Hallo zusammen,
    ich versuche meine Geschichte so kurz wie möglich zu halten.. 😉
    Habe circa 8 Jahre die Pille genommen, sowohl davor als auch danach (3jahre ohne Pille) normal meine Tage gehabt. Allerdings nie länger als fünf Tage und eher normale als starke Blutungen. Bin dann schwanger geworden und meine tolle FA hat mir nach der SS vier verschiedene Pillen innerhalb von 5 Monaten verschrieben, da ich bei den ersten drei gefühlt durchgehend zwischen Blutung hatte. Bei der vierten Pille hab ich mir gedacht es reicht (nach10 TagEn Zwischenblutung und diese dann abgesetzt (Ende Mai 2017) (November 16 entbunden , nach 8 Wochen stillversuch sofort meine Tage wieder bekommen)
    Naja dann war das Ende Mai meine letzte Mens. Meine Fa meinte das kommt schon .. nur Geduld.. abershleimhaut ist dünn also erstmal nix erwarten. Diese Diagnose gab sie mir 2 Monate lang und dann wechselte ich den FA. Die neue (wirklich sehr enpathisch) diagnostizierte PCO. Ihr Plan :metformin.
    Ich wollte es aber erstmal anders probieren. So nahm ich 6 Wochen homöopathische Mittel und habe heute morgen meine Tage bekommen. Ich frage mich ob das jetzt von selbst wieder in Gang kommt oder nicht..
    Ist jemand unter Euch mit ähnlichen Erfahrungen? Würde mich über eine Antwort freuen.

    24. September 2017 at 19:59
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Josephine,

      danke für Deinen Erfahrungsbericht. Ich selbst kann Dir zwar nicht weiterhelfen, möchte Dir aber Mut machen: Dein Körper wird sicher wieder von allein in Gang kommen. Schau, Du warst erst schwanger, und hast dann innerhalb kürzester Zeit fünf verschiedene Pillen genommen – kein Wunder, dass Dein Körper nun etwas Anlaufschwierigkeiten hat 😉

      Wünsche Dir alles Gute!
      Maggie

      25. September 2017 at 14:48
    • Maike
      Antworten

      Hallo Josephine,

      welches homöopathische Mittel hat denn bei dir Erfolg gezeigt?
      Ich nehme nun seit 2 Wochen einmal wöchentlich eine Östro/Gesta-Kombi und warte nun auf Veränderungen …
      Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, auch wenn dein Kommentar schon eine Weile her ist. 🙂

      Viele Grüße
      Maike

      15. Juli 2018 at 11:26
  • Nina
    Antworten

    Liebe Maggie,
    mich würde interessieren was in dem Artikel mit „gezieltem Anschubs“ gemeint ist?
    Ich fühle mich momentan als hätte mir jemand den Boden unter den Füßen weg gezogen. 10 Jahre haben ich die Pille genommen, sie im November 16 abgesetzt und nun bleiben meine Tage aus (erst hatte ich sie drei Monate lang ganz regelmäßig und dann nicht mehr) und meine Frauenärztin sagt wahrscheinlich PCO. Wir wünschen uns sehr jetzt schwanger zu werden (daher das Absetzen der Pille). Diese Diagnose war furchtbar und ich habe das ganze Netz durchkämmt nach Tipps und Erfahrungen. Nun bin ich noch verunsicherter als vorher.
    Ich bin auch auf der Suche nach einer guten Ärztin für dieses Thema im Raum Berlin.
    Ich würde auch gerne meinen Zyklus tracken um überhaupt mitzubekommen, wenn ich einen Eisprung habe, lese aber überall nur dass das mit PCO nicht geht – hast du hierzu Tipps?
    Liebe Grüße, Nina

    25. Oktober 2017 at 15:48
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Nina,

      Tut mir leid zu lesen, dass es Dir momentan nicht gut geht. Aber ich möchte Dir Mut machen:

      – Wurde PCO tatsächlich eindeutig festgestellt? Für mich klingt die Aussge Deiner Ärztin eher nach Verdacht als Diagnostik. Du solltest also in jeden Fall einen Hormontest und Ultraschall machen lassen

      – Sollte sich der Verdacht auf PCO bestätigen gibt es viele natürliche Wege und Mittel, den Zyklus „anzuschubsen“. Hier solltest Du Dich dann aber in jedem Fall an einen erfahrenen Arzt wenden, der Mittel & Dosierung verschreiben kann

      – Du schreibst, dass Du 10 Jahre die Pille genommen und vor 1 Jahr abgesetzt hast. Merkst Du die Diskrepanz? Was ist schon ein Jahr im Vergleich zu zehn? Gib Deinem Körper etwas Zeit, er wird sich sicher erholen!

      – Dass drei Monate lang nach Absetzen „alles gut“ ist und dann Nebenwirkungen auftreten ist ganz typisch. Solange braucht der Körper nämlich, um die synthetischen Hormone loszuwerden. Und danach ist er wieder auf sich allein gestellt und manchmal eben etwas ratlos wie er eigentlich mal funktioniert hat. Das wird aber wieder!

      – Natürlich kannst Du Deinen Zyklus tracken! Es ist eine ganz wunderbare Möglichkeit zu sehen, ob und wann ein Eisprung stattgefunden hat.

      Ich wünsche Dir alles Liebe & Gute! Kopf hoch.

      Maggie

      25. Oktober 2017 at 21:16
  • Melina
    Antworten

    Hallo,
    lieben Dank für diesen Artikel. Ich selbst habe im März die Pille abgesetzt. Ich wollte meinen Körper einfach nicht mehr mit Chemikalien überlasten und hatte zudem jeden Tag Kopfschmerzen, die mit dem Absetzen sofort aufhörten. Soweit so gut.
    Allerdings habe ich seit August extremen Haarausfall. Sie fallen mir beim leichten „durch die Haare ziehen“ bereits raus. Trau mich schon gar nicht mehr meine Haare zu waschen oder zu kämmen. Diese Situation belastet mich dermaßen!! Habe schon mehr als die Hälfte der Haare verloren und kann an nichts anderes mehr denken als an meine Haare und was mit mir nicht stimmt…
    Habe beim Hausarzt einen Bluttest machen lassen, die Werte sind alle okay. Der Hormontest beim Frauenarzt sagt aus, dass ich zu viele männliche Hormone habe. Der Arzt sagte zu mir, dass es wohl zum PCO Syndrom hinausauslaufen würde, da ich wohl auch diese Blasenförmige Zysten habe. Da ich aber einen einigermaßen regelmäßigen Zyklus habe, meinte er, dass sich das evtl. wieder gibt. Als Tipp bekam ich: Die Pille nehmen, dann würde sich das Problem legen, oder schwanger werden. Das ich erst nächstes Jahr mit der Kinderplanung anfangen möchte, fand er zu spät. Hat er wirklich Recht?? Ist mein einziger Ausweg nur die Pille? Habe zu ihm gesagt dass ich nicht mit der Pille aufgehört habe um sie wieder anzufangen zu nehmen. Er meinte, dass z.B. Gewichtsverlust auch helfen würde, da sich das Testosteron dann nicht so gut bilden kann. Wie sollte ich vorgehen? Abwarten ob sich das alles reguliert? Ich habe Angst, dass sich die Situation nicht ändern wird und ich bald keine Haare mehr haben werde 🙁
    LG
    Melina

    7. November 2017 at 14:03
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Melina,

      Danke, dass Du Deine Erfahrung mit uns teilst.

      Es tut mir leid zu lesen, dass Du mit solchen Nebenwirkungen zu kämpfen hast. Gegen den Haarausfall kannst Du konkret etwas tun – unter diesem Artikel sind zwei weitere verlinkt, die das Thema Haarausfall ausführlich behandeln.

      Nun zu Deinem Arzt: Ich empfinde es als echte Frechheit, Dir solch eine Angst zu machen! Die Pille würde nur die Symptome beseitigen – sobald Du diese aber absetzt (also spätestens wenn ein Kinderwunsch besteht), fängst Du wieder bei Null an. Daher ist es aus meiner Sicht besser, Deinem Körper jetzt schon die Zeit zu geben, die er braucht, um sich zu regenerieren.

      Ich würde Dir empfehlen:
      1. den Arzt zu wechseln
      2. einen anderen und/oder Heilpraktiker aufzusuchen, der sich mit der Thematik auskennt
      3. das Buch ByeBye Pille von Isabel zu lesen. Darin sind viele Tipps, was Du konkret tun kannst, um die Nebenwirkungen loszuwerden. Hier mein Artikel dazu: http://wearetheladies.de/pille-absetzen-nebenwirkungen/

      Ich hatte selbst erhöhte Testosteron-Werte nach Absetzen der Pille – obwohl ich schlank bin. Sehe da also keinen Zusammenhang zur Gewichtsabnahme.

      Hab Geduld, es wird sich alles wieder einrenken. Alles Gute für Dich!

      Maggie

      7. November 2017 at 16:35
      • Melina
        Antworten

        Hallo Maggie,

        danke für deinen Ratschlag und auch danke für die Seite! Habe mich noch nie so schlecht und verzweifelt gefühlt wie in letzter Zeit. Und als ich gestern auf deine Seite kam hat sie mir echt Mut gemacht, auch deine Nachricht!

        Werde Ende diesen Monats zu einer Heilpraktikerin gehen, hoffe sie kann mir weiter helfen.
        Weiterhin hoffe ich, dass sich der Haarausfall legen wird. Ewig wird es doch sicher nicht so weiter gehen und irgendwann müssen sich die Hormone doch beruhigen… 🙁

        Danke wirklich, habe das Gefühl dass mich keiner ernst genommen hat bisher mit diesem Thema.

        8. November 2017 at 15:06
  • Lisa
    Antworten

    Warum du (vermutlich) kein PCO Syndrom hast – nach so einem Inhalt habe ich (bis jetzt vergeblich) gesucht.
    Vielen Dank für den Text!

    Nun etwas zu mir: ich habe für mich erst vor kurzem entschieden, auch ohne jemals stark vorhandene Nebenwirkungen gehabt zu haben, die Pille abzusetzen.
    Einfach weil ich keine Hormone mehr zu mir nehmen und meinen Körper sich selbst überlassen möchte.

    Ich habe mir vor 2 Monaten im nahtlosen Übergang die Gynefix nach ca. 7 Jahre Pilleneinnahme einsetzen lassen. Bin nun „erst“ 7 Wochen pillenfrei. Hatte nach knapp 3-4 Wochen bereits fast pünktlich meine erste pillenfreie Periode. Diese war sehr stark. Da kamen Erinnerungen hoch, wie sie vor der Pilleneinnahme war.

    Gestern war ich zur Kontrolluntersuchung bei meinem FA, um eigentlich nur den korrekten Sitz der Kupferkette zu kontrollieren. Dabei war auch alles super, jedoch entdeckte er an beiden Eierstöcken ziemlich viele Zysten. Ich habe dies auf einem zusätzlichen Bildschirm auch mit angucken können. Habe jetzt nicht nachgezählt, aber es war gut gefüllt.

    Er erwähnte auch nur den Verdacht auf PCO und das man die Entwicklung unter Beobachtung halten müsste und würde auch aufgrund des kurz vorher stattgefundenen Absetzens der Pille noch keine Blutuntersuchung anordnen. Quasi keine Pferde scheu machen. Wollte mir den Verdacht quasi nur nicht vorenthalten.
    Aber ich habe mich natürlich etwas erkundigt und mich wundert es einfach wie es innerhalb von ein paar Wochen zu so vielen Zysten kommen kann, denn bei der Untersuchung beim Einsetzen der Gynefix war alles noch „leer“…

    Natürlich stehe ich hormonell noch ganz am Anfang nach Absetzen der Pille, aber Gedanken macht man sich natürlich trotzdem.

    Gruß Lisa

    10. November 2017 at 0:57
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Lisa,

      danke für Deinen Erfahrungsbericht.

      Ich finde es gut, dass Dein Arzt keine Panik macht und erstmal abwarten möchte. Die Zysten an sich sind meines Wissens nach nicht gefährlich, solange Du regelmäßige Perioden hast und sie aufplatzen und abgehen können. Sollte Deine Periode länger ausbleiben würde ich Dir empfehlen wieder zur Kontrolle zu gehen.

      Ich selbst bin keine Medizinerin und kann Dir leider nicht sagen, wie so viele Zysten so schnell entstehen können. Ich glaube aber, dass der Körper nach Absetzen der Pille ziemlich verrückt spielt.

      Ich wünsche Dir alles Gute!
      Maggie

      10. November 2017 at 9:46
  • Ella
    Antworten

    Ähm, ich habe bis jetzt nur diesen Artikel plus Kommentare und der zugehörigen Antworten gelesen.

    Mir bleibt gerade echt die Spucke weg!

    Ich habe definitiv PCO.
    Ich habe auch Erfahrung mit Kinderwunschkliniken usw.

    Ich finde es absolut gefährlich und vor allem verantwortungslos hier solche Tipps zu geben.
    PCO kann sich deutlich verschlechtern, je länger es unbehandelt bleibt!
    Mit den möglichen Folgen ist absolut nicht zuu spaßen!

    Ich stimme zu, dass sicherlich bei vielen Frauen erst einmal wieder ein gewisser Zeitraum benötigt wird um einen normalen Zyklus nach absetzen der Pille zu erreichen.

    Zu behaupten, dass es typisch wäre, das die Zyklen nach absetzen anfangs noch regelmäßig seien, weil die Pille im Körper erst abgebaut werden muss, halte ich allerdings für ziemlichen Humbug.

    Bitte, redet den Frauen keinen gefährlichen Unsinn von natürlichen Methoden usw ein.
    Ich mache das Spielchen schon lange Zeit mit und habe eine ganze Menge an alternativen Behandlungsmethoden versucht – erfolglos!

    Wenn weiter oben jemand von Verbesserung durch Ernährunngsumstellung – sprich Diät (nichts anders bedeutet dieses Wort) – schreibt, so findet sich dieser Rat auf so ziemlich JEDER entsprechenden Seite zum Thema!
    Ernährungsumstellung und Bewegung und damit meist einhergehende Gewichtsabnahme sind bei allen Frauen mit zuviel Hüftgold IMMER der erste Rat der Ärzte!

    Ich glaube, wenn man selbst nicht in diesem Boot sitzt und überhaupt nicht weiß, welcher Leidensdruck sich ansammelt, sollte man keine solchen Ratschläge erteilen.

    20. November 2017 at 20:59
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Ella,

      danke für Deinen Kommentar.

      Es tut mir leid zu lesen, dass Du PCO hast. Und Du hast natürlich recht: Wenn der Leidensdruck groß ist, dann sollte Frau zum Arzt – erst recht, wenn man schwanger werden möchte.

      Bei diesem Artikel geht es aber nicht darum. Denn: Sowohl Isabel (Autorin) als auch ich bekommen unglaublich viele Nachrichten von Frauen, denen allen nach Absetzen der Pille PCO attestiert wurde. Und das kann kein Zufall sein. Die Diagnose wird leider viel zu voreilig gestellt, den Frauen wird sofort wieder die Pille empfohlen. Sie wenden sich dann verzweifelt an uns, weil sie die Hormone ja eigentlich loswerden wollten und nun nicht weiterwissen.

      Wir können keinen medizinischen Rat geben. Nur aus unserer Erfahrung berichten. Und die lautet nun mal: der Körper spielt erst verrückt, pendelt sich dann aber meist wieder ein.

      Nichtsdestotrotz gibt es natürlich Fälle in denen er das nicht tut. Hier ist hoffentlich jeder Leserin klar, dass sie dann zum Arzt gehen muss. So viel Eigentverantwortung traue ich unseren Leserinnen aber zu.

      Alles Liebe
      Maggie

      21. November 2017 at 9:20
      • Sophie
        Antworten

        Meiner Meinung nach sollte in diesem Artikel deutlich gemacht werden, dass man vermutlich doch kein PCO hat, wenn es einem nach dem Absetzen der Pille diagnostiziert wird. Mein Zustand stimmte auch vor der Einnahme der Pille sehr genau mit den Symptomen von PCO überein, nur habe ich noch nicht mit meinem FA darüber gesprochen (befasse mich erst seit sehr kurzer Zeit mit dem Thema). Also bitte macht den Frauen keine Hoffnung, sondern kennzeichnet eure Aussage wirklich damit, dass es um die Situation nach Absetzen der Pille geht.

        21. Februar 2018 at 19:27
        • maggie_m
          Antworten

          Liebe Sophie,

          danke für Deinen Hinweis. Es steht jedoch direkt im ersten Abschnitt zwei mal „nach Absetzen der Pille“.

          Viele Grüße
          Maggie

          21. Februar 2018 at 20:15
  • Maja
    Antworten

    Hallo,

    Ich war beim Frauenarzt, weil meine Periode nach ansetzen der Pille nicht kam (1Monat). Ultraschall, direkt PCO diagnostiziert und ein korzisonhaltiges Medikament verschrieben. Ich gehe nochmal hin, irgendwie kommt mir das spanisch vor. Zumal andere Symptome (Haarausfall, Gesichtszunahme, Pickel, Vermännlichung) einfach nicht habe und auch kein Bluttest gemacht wurde. Außerdem hatte ich vor der Pilleneinnahme auch nie eine ähnliche oder gleiche Diagnostik erhalten oder hatte Probleme.

    Liebe Grüße
    Maja

    3. Dezember 2017 at 18:33
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Maja,

      danke für Deinen Kommentar.

      Habe ich es richtig verstanden, dass Dir nach nur einem Monat ohne Periode schon PCO diagnostiziert wurde? Falls ja, bin ich echt fassunglos, was sich manche Ärzte erlauben.

      Ich würde Dir auch dringend raten erneut hinzugehen bzw. den Arzt zu wechseln und auf eine eindeutige Diagnostik (inkl. Bluttest) zu bestehen.

      Alles Gute für Dich!
      Maggie

      4. Dezember 2017 at 9:20
      • Maja
        Antworten

        Hallo,

        Ich bin selbst etwas sprachlos. Habe jetzt nächste Woche einen Bluttest und gehe Ende des Monats noch zu einem ehemaligen Frauenarzt, der mich als Tennie betreut hat. Mal schauen was dabei rumkommt.

        Liene Grüße
        Maja

        6. Dezember 2017 at 19:01
        • maggie_m
          Antworten

          Ich drück Dir die Daumen, dass alles ok ist – halte uns auf dem Laufenden.
          Liebe Grüße
          Maggie

          7. Dezember 2017 at 8:59
  • Hallo 🙂
    diese Seite lässt mich gerade neue Hoffnung schöpfen.
    Ich habe Anfang Oktober meine Pille abgesetzt aufgrund eines starken Kindernwunsches. Habe nach dem Absetzen aber nur meine Abbruchblutung bekommen für 3 Tage und seitdem nichts. Hatte dann heute einen Termin beim Frauenarzt zur Untersuchung und Besprechung. Sie hat reingeschaut und abgetastet, Uterus etwas weit hinten aber in Ordnung. Beim Ultraschall hat sie viele kleine Bläßchen / Zysten entdeckt und PCO im Verdacht. Auf die Nachfrage hin ob es etwas schlimmes sei oder ich mir Sorgen machen müsste wurde dieses verneint. Dann wurde mir noch Blut abgenommen (Hormontest?) Und am 03.01.18 bekomme ich erst die Diagnose (scheiß Feiertage). Zuhause hab ich dann Google gefragt was PCO ist und bin schockiert. Dieser Gedanke unfruchtbar zu sein oder nur mit starken Medikamenten schwanger werden zu können bringt mich um. Und dann dieses hohe Risiko von Fehlgeburten oder Autismus Erkrankung macht mich fertig. Ich habe große Angst vor den Ergebnissen. Ich bin doch erst 23 🙁
    Mein Freund und ich wünschen uns so sehr ein Baby. Wenn ich wirklich unfruchtbar bin, was wird dann? Schrecklich dieser Gedanke und ich könnte permanent heulen. Und das so kurz vor Weihnachten. Ich hoffe auf bessere Ergebnisse mit ähnlichen Geschichten.
    Liebe Grüße, Kirsten

    15. Dezember 2017 at 20:56
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Kirsten,

      danke für das Teilen Deiner Erfahrungen.

      Ich möchte Dir ganz ganz viel Mut machen! Schau, Du hast doch gerade erst abgesetzt (und vorher wahrscheinlich schon länger die Pille genommen), der Zeitraum von Oktober bis heute ist verhältnismäßig gering. Ich habe damals nach Absetzen auch drei Monate auf meine erste Periode gewartet.

      Die Bläschen sind noch keine Diagnose. Du kannst daher ganz gelassen auf die Blutergebnisse warten, ich bin mir sicher, dass Dein Körper sich nun einfach etwas erholen muss.

      Kennst Du das Buch von Isabel? Darin sind viele tolle Tipps zum Absetzen der Pille:
      http://wearetheladies.de/pille-absetzen-nebenwirkungen/

      Ich wünsche Dir alles Gute und Kopf hoch! Das wird.
      Maggie

      P.S. Und ab sofort nicht mehr nach Horror-Geschichten googeln, sondern die Feiertage genießen 😉

      15. Dezember 2017 at 21:25
  • Gretchen
    Antworten

    Hallo liebe Leute,

    Ich bin grade mehr als froh, dass ich diesen Blog hier entdeckt habe, denn er hat mich grade aus einem ziemlichen Tief wieder hochgeholt.
    Wie bei einigen anderen von euch, habe ich über 12 Jahre lang die Pille genommen. Nun bin ich 26. Und vor genau einem Jahr beschloss ich :“ Schluss mit diesen Hormonen!“ Ich wollte mich wieder fühlen und neu kennen lernen…
    Seit einem Jahr blieb nun allerdings die Periode fast gänzlich aus. Ich hab dem nicht allzu viel Bedeutung beigemessen.. im Gegenteil… vielmehr war es eine Bestätigung dafür, dass die Pille Gift ist und meinen Körper unendlich in Aufruh gebracht hat.
    Trotzdem hatte ich heute einen Termin beim Frauenarzt, welcher per Ultraschall Zysten in meinen Eiserstöcken feststellte und ziemlich prompt POC vermutete….. das war ein absoluter Schock für mich, denn bis vor einem Jahr hatte ich nie irgendwelche Probleme und ich will und kann mir nicht vorstellen, dass diese Diagnose wirklich zutreffend ist….
    Ich hoffe nun darauf, dass mein Körper nach diesem 12jährigen Hormoncocktail einfach noch viel mehr Ruhe und Regeneration benötigt und sich bald wieder gänzlich erholt!

    Liebe Grüße

    Gretchen

    21. Dezember 2017 at 18:11
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Gretchen,

      danke für Deinen Erfahrungsbericht.

      Ich kann gut verstehen, dass die Diagnose „Zysten“ einen umhaut. Ging mir damals auch so. Man denkt ja sofort an was Lebensbedrohliches. Aber so wie ich es verstanden habe, sind diese per se gar nicht gefährlich. Sie platzen normalerweise mit der nächsten Periode auf und bluten mit ab. Wenn diese allerdings ausbleibt, ist eine regelmäßige Kontrolle per Ultraschall sinnvoll.

      Auch ich glaube, dass Dein Körper nach 12 Jahren Pille erstmal Erholung braucht. 12 Jahre sind eine lange Zeit, fast Dein halbes Leben. Da ist es nicht unüblich, wenn die Periode zunächst ausbleibt oder unregelmäßig kommt.

      Ich kann Dir Isabels Buch sehr ans Herz legen, falls Du das Gefühl hast „etwas tun zu müssen“: http://wearetheladies.de/pille-absetzen-nebenwirkungen/

      Ansonsten hilft wohl nur: abwarten und Geduld haben.
      Alles Liebe & Gute für Dich!
      Maggie

      22. Dezember 2017 at 10:56
  • Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Man sollte nach dem Absetzen der Pille dem Körper immer ein paar Monate Zeit geben sich an die neue „hormonfreie“ Lebensweise zu gewöhnen. Meist pendelt sich alles wieder ein. Manchmal aber leider auch nicht. Ich wurde vor einigen Jahren auch mit PCOS diagnostiziert. Auch meine Ärztin machte mir Angst, dass ich nicht schwanger werden könnte und ich wieder die Pille nehmen müsse, da man das sonst nicht anders in den Griff bekommen würde. Aus Angst tat ich auch, was mein Arzt mir sagte. Bis ich genug hatte. Ich habe noch während ich die Pille nahm stark an meiner Ernährung und Lebensstil gearbeitet. Irgendwann war ich dann bereit die Pille auf eigene Verantwortung abzusetzen und war davon überzeugt meine Hormone ganz natürlich zu managen. Und es ist mir tatsächlich gelungen. Dies funktioniert aber nur mit viel Geduld und bringt sicherlich einige Rückschritte mit sich. Dennoch bin ich sehr davon überzeugt, dass man mit der richtigen Ernährung und einer Änderung des Lebensstils viel bewirken kann. Ich muss jeden Tag mit sehr viel Liebe an mir arbeiten, denn leider aber ich wirklich PCOS. Mit zu viel Stress und einer ungesunden Ernährung würden meine Hormone jeder Zeit wieder verrückt spielen. In den Jahren meiner Genesung habe ich viel über Hormone gelernt und ich finde es sehr wichtig zu wissen, welches die Ursache für das jeweilige PCOS ist. Es gibt tatsächlich unterschiedliche Typen von PCOS, welche ich auf meinen Blog erkläre. Die Art PCOS, welche von der Pille herrührt beschreibe ich dort auch. Ich möchte allerdings jeder Frau mit PCOS Mut machen. Hormone lassen sich natürlich managen. Wir müssen nur endlich unseren Körper besser verstehen lernen und mit ihm zusammenarbeiten.

    Liebe Grüße
    Julia

    16. Januar 2018 at 22:28
    • maggie_m
      Antworten

      Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht, liebe Julia.
      Beste Grüße
      Maggie

      17. Januar 2018 at 8:21
    • Ann-Kathrin
      Antworten

      hallo liebe julia, würdest du mir den link zu deinem blog verraten? viele grüße ann-kathrin

      28. Januar 2018 at 20:59
  • Marina
    Antworten

    Hallo ihr Lieben und vielen Dank für den super Beitrag.

    Ich bin momentan sehr verwirrt…
    Ich bekam spät meine Periode, und teilweise von alleine gar nicht.
    Dann nahm ich die Pille ein – dies schon sehr lange nun.

    Jetzt, mit meinen 26 Jahren, bin ich wegen Stimmungsschwankungen zum Arzt und wollte die Pille absetzen . Ich habe das Gefühl, dass die Pille mir einfach nicht gut tut.

    Nach Ultraschall wurde der verdacht auf PCO laut. Man erkannte kleine mini Bläschen an den Eierstöcken. Ich beschäftigte mich intensiv damit und hatte das Gefühl, dass es vieles erkläre. Eben das ich in jungen Jahren meine Periode nicht von allein bekam.

    Nun kam der Anruf, dass laut Blutbild (Hormontest) keine zu vielen männlichen Hormone vorliegen, und ich somit tatsächlich die Pille absetzen könne.

    AKTUELL traue ich mich nicht. Die Horrorgeschichten, dass die Zysten ohne Pille größer werden würden, und die Angst, PCO vielleicht doch zu haben machen mich wahnsinnig… trotz des grünen Lichtes meine FA….

    was soll ich bloß tun?

    29. Januar 2018 at 16:41
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Marina,

      danke für Deinen Kommentar.

      Ich wusste gar nicht, dass man PCO überhaupt unter der Pille diagnostizieren kann …

      Es herrschen tatsächlich viele Horrorgeschichten zum Thema PCO. Ich selbst hatte damals auch Angst, unfruchtbar zu werden (hat mir meine FA gesagt!). Ich selbst habe dennoch nicht auf ihren Rat gehört und die Pille wieder abgesetzt. Nach 1,5 Jahren hat sich bei mir alles wieder eingependelt – und schwanger bin ich im 1. Kinderwunsch-Zyklus geworden.

      Ich bin nicht befugt, Dir einen medizinischen Rat zu geben, daher nur so viel: Hör auf Dein Bauchgefühl.

      Alles Liebe & Gute
      Maggie

      29. Januar 2018 at 21:04
      • Marina
        Antworten

        Hallo liebe maggie

        Vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort.

        Ich denke aus meinem Text hat man etwas falsches verstanden . Meine Ärztin schließt pco aus da mein hormontest völlig unauffällig war.

        Ich habe nur Probleme damit das zu glauben und um zu denken . Pco hätte einiges bei mir erklärt und ich habe mich nun intensiv damit beschäftigt . Nach den Ergebnissen zu hören das ich es nicht habe ist daher nun sehr seltsam und ich bin verunsichert obwohl der hormontest ja sehr ausschlaggebend ist .

        Seltsamerweise habe ich dennoch kleine Bläschen an den Zysten und weiß nun nicht , ob ich die Pille absetzen kann oder nicht . Meine Ärztin hat mir da grünes Licht gegeben .

        Da ich früher schon von alleine nie meine Regel bekam, habe ich allderdings Angst davor dass diese nach absetzen nicht wieder von alleine Eintritt ..

        Daher bin ich momentan wirklich verwirrt und weiß nicht genau was ich tun soll …

        Ich wünschte es würde so gut laufen wie bei dir in Zukunft 🙂

        Lg Marina

        29. Januar 2018 at 21:39
        • maggie_m
          Antworten

          Liebe Marina,

          wenn PCO ausgeschlossen ist, dann ist doch alles super 😉

          Du hast unter der Pille übrigens auch keine Regel – es ist nur eine Abbruchblutung, die mit der richtigen Periode nichts zu tun hat. Daher halte ich persönlich überhaupt nichts von der Pilleneinnahme, aber das ist und bleibt ganz allein DEINE Entscheidung. Und ich bin mir sicher, Du wirst die richtige für Dich treffen.

          Ich wünsche Dir alles Gute!
          Maggie

          30. Januar 2018 at 8:40
  • Sonne
    Antworten

    Hallo,
    erstmal sehr beruhigend eure Erfahrungen zu lesen! Ich habe auch letzte Woche von meiner Frauenärztin die Diagnose PCO bekommen ?
    Ich bin 30 und habe circa 12 Jahr hormonell verhütet! Ich habe den Ring im März 2017 abgesetzt weil ich mich einfach nicht mehr wohlfühlte damit und eine schwangerschaft zwar noch nicht geplant war aber vollkommen ok für uns wäre! Ich habe dann angefangen mit Persona zu verhüten. Die ersten 4 Monate hatte ich einen regelmäßigen Zyklus von circa 34 Tagen und konnte auch immer den Eisprung herausmessen! Und dann war es vorbei… also hatte meine Periode nur mehr alle 50 bis 60 Tage! Zuerst dachte ich mir das er nur der stressige Job ist! Mit dieser Info bin ich dann zu meiner Frauenärztin und die meinte nach dem Ultraschall das ich diese vielen Eibläschen habe uns ich das PCO Syndrom habe! Als ich fragte was ich dagegen machn kann meinte sie ich soll den Ring wieder nehmen! Ich habe ihr aber gesagt das ich eventuell mich dieses Jahr entschliese schwanger zu werden und das ich deshalb keine Hormone mehr möchte! Sie hat mir dann Mönchspfeffer verschriebn und gesagt wenn ich schwanger werden will soll ich einfach vorbei kommen dann bekomme ich irgendeine Gelbkörperhormon spritze! ?
    Ich möchte das unbedingt mit einem Bluttest anständig abklären! Und meine größte Angst ist das ich auch noch andere Symptome wie männliche Beharung bekomme! Davor hab ich echt große Angst ?

    6. Februar 2018 at 22:50
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Sonne,

      Danke für Deinen Erfahrungsbericht.

      Es tut mir leid, dass Du die Diagnose PCO bekommen hast – allerdings reichen die Eibläschen nicht als vollständige Diagnose aus. Daher würde ich auf einen Bluttest bestehen.

      Es ist ganz typisch, dass es nach dem Absetzen zunächst „rund“ läuft und danach die ersten Nebenwirkungen auftauchen. Dein Körper braucht etwa 3 Monate um die synthetischen Hormone vollständig loszuwerden und spielt danach erstmal „verrückt“. In den meisten Fällen pendelt sich alles wieder von alleine ein – gib Deinem Körper etwas Zeit, 12 Jahre sind viel.

      Ich kann Dir das Buch von Isabel empfehlen, falls Du Deinen Körper etwas unterstützen möchtest: http://wearetheladies.de/pille-absetzen-nebenwirkungen/

      Alles Liebe & Gute für Dich!
      Maggie

      9. Februar 2018 at 13:06
  • Stefanie
    Antworten

    Hallo Maggie,

    ich habe nach 8,5 Jahren im Sommer 16 meine Pille, aufgrund des Kinderwunschs abgesetzt (zuletzt Minipille Cerazette).
    Leider hat sich mein Zyklus aber bis heute nicht eingependelt und keiner ist wie der andere (von 47-30 Tagen alles dabei)…

    Seit Januar diesen Jahres sind mein Mann und ich bei der Kinderwunschklinik und wir sind nun zum Endokrinologen überwiesen worden, weil bei uns beiden die Hormone nicht so ganz mitspielen.
    Bei meinem Mann wurde mittlerweile eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, gegen die er nun (wahrscheinlich lebenslang) Tabletten einnehmen muss.
    Bei mir, wurde (bis auf eine verformte Gebärmutter 🙁 ), aber noch keine direkte Diagnose gestellt.
    Da ich mich aber, aufgrund des sehr starken Kinderwunsches schon öfter belesen habe, habe ich auch schon öfter vom PCO-Syndrom und den damit einhergehenden Symptomen gelesen.
    Der Endokrinologe, hat mir auch viele Fragen in Bezug auf diese Krankheit gestellt, aber noch keine endgültige Diagnose gestellt. (Was ich im Anbetracht der vielen voreiligen Diagnosen aus den vorherigen Kommentaren aber schon wieder positiv sehe).
    Ich bin jetzt diese Woche Donnerstag zum Zucker-Test bestellt, sicherlich um hier erstmal zu schauen, ob wirklich eine Insulinresistenz vorliegt.

    Ich bin auf jeden Fall schon gespannt und natürlich auch ein bisschen ängstlich, was nun hier raus kommen wird…
    Wir wollten doch eigentlich „einfach nur schwanger werden“…
    Aber diese Reise geht nun doch schon etwas länger als gedacht und vor allem hat sie viel mehr zu Tage gefördert als geplant.

    Liebe Grüße
    Stefanie

    6. März 2018 at 12:35
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Stefanie,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und dass Du so mutig bist, Deine Geschichte mit uns zu teilen.

      Es tut mir sehr leid zu lesen, dass Ihr Schwierigkeiten habt Euren Kinderwunsch zu erfüllen. Ich möchte Dir ganz viel Mut machen: Ich kenne viele Paare im Freundes- und Bekanntenkreis, die ebenfalls nicht „einfach schwanger“ werden konnten. ABER: Kein einziges davon ist kinderlos geblieben! Bei einigen war der Weg schwer und lang, bei anderen ging es dann doch plötzlich ganz schnell.

      Ich drücke Dir und Euch ganz doll die Daumen.
      Alles, alles Liebe

      Maggie

      7. März 2018 at 8:55
  • Lisa
    Antworten

    Hallo,

    ich muss meine Sorgen/Ängste auch einmal schreiben.
    Ich habe mir im Dezember 2017 die Spirale aufgrund von Problemen und Kinderwunsch entfernen lassen. War ingesamt nur 10 Monate drin. Der ersten beiden Zyklen nach Entferung kamen regelmäßig. Der dritte Zyklus schon nach 16 Tagen. Eigentlich hätte mein 4. Zyklus vor 4 Tagen beginnen müssen. Aufgrund eines negativen Tests und starken Schmerzen war ich heute beim FA. Im Ultraschall waren lauter kleine Zysten zu sehen und auch keine aufgebaute Schleimhaut. Mir wurde dann Blut abgenommen mit der Aussage, dass ich vermutlich unter PCO leide.
    Allerdings wurde mir Ende November 2017 schon einmal Blut abgenommen mit Hormonbestimmung und da waren alle Werte super bis auf das Prolaktin. Dies war erhöht aber erklärlich, weil ich meinen Sohn noch stille.
    Mein Zyklen waren zwar noch nie die besten und schwankten immer zwischen 25-31 Tagen aber die Aussage evtl PCO zu haben, macht mich gerade echt traurig.
    Bei meinen ersten Kind bin ich nach 3 Monaten Beziehung plötzlich schwanger geworden. Mein Partner und ich wünschen uns so sehr ein 2. Kind.
    Muss gerade irgendwie mal meine Gefühle rauslassen, weil mich das alles gerade leicht Fertig macht.

    Liebe Grüße

    7. März 2018 at 19:35
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Lisa,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und Erfahrungsbericht.

      Es tut mir leid, dass es Dir derzeit nicht gut geht und Du so viele Sorgen und Ängste hast. Zysten allein sind noch keine eindeutige Diagnose für PCO, daher warte einfach mal ab – vielleicht ist ja auch alles gut und Dein Körper braucht nur ein wenig Zeit um sich zu erholen.

      Hast Du die Hormonspirale gehabt? Oder eine Kupferspirale? Falls Ersteres der Fall ist kann ich Dir ein sehr gutes Buch empfehlen, es ist zwar titelmäßig auf die Pille zugeschnitten, geht aber allgemein um künstliche Hormone und wie wir unseren Körper nach dem Entzug dieser Hormone unterstützen können:

      http://wearetheladies.de/pille-absetzen-nebenwirkungen/

      Ich habe übrigens schon oft gehört, dass Frauen beim 2. Kind nicht mehr so schnell schwanger werden wie beim ersten. Ich weiß, das hilft Dir jetzt nich weiter – soll Dir aber zeigen, dass Du nicht allein bist!

      Zyklen zwischen 25-31 Tagen sind übrigens total normal und völlig im Rahmen. Dank Pille und Co haben wir alle den perfekten 28-Tage-Zyklus im Kopf, doch den gibt es in der Praxis nur sehr selten.

      Versuch also den Mut nicht zu verlieren. Warte erstmal das Testergebnis ab und danach schaut ihr weiter. Ich kann Dir außerdem empfehlen einen Heilpraktiker aufzusuchen, der sich mit dem Thema Frauenheilkunde gut auskennt (z.B. http://naturheilpraxis-ailynmoser.de).

      Alles Liebe & Gute für Dich und Euch, ich drücke alle Daumen!
      Maggie

      8. März 2018 at 7:48
  • Patrizia
    Antworten

    Hallo,

    erstmal kurz zu mir, ich bin 29 und habe 10Jahre die Pille und 2Jahre die Spritze genommen.
    Heute habe ich die Diagnose bekommen, dass ich vermutlich PCO habe.
    Bin deswegen gerade etwas traurig, da ich es nicht verstehen kann.

    Die Spritze, habe ich im Juli 2017 abgesetzt habe. Danach fing das ganz „Drama“ an. Ich wurde von meiner damiligen Ärztin mit hormonen zugeballert um eine Blutung/Eisprung auszlösen. Dies habe ich vor 1Jahr beendet, da ich der Meiniung bin das mein Körper es aufh so schafft, was er mit Mönchspeffer dann auch hat. Mein Zyklus war bis letztes Jahr immer zwischen 25-32Tagen. Anfang dieses Jahres bekam im Progesteron um meine 2. ZH zu verlängern. Der schuss ging nahc hinten los. Bin daraufhin zu einer Heilpraktikerin die mich sehr gut eingestellt hat. So jetzt bin ich am Tag 39 keine Menstruation in Sicht und nun die Diagnose PCO. Eisprung war und auf einer Seite sind mehrere kleine Eibläschen. Habe weder Haarausfall, übertriebene Akne noch zuviel Körperbehaarung. Blut wurde mir keins abgenommen ich soll in 3Monaten nochmal kommen und wenn bis dahin nichts kommt löst man mal wieder mit Hormonen aus.
    Es muss doch auch ohne gehen, wir wünschen uns doch nur ein Kind.

    Sorry für den langen Text, musste dies aber mal los werden, da mich das gerade alles sehr aufrisst.

    Liebe Grüße

    29. März 2018 at 14:54
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Patrizia,

      Danke, dass Du Deine Geschichte mit uns teilst.

      Es tut mir leid, dass es Dir momentan nicht gut geht.

      Ich bin etwas erstaunt: obwohl bisher kein Bluttest erfolgt ist, hast Du 1. viele Hormonbehandlungen verordnet bekommen und 2. nun die Diagnose PCO auf dem Tisch. Ich an Deiner Stelle würde auf einen Bluttest pochen.

      Ohnehin klingt es wirklich nach Hormonchaos bei Dir. Du schreibst, dass Du insgesamt 12 Jahre hormonell verhütet hast – im Vergleich dazu ist die Zeit seit Absetzen minimal. Ich kann mir also gut vorstellen, dass Dein Körper sich zunächst wieder erholen und einpendeln muss.

      Ich weiß natürlich nicht wie „dringend“ Dein Kinderwunsch aktuell ist, würde aber aus meiner nicht-medizinischen Sicht raten, abzuwarten und erst wenn es wirklich sein muss hormonell zu unterstützen.

      Ein Heilpraktiker ist eine gute Idee.
      Hilfreich wäre ggf. auch das Buch von Isabel: http://www.wearetheladies.de/pille-absetzen-nebenwirkungen

      Ich wünsche Dir alles, alles Gute und hey – Kopf hoch!

      Maggie

      29. März 2018 at 21:16
      • Patrizia
        Antworten

        Hallo Maggie,

        vielen Dank für deine Antwort, das macht mir Mut. Denke das es einfach gerade ein komplettes Chaos ist und das mein Körper das wieder von alleine hinbekomt.Bleibe bei meiner Heilpraktikerin 🙂
        Hormone ist die letzte Lösung wo ich möchte.

        Liebe Grüße

        30. März 2018 at 21:58
  • kschtz
    Antworten

    Hallo zusammen,

    Es ist wirklich toll von anderen Erfahrungen zu lesen und das Gefühl zu haben, nicht alleine mit dem Hormonchaos nach Absetzen der Pille bzw. in meinem Fall des Nuva-Rings zu sein.

    Ich (25 Jahre) habe 8 Jahre mit dem Nuva-Ring verhütet und im Mai 2017 entschieden, Schluss mit den Hormonen zu machen, da ich mich mehr mit dem Thema beschäftigt habe und mir plötzlich viele der vermeintlichen Nebenwirkungen bewusst geworden sind: unausgeglichen, ständig antriebslos und müde, Migräne und Libidoverlust. Ein Kinderwunsch besteht noch nicht. Nach meiner Abbruchblutung habe ich noch 2x meine Mens bekommen, im Abstand von 5 bzw. 6 Wochen. Seit August ist nichts mehr passiert. Nun weiß ich, dass dies nicht unüblich ist, da der Körper nach Absetzen durch die Hormone von Pille und Co. „nach reguliert“ wird.

    Im Dezember war ich bei meiner Gyn, die ein Ultraschall gemacht und Blut abgenommen hat. Dabei kam raus: Gebärmutterschleimhaut ist nicht aufgebaut, aber keine Bläschen oder Zysten zu sehen. Meine männlichen Hormone sind leicht erhöht aber wohl noch nicht „bedenklich“. Die Empfehlung meiner Gyn: Mönchspfeffer oder Pille! Auch hat sie mir ans Herz gelegt, dass man gesundheitliche Risiken bekommt, wenn die Mens länger als ein Jahr ausbleibt. Seitdem bin ich beunruhigt. Da die Pille selbstverständlich keine Lösung, sondern bloß ein Aufschieben des „Problems“ ist, habe ich es zunächst mit Mönchspfeffer probiert, der aber leider nichts bewirkt hat.

    Anfang März war ich dann in einer anderen Praxis um mich über Kupferspirale und Co. zu informieren. Habe der Gyn dann auch von meinem Hormonchaos erzählt und diese empfahl mir eine Behandlung mit bioidentischen Hormonen – für mich absolutes Neuland. In Kurzform: Man nimmt über drei Zyklen (22 Tage – 6 Tage Pause) morgens und abends eine Tablette und simuliert dem Körper somit den normalen Zyklusablauf, da er nach jahrelanger Hormoneinname nicht mehr weiß, wie das funktioniert. O-Ton: Meine Eierstöcke müssten „aktiviert“ werden. In den Tabletten ist wohl Estradiol und Porgesteron. Erst hat sich das alles ziemlich plausibel für mich angehört, trotzdem bin ich bei Alternativmedizin vorsichtig, zumal ich die Tabletten selbst bezahlen müsste. Außerdem ist keine richtige Diagnose erfolgt. Vielmehr wirkt es auf mich, als würde ich ein Standardrezept bekommen. Ich bin total verunsichert und ratlos.
    Hat jemand von euch von dieser Behandlungsmethode gehört oder sogar Erfahrungen damit?

    Inzwischen geht es mir mental und körperlich überhaupt nicht mehr gut mit der Situation. Ich fühle mich total erschöpft und kraftlos, bin ständig müde und unmotiviert. Zudem ist meine Haut schlechter geworden und total trocken. Ich weiß, dass ich mich nicht verrückt machen soll, denn so setze ich meinen Körper noch mehr unter Druck, was auch kontraproduktiv ist. Aber wie soll man diese Gedanken bei Seite schieben, wenn es einem nicht gut damit geht? Mein Freund sagt schon zu mir, dass ich mich so sehr mit dem Thema beschäftigte, dass mein Körper wahrscheinlich mittlerweile selbst glaubt, dass er nicht in der Lage ist, seine Tage zu bekommen..

    Nächste Woche habe ich wieder einen Termin bei meiner alten Gyn. Von den bioidentischen Hormonen usw. werde ich nichts erzählen. Sie soll dann nochmal ein Ultraschall machen und die Hormone checken. Höchstwahrscheinlich kann ich mir dann wieder anhören, dass ich die Pille nehmen sollte, die meine Hormone reguliert.. Aber was soll ich machen? Weiter abwarten und Tee trinken? Ein Mittel nehmen, um meine Mens einzuleiten? Zu einem dritten Gyn gehen? Einen Termin bei einem Endokinologen (Hormonarzt) machen? Die Schilddrüse kontrollieren lassen? Ich weiß es nicht. Wie lange soll ich meinem Körper noch Zeit geben, ohne mich komplett zu vergessen? Inzwischen sind es 8 Monate. Vermutlich hatte ich bisher nicht mal einen Eisprung, da die ersten beiden Mens sowieso nur durch die synthetischen Hormone begünstigt waren.

    Ich fühle mich total alleine mit meinem Hormonchaos, denn für die meisten Ärzte scheint die Pille, ob zur Verhütung oder Hormonregulierung, die einzige und bequeme Option zu sein, die für mich aber nicht in Frage kommt. Wie traurig!

    3. April 2018 at 21:54
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe kschtz,

      vielen Dank für Deinen sehr persönlichen Erfahrungsbericht. Es tut mir leid zu lesen, dass es Dir aktuell nicht gut geht.

      Mit bioidenten Hormonen kenne ich mich leider überhaupt nicht aus. Hier kann ich Dir aber eine sehr gute Heilpraktikerin empfehlen, deren Spezialgebiet Frauenheilkunde ist (und die auch per Mail & Skype berät): http://naturheilpraxis-ailynmoser.de/

      Auch kann und darf ich Dir keinen medizinischen Rat geben. Daher hier nur meine persönliche Einschätzung Deiner Situation: Du hast 8 Jahre homronell verhütet und lebst jetzt erst seit 8 Monaten hormonfrei: Ich finde die Diskrepanz sehr hoch, sodass mir ein Hormonchaos noch absolut plausibel erscheint, zumal Du Mönchspfeffer genommen hast, der sich ebenfalls auf den Zyklus auswirkt (in welcher Form auch immer).

      Die Frage, wie Du nun weitermachst, kommt auf Deinen Leidensdruck an: Möchtest Du Deinen Zyklus in Gang bringen, weil es Dir nicht gut geht mit der aktuellen Situation? Oder kannst Du noch abwarten?

      Ich selbst habe mich damals für Letzteres entschieden. Es hat jedoch 1,5 Jahre gedauert bis ich einen einigermaßen regelmäßigen Zyklus hatte (nach 9 Jahren Pille).

      Vielleicht wäre noch Isabels Buch hilfreich für Dich? https://wearetheladies.de/pille-absetzen-nebenwirkungen/

      Ich wünsche Dir alles Liebe & Gute!
      Maggie

      P.S. Dein Freund hat gar nicht so unrecht: Ich glaube, dass die Psyche sehr viel im Körper bewirken kann.

      4. April 2018 at 12:24
      • kschtz
        Antworten

        Hallo Maggie,

        Ich melde mich noch einmal zurück:

        Bei meinem Besuch bei meiner alten Gyn ist genau das eingetreten, was ich ich erwartet hatte.
        Nun steht tatsächlich „der Verdacht auf PCO im Raum“. Beim Ultraschall waren leichte Umrisse der Follikel am Eierstock zu sehen, aber es sei laut ihr noch ok. Ich hätte wahrscheinlich überhaupt nichts auf dem Monitor deuten können, weil ich keine Ahnung habe. Und ich denke, genau das ist der springende Punkt: Viele Frauen sind genauso überfragt und hilflos, wie ich es bin. Vielleicht geht es ihnen mittlerweile auch nicht mehr gut mit der Situation und Nebenwirkungen stellen sich ein, wie bei mir. Die oft einzige Lösung vieler Ärzte: bis zum Kinderwunsch eine antiandrogene Pille nehmen. Warum? Weil es bequem ist und die Symptome aufhebt. Aber ist es nicht seltsam, dass es so vielen Frauen ähnlich geht? Immer der gleiche Fall: x Jahre hormonell verhütet, abgesetzt, (vermeintliche) PCO-Symptome. Ich kann kaum glauben, dass all diese Frauen tatsächlich PCO haben.

        Ich werde nun die Blutergebnisse abwarten und meiner Ärztin sagen, dass ich die Pille nicht einnehmen werde. Andere Optionen hat sie nicht. Inzwischen weiß ich mehr über Hormone als beim letzten Termin im Dezember. Ich habe gefragt, ob Progesteron und Östrogen auch im Keller sind, weil es ja auch immer auf das Verhältnis der Hormone zueinander ankommt. Denn erhöhte männliche Hormone können ja auch bedeuten, dass ein Östrogen- und/oder Progesteronmangel besteht. Dann sind die männlichen Hormone nämlich nicht erhöht, sondern nur im Verhältnis zu den anderen. Die andere Gyn, die mir eine Behandlung mit bioidentischen Hormonen vorgeschlagen hatte, meinte, dass mein Progesteron und Östrogen im Keller seien. Als Patient steht man dann echt im Dunkeln. Für mich sind das zwei grundverschiedene Aussagen der Ärzte. Nichtsdestotrotz werde ich ab morgen mit den bioidentischen Hormonen anfangen, denn was habe ich schon zu verlieren?

        Ich bin sehr froh, dass ich auf diesen Blog gestoßen bin. Andernfalls hätte ich die Aussagen der Ärzte vielleicht nicht so sehr in Frage gestellt und die „Diagnose“ PCO hingenommen.
        Ich hoffe, alles wendet sich noch zum Guten und mein Körper findet wieder zu sich.

        Liebe Grüße,
        Karo

        11. April 2018 at 12:52
        • maggie_m
          Antworten

          Liebe Karo,

          vielen Dank für Dein Update.

          Ich sehe es auch so wie Du: Es ist einfach nicht möglich, dass fast allen Frauen nach Absetzen der Pille sofort PCO attestiert wird. Und sie vor allem wieder dazu ermutigt werden, sie weiter zu nehmen. Ein Teufelskreis.

          Ich hoffe, dass sich Dein Körper ganz schnell wieder erholt und würde mich freuen, wenn Du berichtest, wie und ob die bioidenten Hormone helfen konnten. Das ist sicher auch für viele andere Leserinnen interessant.

          Alles Liebe
          Maggie

          12. April 2018 at 9:25
  • Sandy
    Antworten

    Hallo zusammen,

    auch von mir erstmal ein großes DANKE an alle, die ihre Geschichte hier schon geteilt haben.
    Hier nun auch meine bisherige Geschichte:
    Ich habe im Juni 2017 die Pille nach 15 Jahren (Valette) abgesetzt, da mein Mann und ich uns entschlossen haben, uns unseren Kinderwunsch zu erfüllen.
    Im Jahr 2010 wurde bei mir Hashimoto Thyreoiditis diagnostiziert, da die Hormonwerte soweit aber in Ordnung waren und es mir gut ging, habe ich keine zusätzlichen Hormone genommen.
    Meine erste Periode lies 111 Tage auf sich warten.
    Meine Frauenärztin bat mich dann um Geduld, der Körper brauche Zeit etc. Sie hat mir empfholen, Clavella zu nehmen, um die Zyklusregulierung zu unterstützen. Außerdem habe ich auch Mönchspfeffer genommen.
    Die zweite Periode kam dann allerdings erst nach 156 Tagen. Meine FA hat mir dann Blut genommen und im Ultraschall die PCO „typischen“ Bläschen in den Eierstöcken festgestellt. Die Blutwerte zeigten leicht erhöhte männliche Hormone, sowie erhöhtes Prolaktin.
    Ein Prolaktinom wurde mittels MRT ausgeschlossen, ebenso eine Insulinresistenz durch Zuckertest.
    Meine FA empfahl uns auf Grund unseres Kinderwunsches dann, die Frauenklinik in Erlangen aufzusuchen.
    Wir hatten nun hier in der gynäkoligischen Endokrinologie unseren ersten Termin. Es wird ein sehr ausführliches Blutbild von mir erstellt, um das PCO Syndrom noch einmal sicher festzustellen. Außerdem wurde ein weiterer Ultraschall gemacht, sowie diverse Abstriche. Mein Mann soll ein Spermiogramm erstellen lassen.
    Der Arzt meinte, dass wir vermutlich mit einer Clomifen-Behandlung den Zyklus in den Griff zu bekommen. Es bleibt aber natürlich das große Blutbild abzuwarten.
    In vier Wochen haben wir den Termin, ich bin gespannt.

    Meine Gefühle schwanken quasi täglich zwischen Verzweiflung und Zuversicht.
    Ich hoffe einfach sehr, dass uns die Ärzte helfen können.

    18. April 2018 at 16:08
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Sandy,

      vielen Dank für Deinen persönlichen Erfahrungsbericht.

      Ui, das sind wirklich lange Zyklen. Aber Du hast die Pille auch lange genommen, daher braucht Dein Körper nun etwas Zeit, um sich einzupendeln. Ich kann verstehen, dass es bei einem Kinderwunsch nicht leicht fällt abzuwarten und Vertrauen zu haben.

      Gut, dass Ihr Euch bereits in ärztlicher Behandlung befindet und superschnell reagiert habt. Ich drücke ganz fest alle Daumen!

      Alles Liebe & Gute
      Maggie

      19. April 2018 at 11:44
  • Carina
    Antworten

    Hallo,
    ich habe nach Absetzen der Pille meine Periode gar nicht bekommen, nur seltene und unregelmäßige Schmierblutungen. Ich war bei zwei Ärzten. Der erste Arzt hat einen Ultraschall gemacht und das pco-Syndrom vermutet, allerdings war die Schleimhaut gar nicht aufgebaut und die Blutwerte wären ziemlich durcheinander, deshalb hat er das Wort pco gar nicht mehr erwähnt. Zwei Monate später bin ich zu einer anderen Ärztin gegangen, wieder Ultraschall und Bluttest. Dort stand im Befund des Labors ausgeprägtes pco-Syndrom. Wir sind dann in die Kinderwunschklinik. Clomifen zeigte keine Wirkung, mittels Gonal bin ich direkt schwanger geworden. Unser Sohn wird bald ein Jahr. Im Januar habe ich abgestillt, leider habe ich meine Periode noch immer nicht wieder bekommen, dabei habe ich auf das post-pill-Syndrom getippt. Ich bin schlank, mache viel Sport, ernähre mich gesund und vegetarisch, habe auch keine Insulinresistenz und nehme seit Januar wieder Clavella, leider ohne Erfolg. Auch Mönchspfeffer hat mir nicht geholfen. Meine Ärztin sagte mir Ende Februar, es würde sich Schleimhaut aufbauen…scheinbar habe ich wohl doch das pco-syndrom 🙁

    26. April 2018 at 21:56
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Carina,

      danke, dass Du Deine persönliche Geschichte mit uns teilst.

      Ich kann mir kein medizinisches Urteil erlauben, für mich als Außenstehende und als Laie klingt es aber so, als hätte Dein Körper bisher gar keine Zeit gehabt sich von ganz allein zu erholen:

      Nach dem Absetzen wurde er mit Gonal reguliert, anschließend kam die Schwangerschaft & Geburt: beides Ereignisse, die den Körper und vor allem auch die Hormone erneut durcheinander werfen. Gleiches gilt für das Stillen. Nach dem Abstillen dann Clavella … ich kenne all diese Präparate nicht und weiß auch nicht wie sie wirken, ebenso weiß ich nicht ob Du nun wieder schwanger werden möchtest.

      Aber falls nicht, dann frage ich mich, was dagegen spricht, Deinem Körper nun die Chance zu geben, es allein zu schaffen? Es ist jedoch nicht unüblich, dass er mehrere Monate dafür braucht (bei mir hat es sogar 1,5 Jahre gedauert).

      Ich wünsche Dir alles Liebe & Gute
      Maggie

      P.S. Für eine eindeutige PCO-Diagnostik werden zwei bestätigte Symptome benötigt, ich würde daher einen Bluttest empfehlen.

      27. April 2018 at 10:41
      • Carina
        Antworten

        Hallo Maggie,

        vielen Dank für die Antwort.
        Jetzt muss ich meinen Beitrag tatsächlich dementieren, weil ich Freitag erfahren habe, dass ich schwanger bin 🙂

        Liebe Grüße,
        Carina

        30. April 2018 at 12:01
        • maggie_m
          Antworten

          Oooohhh, das sind ja schöne Nachrichten. Herzlichen Glückwunsch!
          Ich wünsche Dir eine wunderbare Schwangerschaft & Geburt.

          Alles Liebe
          Maggie

          30. April 2018 at 14:31
  • Jule
    Antworten

    Hallo, ein sehr interessanter Artikel!
    Ich bin mir mittlerweile sehr sicher PCO zu haben, „traue“ mich aber nicht zum Frauenarzt weil ich irgendwie Angst vor der Diagnose habe.
    Ich bin 23 und habe erst mit 20 (Anfang 2015)begonnen meine erste Pille zu nehmen. Vorher hatte ich einen recht regelmäßigen Zyklus, war schlanker, hatte gute Haut und Haare und mich rundum wohlgefühlt. Während der Zeit der Pilleneinnahme habe ich dann immer deutlicher gemerkt dass es mir körperlich nicht gutgeht, habe bestimmt 10kg zugenommen und immer noch nicht wieder runter und zum Ende habe ich dann auch noch starke Pickel im Gesicht bekommen, weswegen ich 1,5 Jahre später (Sommer 2016) die Pille wieder abgesetzt habe.
    Psychisch ging es mir danach vieeel besser, auch die Pickel sind wieder verschwunden, aber dafür ist mein Zyklus überhaupt nicht zurückgekommen. Ich bin jetzt fast 2 Jahre lang pillenfrei und bekomme meine Tage sehr unregelmäßig, mal stark, mal leicht, mal mit Schmerzen, mal ohne. Am Schlimmsten ist jetzt aber, dass ich seit Anfang 2018 auch noch starken Haarausfall habe, der mittlerweile solche Ausmaße hat dass ich mich nicht traue meine Haare offen zu tragen weil man am Scheitel meine Kopfhaut sieht. Bluttest beim Arzt war unauffällig und auch der Hautarzt konnte wenig dazu sagen…ich kann mir momentan irgendwie keine andere Ursache als PCO vorstellen, weil alles zusammenpasst.
    Das ist eigentlich was mich im Moment am allermeisten belastet, und ich habe einfach Angst dass die Haare nicht wieder wachsen 🙁 Nach meinem Urlaub im Mai werde ich auf jeden fall mal zu meinem Frauenarzt gehen und sehen was er dazu sagt.
    Zur Not wäre ich auch bereit wieder mit (einer anderen) Pille anzufangen, da sowieso erst in frühestens 5 Jahren Kinderwunsch besteht und mir das mit den Haaren momentan komischerweise wichtiger ist, weil es mich so stark belastet. Alles blöd irgendwie.
    Das musste ich mir jetzt mal von der Seele schreiben.

    LG, Jule

    1. Mai 2018 at 14:16
  • Mary
    Antworten

    Hey Hallo,
    Für mich ist es leider auch alles sehr interessant. Ich stand vor 6 Jahren schon mal vor diesem Problem. Ich habe die Pille abgesetzt und wurde gleich erstmal ein Jahr auf die wartebank gesetzt. Aber es hatte sich grundsätzlich auch nichts gebessert, es wurde eher schlimmer, 20kg zugenommen, Pickel und nicht nur im Gesicht, rücken, arme, etc. Haarausfall usw. mein Hormontest hat ergeben kein PCO. Jedenfalls als meine damalige Beziehung in die Brüche ging, habe ich natürlich alles angebrochen und die Pille wieder genommen (und in kürzester Zeit, Haare wieder top, alle Kilos weg, pickelfrei) das alles mal zur Vorgeschichte.

    Schlimm finde ich immer, um schwanger zu werden, soll man sich nicht unter Druck setzen, aber umso länger es dauert, macht man es doch trotzdem. Ein Teufelskreis.

    Jedenfalls ich habe die Pille wieder abgesetzt, mein Zyklus ist dermaßen unregelmäßig bis gar nicht. Ganz schlimm. Um dazu zu sagen wurde ich nach dem absetzen wieder ein Jahr auf die wartebank gesetzt, weil sich die Hormone einpegeln sollten. Aber nichts.. ich habe wieder 20 kg drauf, mein Haarausfall ist richtig schlimm, von den Pickeln brauch ich gar nicht erst anfangen, usw. dann beim FA nach einem Jahr, als ich ihm alles schilderte, bekam ich duphaston verschrieben, weil das sollte mir ja helfen (ich war immer so 15-20 Tage drüber) Außer 14 Tage Dauerblutung und danach knapp 4 Monate nichts, war es noch schlimmer. Ich war dann natürlich wieder hin, weil es nicht normal ist, FA hatte dann auch große Sorge was mit mir ist, weil das wäre definitiv nicht normal. Ich musste gleich Ultraschall machen und ich habe richtig viele Eibläschen sogar. Also Verdacht PCO. Nächsten Tag sollte ichwieder hinkommen wegen dem Bluttest. Dazu noch die Frechheit,auf einen Dienstag war der Test und die Aussage war spätestens am nächsten Montag wären die Ergebnisse da. Es hat knapp 4 Wochen gedauert, ich wurde nur hingehalten, telefonisch hat man sowieso kaum jemanden erreicht. Nichts desto trotz nach den 4 Wochen sagten mir dann die Schwestern irgendwann, PCO habe ich nicht, zwar höhere Werte als normal, aber PCO ist ausgeschlossen und alles weitere sehen wir dann. Mein nächster Termin ist in 14 Tagen… aber langsam fragt man sich selbst, was stimmt denn nicht mit mir.

    23. Juni 2018 at 6:07
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Mary,

      Danke für die Schilderung Deiner Geschichte.

      Es tut mir leid zu lesen, dass Du solch eine Odysee hinter Dir hast und es Dir immer noch nicht besser geht.

      Leider vermag ich als Nicht-Medizinerin nicht zu beurteilen, „was mit Dir nicht stimmt“. Ich glaube, Dein Körper braucht einfach etwas Zeit um sich zu regenerieren.

      Vielleicht wendest Du Dich mal an eine Heilpraktikerin? Ailyn Moser kennt sich bestens mit dem Thema Frauenheilkunde aus: https://naturheilpraxis-ailynmoser.de

      Alles Liebe & Gute für Dich!
      Maggie

      24. Juni 2018 at 12:32
  • Morella
    Antworten

    Ich finde es nicht gut, wie in diesem Artikel PCOS heruntergespielt wird.
    Es ist eine Krankheit, die den gesamten Körper durcheinander bringt!

    Ich fühle mich in den Wochen, wo ich vergeblich auf meine Menstruation warte, immer total schlecht; habe dann sehr viele Beschwerden.

    Bei mir wurde es erst von einem Reproduktionsmediziner erkannt und es ist nichts, was man dauerhaft wieder beheben könnte.

    Allerdings kann man – wenn ansonsten alles ok ist – auch mit PCOS schwanger werden.
    Nur braucht es dazu halt meist Medikamente wie zB Clomifen.

    25. Juli 2018 at 11:16
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Morella,

      Danke für Deinen Kommentar.

      Allerdings hast Du den Artikel nicht richtig verstanden: Es geht darin um die vorschnellen Diagnosen von PCO nach Absetzen der Pille – und die werden fast jeder Frau (die der Autorin Isabel oder mir schreiben) gestellt. In den allermeisten Fällen handelt es sich jedoch nur um Nebenwirkungen des Hormonentzugs.

      Dass PCO eine richtige Krankheit ist, bezweifelt hier niemand. Aber darum geht es in dem Artikel nicht.

      Ich wünsche Dir alles Gute!
      Maggie

      25. Juli 2018 at 16:05
      • Morella
        Antworten

        Ich bin schon seit gut zwei Jahren täglich in einem Kinderwunschforum unterwegs und sehr viele Frauenärzte tuen Zyklusstörungen als „Stress“ oder „Nachwirkung der Pille“ ab.
        Die Diagnose PCOS wird fast immer erst im Zusammenhang mit einem Kinderwunsch gestellt – auch wenn die Symptome seit der Menarche bestanden.

        In Deinem Artikel kommt es so rüber, als würde meist einfach nur eine vorschnelle Diagnose gestellt werden.

        Und dann rätst Du PCOS-Patientinnen noch zu einem Heilpraktiker. 🙁
        Stattdessen solltest Du ihnen lieber zum einem Besuch bei Endokrinologen & Reproduktionsmediziner raten! Nur dort findet man die Hilfe, die man braucht, wenn man mit PCOS schwanger werden will.

        6. August 2018 at 3:27
        • maggie_m
          Antworten

          Liebe Morella,

          ja, Du hast recht, Isabel & ich behaupten es würden vorschnelle PCO-Diagnosen gestellt. Allerdings geht es dabei um Frauen, die die Pille abgesetzt haben. Uns selbst ging es ja auch so.

          Der Artikel hat nichts mit dem Thema Schwangerschaft oder Kinderwunsch zu tun.

          Ich empfehle grundsätzlich immer eine ärzliche Abklärung. Viele sind jedoch an Ärzten gescheitert oder wünschen sich eine Alternative. Und da kenne ich eine sehr gute Heilpraktikerin, die sich bestens mit der Thematik auskennt. Sie verweist dann natürlich ggf. weiter an Ärzte.

          Alles Liebe
          Maggie

          6. August 2018 at 7:42
  • Jenny
    Antworten

    Ich habe im September 2017 meine Pille abgesetzt. Habe sie mit 14 1/2 zum ersten Mal genommen und bis zum letzten Jahr dauerhaft, heute bin ich 22. Ich habe die Pille also 6 1/2 Jahre genommen, davon etwa 4 Jahre so, dass ich nur alle 3 Monate die Pillenpause gemacht habe. Heute war ich bei meiner Frauenärztin, um meine Blutwerte zu bestimmen. Ich habe auch nach fast einem Jahr immer noch keinen Eisprung und einen unregelmäßigen Zyklus. Da ich die Pille wie gesagt immer 3 Monate durch genommen habe, kann ich gar nicht genau sagen, ob ich in der Zeit einen Eisprung hatte oder nicht…
    Meine Hormonwerte scheinen in einem absoluten Ungleichgewicht zu sein, jedoch habe ich nicht zu viele männliche Hormone. Sie sagte mir jetzt, dass sie nicht gleich von PCO sprechen möchte, da dieser Begriff zur Stigmatisierung führt, aber es ist eine starke Hormonstörung, die Richtung PCO geht. Sie hat mir geraten, wenn ich später Kinder haben möchte, mit der Planung nicht zu lange zu warten, damit ggf. noch nachgeholfen werden kann…
    Auch, wenn das nur eine sehr vage Diagnose ist, hat mir das gerade irgendwie den Boden unter den Füßen weggerissen und ich weiß nicht so ganz, was ich jetzt tun oder denken soll.

    10. August 2018 at 9:26
    • maggie_m
      Antworten

      Liene Jenny,

      Danke für Deinen Kommentar und Deine Offenheit. Es tut mir leid zu lesen, dass es Dir derzeit nicht so gut geht.

      Vielleicht tröstet Dich: Es geht sehr vielen Frauen so wie Dir. Zyklusprobleme nach dem Absetzen der Pille sind also relativ normal.

      Einen Eisprung hattest Du unter der Pille übrigens nicht, da dieser dann unterdrückt wird.

      Nun müssen Deine Eierstöcke also erst wieder lernen „normal“ zu arbeiten. Das kann eine Weile dauern. Und normalerweise würde ich raten einfach abzuwarten. Es sei denn Du möchtest jetzt schwanger werden – dann sehe ich Handlungsbedarf.

      Andernfalls kann ich Dir ein gutes Buch empfehlen: ByeBye Pille von Isabel. Ich habe es auf meiner Website unter Tools und dann Weitere Tools verlinkt.

      Wünsche Dir alles Liebe & Gute!
      Maggie

      10. August 2018 at 19:09
  • Joanna
    Antworten

    Liebe Maggi,

    Ein sehr interessanter Artikel und auch die zahlreichen Kommentare hier sind aufbauend!
    Ich habe 10 Jahre die Pille genommen, sie dann letztes Jahr im Oktober abgesetzt und bin im Februar nach Japan umgezogen für meinen Job. Ich habe seit dem ersten Zyklus nach dem Absetzen eine regelmäßige Menstruation gehabt. Ab März bekam ich eine schlimme Akne. Seit Mai habe ich Haarausfall. Leider mittlerweile so stark, dass ich kahle Stellen habe und mein Scheitel sehr dünn geworden ist, ich habe mehr als die Hälfte meiner Haare verloren und es hört einfach nicht auf. Ich ging dann hier zum Gyn, er machte Bluttest und Ultraschall. Er fand dort dann mehrere Zysten, die Blutwerte ergaben einzig einen erhöhten Testosteronwert. Er diagnostizierte PCOS! Behandlungsmethoden: nehmen Sie die Pille. Das möchte ich nicht. Aber keine andere Behandlung außer einer chinesischen KräuterMedizin stehen hier bei diesem Arzt (oder in diesem Land?) Zur Wahl. Und ich habe fast eine Glatze. . . Ich verzweifle. Hormone sind wirklich kompliziert.
    Liebe Grüße aus dem Land der aufgehenden Sonne. Joanna

    21. September 2018 at 9:55

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