Pearly Verhütungscomputer

Lady-Comp und Pearly Verhütungscomputer: Der Vergleich

Es ist mal wieder Zeit für einen Verhütungscomputer Vergleich. Dieses Mal schicke ich den Lady-Comp und Pearly Verhütungscomputer in den Ring: Was unterscheidet sie, was haben sie gemeinsam? Und welchen Verhütungscomputer würde ich Euch empfehlen? Hier lest Ihr nun mehr.
 

Pearly Verhütungscomputer: So viele Anfragen!

 
Immer mehr Frauen interessieren sich für Verhütungscomputer und das finde ich toll. Dass die NFP Verhütungsmethode vorab erlernt werden sollte, ist hoffentlich nun auch allen klar. Falls nicht, bitte hier nachlesen warum ich empfehle zunächst zu lernen was NFP Verhütung überhaupt ist und wie sie funktioniert.
 
Vor allem zum Pearly Verhütungscomputer habe ich in letzter Zeit verstärkt Anfragen erhalten. Diesen gibt es schon seit vielen Jahren, aber erst jetzt wird er so richtig bekannt. Aus der gleichen Familie (= gleicher Hersteller) stammen auch die daysy und der Lady-Comp. Da es zur daysy bereits sehr viele Informationen hier auf meiner Website gibt, konzentriere ich mich in diesem Artikel nun auf den Lady-Comp und Pearly Verhütungscomputer.
 

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Pearly Verhütungscomputer: Die Beschreibung

 
Pearly VerhütungscomputerPearly (*Partnerlink: 17,25 Euro Rabatt werden im Warenkorb abgezogen) ist ein handlicher Verhütungscomputer im Hosentaschenformat, der einen Farbdisplay, drei Tasten sowie einen Klappsensor hat. Mit diesem Sensor wird die Basaltemperatur gemessen. Zur Auswertung zieht der Pearly Verhütungscomputer neben der Basaltemperatur den gleichen Algorithmus wie die daysy und der Lady-Comp heran.
 
Die Fruchtbarkeitsanzeige erfolgt auf doppelte Weise direkt am Display: So leuchtet es entsprechend grün (unfruchtbar), rot (fruchtbar) oder gelb (Zyklusschwankung/Lernphase = fruchtbar) und gleichzeitig verweist ein kleiner Pfeil am oberen Displayrand auf den aktuellen Fruchtbarkeitsstatus.
 
Pearly kann optional per Bluetooth mit der Pearly Cycle App verbunden werden, wo unter anderem der Zyklusverlauf der vergangenen 99 Tage angezeigt wird, dazu später mehr.
 

Pearly Verhütungscomputer: Die Besonderheiten

 
Wahrscheinlich wirst Du Dich jetzt fragen, was Pearly insbesondere gegenüber der daysy so besonders macht. Nun, das ist definitiv der Farbdisplay, den die daysy nicht besitzt. Dieser beleuchtete Display zeigt neben dem Temperaturwert, aktuellen Zyklustag, Datum sowie der Uhrzeit auch den Temperaturwert sowie den Fruchtbarkeitsstatus für die vergangenen 99 Tage an. Ebenfalls enthalten ist eine Prognose der Fruchtbarkeit für die kommenden 6 Tage. Die daysy hingegen besitzt auf dem Gerät lediglich die tagesaktuelle Fruchtbarkeitsanzeige in Form von Lichtern. Eine weitere Besonderheit des Pearly Verhütungscomputers ist sein integrierter Wecker.
 

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Pearly Verhütungscomputer: Technische Daten

 
Was ist beim Pearly Verhütungscomputer noch wichtig zu wissen? Die Zyklusdaten können per USB-Kabel am PC ausgelesen werden und der Betrieb erfolgt via Batterie oder Akku-Batterie (1x AAA). Mit knapp 60 Gramm Gewicht ist der Pearly außerdem ultra leicht.
 

Lady-Comp: Die Mutter aller Zykluscomputer

 
Lady Comp VerhütungscomputerSoweit ich weiß, war der Lady-Comp (*Partnerlink: 22,25 Euro Rabatt werden im Warenkorb abgezogen) der erste Zykluscomputer am Markt. Seitdem hat er viele Updates verpasst bekommen und ist in der „normalen“ Version oder einer speziell für den Kinderwunsch zu haben. Ich beziehe mich hier nur auf die erste Variante.
 
Der Lady-Comp Verhütungscomputer verfügt über ein beleuchtetes Display, eine Steuerungstaste sowie einen Messfühler, der um das runde Gerät herum gewickelt ist. Ausgewertet wird nach Basaltemperatur und eigenem Algorithmus. Die Fruchtbarkeitanzeige erfolgt nach dem bewährten Ampelsystem direkt auf dem Display: Ein grüner Punkt für unfruchtbar, ein roter für fruchtbar und ein gelber für die Lernphase oder Zyklusschwankungen (= fruchtbar).
 

Lady-Comp: Die Besonderheiten

 
Der Lady-Comp ist neben der Anzeige des Messwertes, Datums und Zyklustages mit zahlreichen Funktionen ausgestattet. Dazu zählt der Einblick in Deinen Zyklusverlauf der vergangenen 180 Tage inklusive Temperaturkurven sowie eine Menstruationsprognose für die bevorstehenden 6 Monate. Darüber hinaus wird die Anzahl der Monophasen-Zyklen, also jener ohne Eisprung, und die Hochlagenlänge im Durchschnitt angezeigt. Genau wie der Pearly Verhütungscomputer, so hat auch der Lady-Comp eine integrierte Weckfunktion – bei ihm können aber anders als beim Pearly die Weckmelodie und Lautstärke eingestellt werden.
 

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Des Weiteren bietet der Lady-Comp die Eingabe persönlicher Daten in fünf freien Textfeldern. Hier könnte zum Beispiel der Zervixschleim erfasst werden (wird aber nicht mit ausgewertet!). Auch die Daten des Lady-Comp können via USB-Kabel an einen PC übertragen werden. Der Lady-Comp wird genau wie der Pearly mit Batterie oder Akku-Batterie betrieben (2x AAA). Er hat einen Durchmesser von neun Zentimetern und wiegt mehr als das doppelte vom Pearly.
 

Lady-Comp und Pearly Verhütungscomputer: Die Unterschiede

 
Pearly VerhütungscomputerNeben den verschiedenen Formaten unterscheiden sich der Lady-Comp und Pearly Verhütungscomputer vor allem in ihrem Funktionsumfang. Ich würde den pearly (*Partnerlink: 17,25 Euro Rabatt werden im Warenkorb abgezogen) als kleine Schwester des Lady-Comp bezeichnen, denn er hat deutlich weniger Funktionen, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt.
 
Die größte Differenz besteht darin, dass der Lady-Comp seinen Zykluskalender und die umfangreichen Zyklusstatistiken ebenso wie die Temperaturkurven und -verläufe direkt auf dem Display sichtbar macht, während der Pearly diese entweder gar nicht oder in etwas abgespeckter Form nur über die App bietet. Auch können über den Display des Lady-Comp eigene Daten wie zum Beispiel der Zervixschleim erfasst werden.
 
Der Display des Lady-Comp (*Partnerlink: 22,25 Euro Rabatt werden im Warenkorb abgezogen) kann in seiner Helligkeit reguliert werden, der des Pearly nicht. Der Lady-Comp kann außerdem auf die Baby-Version upgegraded werden, was mit Kosten von 100 Euro verbunden ist.
 

Lady-Comp und Pearly Verhütungscomputer: Mein Fazit

 
Lady Comp VerhütungscomputerIm Gegensatz zur daysy (*Partnerlink: 10 Euro Rabatt werden im Warenkorb abgezogen) haben sowohl Pearly als auch Lady-Comp ein Display, auf dem unterschiedliche Daten eingesehen werden können. Alle drei Geräte können „stand alone“ genutzt werden, also ohne zusätzliche Komponenten. Bei der daysy und dem Pearly gibt es aber optional jeweils eine App, die per Bluetooth gekoppelt wird, der Lady-Comp hat keine. Dafür hat Frau hier wesentlich mehr Funktionen direkt am Gerät.
 
Da alle drei auf ein- und derselben Technologie beruhen (und diese habe ich bei daysy mehrmals getestet und für gut befunden) ist es im Prinzip egal, für welches Gerät Frau sich entscheidet. Hier kommt es wie immer auf die persönliche Situation, die Ansprüche und Bedürfnisse an.
 
Letztendlich spielen wohl auch die Verhütungscomputer Kosten eine Rolle: Die daysy ist mit 299 bzw. 289 Euro (*Partnerlink) das günstigste Modell, dicht gefolgt vom Pearly mit 345 bzw. 327,75 Euro (*Partnerlink). Der Lady-Comp ist mit 445 Euro bzw. 422,75 Euro (*Partnerlink) der teuerste und umfangreichste Verhütungscomputer aus dem Hause Valley Electronics.
 
Falls Euch auch der Lady-Comp baby interessiert: Dieser hat maßgeschneiderte Kinderwunsch-Funktionen und kostet 545 Euro bzw. 517,75 Euro (*Partnerlink). Eine gute Übersicht über alle Funktionen der drei Geräte Pearly, Lady-Comp und Lady-Comp baby erhaltet Ihr hier.
 

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Habt Ihr noch Fragen zum Lady-Comp oder Pearly Verhütungscomputer? Schreibt sie in die Kommentare. Oder lest weiter:

 
 
 

4 Comments
  • Avatar
    Eleni
    Antworten

    Sorry, aber ich verstehe nicht, wie du solche alte Verhütungscomputer in dieser Preisklasse empfehlen kannst. Es gibt mittlerweile deutlich bessere und günstigere Alternativen. Wer heutzutage noch 345 oder 445 Euro für einen Verhütungscomputer ausgibt, dem ist wirklich nicht zu helfen und der ist auch schlecht beraten.

    29. April 2020 at 13:49
  • Avatar
    Eleni
    Antworten

    Hallo Maggie,

    ja, ich gebe Dir recht: Verhütungscomputer, die alte Technologie beinhalten und weiterhin 350 oder 450 Euro kosten, sind tatsächlich nichts Neues. Im wahrsten Sinne des Wortes! Ich kann nur jede Frau auffordern, sich gut zu informieren und zu vergleichen. Für dieses Geld kann ich mir ein besseres Gerät gleich dreimal kaufen. Und ich wundere mich über deinen Ansatz, deshalb nochmal die Frage: Wie kannst du diese beiden Geräte ernsthaft empfehlen?

    1. Mai 2020 at 20:00

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