Endometriose Erfahrungen

Endometriose natürlich heilen? Sarahs Erfahrungen

Endometriose Erfahrungen: Sarah hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Krankheit nicht einfach hinzunehmen sondern sie bewusst mit allen Möglichkeiten der Heilung anzugehen. Dabei setzt sie auf alternative, ganzheitliche Methoden sowie eine Therapie mit bioidentischen Hormonen durch eine Fachärztin. Diese Schritte zur Heilung hält sie auf ihrem Blog sowie täglich auf Instagram fest. Ich habe mit Sarah über ihre Endometriose Erfahrungen, ihre favorisierte Verhütungsmethode und ihren „Magic Drink“ gesprochen.

 

Wichtiger Hinweis

 

Seit 2015 berate und begleite ich Frauen auf ihrem Weg zu hormonfreier Verhütung. Dabei gibt es eine Sache, die immer wieder falsch gemacht wird: Die NFP Methode wird nicht erlernt. Damit steht und fällt jedoch die Sicherheit und der Erfolg hormonfreier Verhütung. Ich möchte Euch daher dringend ans Herz legen, zunächst mein eBook zu lesen, das alle NFP Regeln und Sonderregeln anschaulich beschreibt, viele Beispiele und Extras bietet und zudem meinen Support Chat bei allen Euren Fragen enthält. Ich beantworte AUSSCHLIESSLICH Fragen meiner eBook-Leserinnen!

 

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Von den ersten Symptomen bis zur Diagnose

 
Liebe Sarah, ich habe gelesen, dass im Durchschnitt 10 (!) Jahre von den ersten Symptomen bis zur Diagnose vergehen. Wie war das bei Dir, wann wurde Endometriose bei Dir diagnostiziert? Und wie hat sie sich geäußert?
 
Endometriose ErfahrungenIch lebe schon seit meiner allerersten Periodenblutung mit Endometriose, aber sie wurde leider erst spät erkannt bzw. ich selbst habe es als erstes heraus gefunden, da ich viele Bücher dazu gelesen und mich auch mit Heilpraktikern ausgetauscht habe.
 
Die Beschwerden wie dauerhafte Blutungen außerhalb der normalen Periodenblutung sowie verlängerte Blutungen waren für mich fast schon normal. Während meiner Periode hatte ich so unfassbar starke Unterleibsschmerzen, die mir das Stehen, Laufen und Sitzen unerträglich machten. Dazu kamen sehr starke Rückenschmerzen und der Schmerz strahlte ebenso in Arme und Beine aus, sodass eigentlich der ganze Körper davon betroffen war. Auch nach dem Geschlechtsverkehr hatte ich oft Schmerzen.
 
Dazu äußerten sich heftige Migräne-Anfälle sowie eine Migräne mit Aura, die es mir unmöglich machte zu arbeiten, da mein Sichtfeld komplett verschwommen ist.
 
Die Diagnose kam dann mit 23 Jahren – 11 Jahre nach meiner ersten Periode –, als ich meinen Frauenarzt endlich bettelnd dazu gebracht habe, sich die Sache doch bitte genauer anzuschauen. Er konnte daraufhin Verwachsungen des Endometrium (Gebärmutterschleimhaut) in abnormaler Weise und an Stellen außerhalb der Gebärmutter feststellen. Anschließend schickte er mich in ein Zentrum, in dem ich in einer Operation das Gewebe abgelasert bekommen habe.
 

Endometriose Erfahrungen: Alternativen zur Schulmedizin

 
Welche Behandlungsmethoden hast Du darüber hinaus ausprobiert? Was hat Dir geholfen und was nicht?
 
Nach meiner OP war ich über das Verhalten meines Frauenarztes sehr enttäuscht und beschloss mich selbst über alternative Behandlungsmethoden zu informieren. Denn dieses Gewebe kann immer wieder neu gebildet werden und weitere OP’s führen zu mehr innerlichen Vernarbungen – eine OP war und ist für mich somit nicht die Lösung des Problems.
 
Deshalb trat ich mit der Heilpraktikerin Ailyn Moser in Kontakt und tauschte mich mit ihr über Frauenheilkunde aus. Sie empfahl mir unter anderem das Buch Natürliche Hormontherapie von Dr. Annelie Scheuernstuhl (*Partnerlink), das mir die Augen geöffnet hat. Mir war nun klar, dass ich den schulmedizinischen Weg der Hormonbehandlung mit Pille und Co. nicht gehen möchte.
 
Stattdessen erforschte ich das Gebiet der naturheilkundlichen Methoden sowie entzündungshemmenden Ernährung und begann verschiedene Pflanzenstoffe zu integrieren.
 

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Wie genau funktioniert Dein Ansatz Endometriose natürlich zu heilen?
 
Ich glaube fest daran, dass man chronische Krankheiten zum größten Teil natürlich behandeln kann, damit ein beschwerdefreies Leben möglich ist, zum Beispiel über eine Ernährungsumstellung sowie angepasste Nahrungsergänzungsmittel.
 
Auch sollte ein Entspannungskonzept aus Yoga, Meditation, Spaziergängen und leichtes Training je nach körperlicher Verfassung gewählt werden. Mir selbst hilft es dabei auf meinen Körper zu hören und intuitiv das zu machen was mir gut tut.
 
Endometriose ErfahrungenIch persönlich schwöre außerdem auf meinen „Magic Drink“ aus Kurkuma, Hagebutte, Gerstengras sowie auch manchmal Ashwagandha (auch als Schlafbeere oder Winterkirsche bekannt) und Shatavari (eine Spargelart). Diese Pflanzenstoffe sind für ihre stark entzündungshemmende, schmerzlindernde Wirkung sowie die optimale Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen bekannt. Ashwagandha und Shatavari sollen zudem ausgleichend auf die Schilddrüse und das gesamte Hormonsystem wirken.
 
Zur Schmerzlinderung kann ich hochprozentiges CBD-Öl (mindestens 20 Prozent) empfehlen, durch dieses ist es mir möglich wieder ganz normal am Alltag teilzunehmen und auch während meiner Periode arbeiten zu gehen. Es bedeutet für mich meine Lebensqualität zu erhalten.
 

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Aporops Lebensqualität: Frauen, die von Endometriose betroffen sind, belastet dies häufig nicht nur körperlich sondern auch psychisch. Wie war oder ist das bei Dir? Wie gut oder schlecht geht es Dir mit dieser Erkrankung?
 
Ich kann bestätigen, dass diese Krankheit schwere psychische Narben hinterlässt bedingt durch den körperlichen Schmerz aber auch durch die Hilflosigkeit und das damit verbundene „Alleingelassen werden“ von Ärzten. Ich litt jahrelang unter depressiven Gedanken und fühlte mich oft als würde ich niemals aus diesem Loch heraus kommen. Ich denke es braucht viel innere, seelische Arbeit, gerne auch mit professioneller Unterstützung für die Betroffenen. Heutzutage wird immer mehr der Zusammenhang zwischen seelischer Gesundheit und körperlichen Beschwerden erforscht, sodass die Psyche bei der Heilung einer Krankheit immer mit betrachtet werden sollte.
 

Endometriose Erfahrungen: Hormonelle oder hormonfreie Verhütung?

 
Kommen wir zum Thema Verhütung: Ich habe gelesen, dass MANCHMAL hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille oder das Pflaster im Langzyklus empfohlen werden – das deckt sich aber nicht mit meiner Beratungserfahrung: JEDE Frau mit Endometriose, die mir schreibt, verhütet hormonell, weil es so von ihrem Arzt empfohlen wurde. Wie ist Deine Erfahrung damit? Was wurde Dir geraten, wie hast Du verhütet und wie verhütest Du jetzt?
 
Das deckt sich mit meiner Erfahrung: Nachdem ich sechs Jahre lang den Nuvaring hatte, wurde mir anschließend dazu geraten, die Pille durchgängig zu nehmen, um meine Blutung erst gar nicht zu bekommen und somit die Schmerzen zu unterdrücken. Dass dies nicht gesund sein kann war mir schnell klar und somit ging ich das Risiko ein, Schmerzen zu haben.
 
Ich versuchte es stattdessen mit der Kupferkette, die mir mein Frauenarzt als einzige hormonfreie Verhütungsmethode empfahl. Doch ich hatte dadurch nur noch mehr Beschwerden:
Die Schmerzen im Unterleib und Rücken wurden stärker, die Periodenblutungen unter der Kupferkette sowie auch die Schmerzen beim Sex wurden verstärkt.
 
Also ließ ich mir die Kupferkette nach zirka 1,5 Jahren wieder entfernen. Danach entschied ich mich für den Zykluscomputer daysy. Ich bin super zufrieden mit dieser Methode und muss meinen Körper nicht weiter mit Hormonen belasten.
 

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Was kannst Du meinen Leserinnen mit Endometriose abschließend mit auf den Weg geben?
 
Es ist nie zu spät sich alternative Hilfe zu suchen und den eigenen Weg zu gehen, auch wenn dieser zunächst unmöglich erscheint! Es kann am Ende nur besser werden und das zeigt mein Weg ganz deutlich. Wir müssen es uns Wert sein für unsere Gesundheit einzustehen und dafür alle Möglichkeiten in Betracht ziehen.
 
Vielen Dank für das informative und motivierende Interview, liebe Sarah und auch, dass Du uns hast Teil haben lassen an Deiner Geschichte. Wer mehr über Sarahs Weg erfahren möchte, besucht am besten ihre Website oder ihren Instagram-Account.
 
 

Habt Ihr noch Fragen zu den Endometriose Erfahrungen von Sarah? Stellt sie gern in den Kommentaren oder lest weiter:

 
 
 

6 Comments
  • Avatar
    Sarah
    Antworten

    Danke dir du liebe dass ich diese tolle Zusammenarbeit mit dir machen durfte ♥️

    14. Juli 2020 at 15:42
  • Avatar
    marie
    Antworten

    Hallo Sarah,
    du erzählst
    „Er konnte daraufhin Verwachsungen des Endometrium (Gebärmutterschleimhaut) in abnormaler Weise und an Stellen außerhalb der Gebärmutter feststellen.“

    Ich hatte hierzu eine Frage:
    Wie konnte der FA das feststellen? ( schon mittels Ultraschall? Falls ja Vaginal oder durch die Bauchdecke?… Oder? )

    Dankeschön 😉

    16. Oktober 2020 at 15:04
  • Avatar
    Marie
    Antworten

    Danke für sie schnelle Antwort. Leider nutze ich kein instagram. Schade.

    16. Oktober 2020 at 23:28

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