© Aneta Pawlik

So habe ich meine 2. Schwangerschaft geplant

Ich denke, mittlerweile haben es wohl alle mitbekommen: Ich bin schwanger mit Baby No 2. Doch auch dieses Mal wollten wir nichts dem Zufall überlassen, sondern haben erneut gezielt geplant. Warum, wie und womit, das erzähle ich Euch nun hier.
 

Wenn Kinder, dann zwei

 
Dass Rubi kein Einzelkind bleiben soll, wussten wir schon bevor sie überhaupt in meinem Bauch war. „Wenn Kinder, dann zwei“, haben mein Mann und ich beschlossen, als es irgendwann ernst zwischen uns wurde. Eigentlich wollte ich immer drei bis vier Jahre Abstand zwischen den Kindern. Auch noch, als Rubi auf die Welt kam. Erst recht, als Rubi auf die Welt kam.
 
Doch mit der Zeit wurde alles einfacher. Rubi lernte laufen, fing an zu sprechen, wurde selbstständiger. So langsam kam das Gespräch über ein weiteres Kind auf: Mein Mann war bereit, ich jedoch noch nicht. Denn ich hatte mir vorgenommen, den Relaunch dieser Website und ein anderes Projekt unbedingt noch zu beenden, bevor ich schwanger werden würde. Schließlich kann niemand garantieren, dass es wieder eine so unbeschwerte und entspannte Schwangerschaft wie beim ersten Mal wird. Was, wenn ich mich schlecht fühle und gar nicht mehr arbeiten kann? Daher hatten mein Mann und ich uns auf die Zeit rund um Rubis 2. Geburtstag geeinigt (Mitte September), um einen neuen Versuch zu starten.
 

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Ich will auch!

 
Doch es kam anders: Einige meiner Freundinnen wurden vorher (mit ihrem 2. Kind) schwanger. Ich merkte: Ich will auch. Ich schaute wieder in die Kinderwägen anderer Mütter, lächelte wenn ich ein Baby in der Trage oder auf einer Decke krabbeln sah. Ich merkte: Ich will auch. Und dann sah ich meine Tochter, die so unheimlich gern mit anderen Kindern zusammen war, und merkte: Wir wollen auch. Und zwar nicht erst im September, sondern jetzt, bereits im Mai.
 
Schließlich musste ich überhaupt erstmal schwanger werden – auch das konnte mir niemand garantieren – dann würde ich es 10 Monate lang sein und dann wäre das Baby für sehr lange Zeit eben noch ein Baby, und noch lange kein Spielgefährte für meine Tochter. Also, ran an den Speck! Ab dem nächsten Zyklus geht es los.
 

Meine Tools im Kinderwunsch-Zyklus

 
Ich befand mich gerade in der Testphase des Femometers und wollte mithilfe dieses Bluetooth-Thermometers und der App auch meinen Kinderwunsch-Zyklus aufzeichnen. Nebenbei begann ich wieder das Ava Armband *(Partnerlink: Mit dem Code WATL 20 Euro sparen) zu tragen. Dieses hatte ich bereits in zwei Testphasen zur reinen Zyklusbeobachtung genau unter die Lupe genommen, jetzt wurde es jedoch richtig ernst.
 
Ich begann am 3. Zyklustag Ava zu tragen und am 6. Zyklustag meine Temperatur mit dem Femometer zu messen. Nebenbei habe ich natürlich meinen Zervixschleim beobachtet und protokolliert. Dieser war am 9. Zyklustag zum ersten Mal wässrig, sodass mein Mann und ich aktiv wurden. Der Eisprung wurde mir von der Femometer App erst für den 15, dann für den 14. Zyklustag und von Ava für den 16. Zyklustag vorausgesagt. Ava hat diesen zunächst sogar für noch später progonostiziert, dann aber aufgrund meiner aktuellen Aufzeichnungen das fruchtbare Zeitfenster nach vorn verschoben. Fein.
 

 

Am 11. und 12. Zyklustag habe ich die beste Schleimqualität, nämlich eiweißartig festgestellt. Der 12. Zyklustag war zudem der erste Tag vom Beginn meines fruchtbaren Ava-Zeitfensters. Meine Temperatur blieb jedoch in der Tiefphase. Wir beschlossen, es dennoch an diesem Tag, dem 13. Juni, zu versuchen – denn mein Zervixschleim war einfach optimal. Außerdem wollte ich am Wochenende (zum Zeitpunkt des prognostizierten Eisprungs) ohne meinen Mann verreisen. Letzte Chance also, zumindest für diesen Zyklus.

 

Keine falschen Hoffnungen und dann: positiv!

© Aneta Pawlik

Und wir schrieben ihn beide ab. Denn meine Temperatur stieg nur sehr langsam und erst signifikant am 16. Zyklustag (2. höhere Messung und der Tag, den Ava mir als Eisprung voraussagte). Auch die anderen Parameter in der Ava App kletterten nur seeeehr zögerlich in die Höhe, alles sprach für einen späten Eisprung. Die Prognosen vom Femometer und von Ava schienen also völlig richtig zu sein. Wir rechneten: Spermien überlegen normalerweise 2 Tage, unter optimalen Bedingungen maximal 5 Tage im weiblichen Körper. Bei uns war es nun mindestens 4 Tage her. Mein Mann musste also wirklich zuverlässige, kleine Schwimmer haben, damit es klappt.

 

Hatte er. Am 27. Juni 2018 machte ich einen Früh-Schwangerschaftstest (genau 14 Tage nach unserem letzten Versuch) und der fiel dick und fett positiv aus! Yay.

 

Wir konnten unser Glück kaum fassen: Es hatte schon wieder auf Anhieb geklappt. Bei nur zwei Versuchen war gleich ein Volltreffer dabei. Jetzt musste sich das kleine Wesen noch gut einnisten und entwickeln. Mittlerweile bin ich im 5. Monat und es verläuft bisher alles ganz prima.

 

Ava im Schwangerschaftsmodus

 
Während meiner Schwangerschaft habe ich das Ava Armband *(Partnerlink: Mit dem Code WATL 20 Euro sparen) weiter verwendet, denn es hält extra einen Schwangerschaftsmodus bereit. Man kann weiterhin alle Parameter aufzeichnen (einzelne nun aber in der App-Anzeige ausblenden, falls sie einen nervös machen), und so seinen Schlaf, das Gewicht und seinen Stresslevel überwachen. Außerdem gibt es jede Woche Infos über die Entwicklung des Babys, was aktuell in Deinem Körper vorgeht und was Dir nun gut tut. Das finde ich ein nettes Feature und ich schaue gern ab und zu in die App. Was ich jedoch nicht mehr mache ist das Armband nachts zu tragen und meine Parameter aufzuzeichnen.
 

 

Ich bin zwar ein kleiner Kontrollfreak, aber nicht wenn es um meine Schwangerschaft(en) geht. Ich lasse den Dingen ihren Lauf und vertraue auf meinen Körper und mein Baby. Wird schon alles werden.

 

Zwei Tipps für Euch

 
Zum Abschluss möchte ich Euch noch zwei Dinge mit auf den Weg geben, die mir beosnders wichtig erscheinen. Erstens: Hört auf Euren Körper! Trotz all der tollen technischen Unterstützung. Hätte ich selbst nicht auf meine optimale Zervixschleimqualität vertraut, wäre ich vielleicht gar nicht im besagten Zyklus schwanger geworden. Denn mir erschien der Zeitpunkt eigentlich als noch zu früh, war doch der Eisprung erst einige Tage später prognostiziert, wofür auch der späte Temperaturanstieg und die Entwicklung der Parameter in der Ava App sprechen.
 
Und: Beginnt lieber früher als später Euren Kinderwunsch in die Tat umzusetzen! Falls Ihr Euch für das Ava Armband entschieden habt: Tragt es schon in den Zyklen bevor Ihr schwanger werden möchtet, damit es Euch und Euren Zyklus optimal kennen lernen kann.
 

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Pille lieber früher absetzen!

 
Setzt nicht erst einen Zyklus bevor Ihr schwanger werden möchtet die Pille ab. Ich bekomme so viele verzweifelte Nachrichten, in denen mir Frauen berichten, es würde nicht klappen, weil sich noch kein „normaler“ Zyklus eingestellt hat. Euer Körper braucht nach dem Hormonentzug Zeit, um wieder von ganz allein arbeiten zu können, Ihr dürft keine Wunder von ihm erwarten. Er wird es schaffen, da bin ich mir sicher, aber es gibt kein vorgegebenes Zeitfenster, in dem er es schaffen muss. Bei mir hat es 1,5 Jahre gedauert (nach 9 Jahren Pille) bis sich ein regelmäßiger Zyklus eingestellt hat, bei einigen geht es schneller, bei anderen langsamer.
 
Ich rate Euch also: Falls Ihr einen Kinderwunsch habt – vielleicht noch nicht jetzt, aber in naher Zukunft, also in ein bis zwei Jahren – trefft jetzt schon die Vorkehrungen, und beginnt mit Eurer Zyklusbeobachtung. Es lohnt sich, Euren Körper kennen und verstehen zu lernen, BEVOR es ernst wird.
 
Übrigens: Entgegen meiner ursprünglichen Lebensplanung werden unsere Kinder jetzt nur 2,5 Jahre Abstand haben. Und es ist perfekt genauso wie es ist.
 

Schreib Deine Meinung gern unten in die Kommentare! Oder lies weiter:

 

2 Comments
  • Martina
    Antworten

    Nur um schwanger zu werden finde ich das Armband einfach zu teuer. Ich messe momentan nur meine Temperatur (wir sind im 3. ÜZ), aber ich werde diesen Monat auch mal wieder die Schleimqualität aufzeichnen.

    24. September 2018 at 16:51

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