Kann ich das Ava Armband weiterempfehlen?

Zwei Monate lang habe ich das Ava Armband für Euch getestet. Und möchte gleich vorab das Wichtigste klar stellen: Es handelt sich dabei um einen Zyklustracker, der ausschließlich dafür verwendet werden kann, eine Schwangerschaft gezielt zu planen – nicht aber zur Verhütung. Jetzt aber zum Wesentlichen, meinem ausführlichen Testbericht (der wie immer ganz ehrlich ist, trotz Gratisgerät):

 

Wie funktionert das Ava Armband?

 

Das Ava Armband *(Partnerlink: mit dem Code WATL 20 Euro Rabatt) ist mit Sensoren ausgestattet. Es wird nachts am nicht dominanten Handgelenk getragen (also Rechtshändler links und Linkshändler rechts) und misst neun verschiedene Parameter, die die fruchtbaren Tage mit einer Genauigkeit von 89 Prozent auf durchschnittlich 5,3 pro Zyklus eingrenzen. Zu den Parametern gehören:

 

  • Ruhepuls
  •  

  • Hauttemperatur
  •  

  • Herzfrequenzvariabilität (HRV)
  •  

  • Schlafqualität
  •  

  • Durchblutung
  •  

  • Atemfrequenz
  •  

  • Bewegung
  •  

  • Wärmeverlust
  •  

  • Bioimpedanz

 

Am nächsten Morgen wird Ava mit der dazugehörigen App per Bluetooth synchronisiert. Dort angezeigt werden Euch fünf Parameter: Ruhepuls, Hauttemperatur, Atemfrequenz, HRV-Verhältnis und Schlafdauer. Um Euch Daten liefern zu können, sind mindestens vier Stunden Schlaf am Stück erforderlich – bei mir hat es nur ein mal nicht geklappt, was ich trotz Baby echt richtig gut finde.

 

Wie komfortabel ist das Ava Armband?

 

Ich war sehr skeptisch, und dachte, dass mich das Armband beim schlafen bestimmt stören würde. Doch ich wurde positiv überrascht, schon in der ersten Nacht merkte ich kaum etwas davon. Das Armband ist angenehm weich und flexibel, aus medizinischem Silikon und wird mittlerweile wie eine Armbanduhr verschlossen, sodass mehrere Stufen möglich sind. Ich würde Euch empfehlen, es recht eng ums Handgelenk zu tragen, denn ansonsten kann es passieren, dass das grüne Licht des Sensors hervorscheint und grell ins Zimmer leuchtet.

 

So bequem ich das Armband auch fand – ich habe nach der ersten fruchtbaren Phase mit dem Tragen bis zum Einsetzen des nächsten Zyklus pausiert. Wer seinen Zyklus aber von A bis Z tracken möchte, der sollte es durchgehend tragen.

 

Eine Sache hat mich jedoch tatsächlich gestört: Dass die Datenübertragung an die App nur funktioniert, wenn das Armband aufgeladen wird (per USB am Laptop zum Beispiel). Dann leuchtet ein blaues Licht am Sensor und Ihr müsst die Ava App auf Eurem Handy aufrufen. Hier würde ich mir eine einfachere Lösung wünschen. Das Laden ist übrigens jeden Morgen bzw. Tag notwendig, das Armband schafft leider keine zwei Nächte hintereinander. Auch hier wäre Nachbesserung schön, denn so könnte man es einfach zwei oder drei Nächte im Bett liegen lassen und erst geballt synchroniseren.

 

Das Design der Ava App:

 

Die Startseite der App: sehr hübsch. Aber die maximale Fruchtbarkeit könnte deutlicher hervorgehoben werden

Nicht nur das Armband *(Partnerlink: mit dem Code WATL 20 Euro Rabatt) selbst, auch die App hat ein sehr schönes, schlichtes Design. Nach dem Laden nehmt Ihr ein paar Grundeinstellungen vor, zum Beispiel ob Ihr gezielt schwanger werden oder lediglich Euren Zyklus tracken möchtet. Für die Auswertung spielt diese Auswahl keine Rolle.

 

Die Startseite der Ava App zeigt Euch Euren aktuellen Zyklustag, die Zyklusphase (Follikel- oder Lutealphase), Euren Fruchtbarkeitsstatus (gering, hoch, maximal) sowie eine Wochenvorschau an. Ich finde die Startseite sehr übersichlich, fände es jedoch besser, die hohe und vor allem maximale Fruchtbarkeit mehr hervorzuheben. Sie ist momentan nur durch einen Farbwechsel des Icons gekennzeichnet, den ich aber erst auf den zweiten Blick erkannt habe.

 

Über das Pluszeichen in der unteren Leiste kommt Ihr zur Eingabe Eurer Periode – praktisch, dass auch Spotting, also Schmierblutungen vermerkt werden können sowie auch unterschiedliche Blutungsstärken. Hier könnt Ihr außerdem eingeben, wenn Ihr Sex hattet.

 

Die Monatsansicht der Ava App ist übersichtlich, jedoch finde ich die Icons nicht eindeutig genug zugewiesen (der Eisprung war nicht am 3. sondern 10. Mai)

Von der Startseite aus gelangt Ihr zu einer Monatsansicht, die mir ebenfalls gut gefallen hat. Allerdings finde ich es etwas verwirrend, dass das Icon für den Eisprung und die Menstruation über dem entsprechenden Tag eingezeichnet ist und nicht darunter. Hier kam es bei mir oft zu Verwechslungen (Waaas, wieso bekomme ich morgen schon meine Tage?!). Daher würde ich mir ein wenig mehr Eindeutigkeit wünschen (vielleicht bin ich aber auch die Einzige, die es nicht kapiert).

 

Die Auswertung vom Ava Armband:

 

Über das Herz-Icon auf der Startseite kommt Ihr zu Euren fünf Parameter-Kurven: Die Anzeige erfolgt nicht Monats- sondern Zyklusweise, was zunächst gewöhnungsbedürftig, aber durchaus logisch ist. Mit den Pfeilen oben könnt Ihr vor oder zurück blättern. Ich muss gestehen, dass ich persönlich mit den Kurven nicht so viel anfangen konnte und mich eigentlich nur meine Schlafdauer und die Hauttemperatur interessiert haben. Genau wie bei der Basaltemperatur ist diese übrigens nach dem Eisprung erhöht. Ich habe gelesen, dass sie bei einer Schwangerschaft ebenfalls nicht mehr absinkt, gleiches gilt für den Ruhepuls.

 

Die Ava App hat mir im 1. Testzyklus sechs fruchtbare Tage angezeigt (je drei davon hohe und maximale Fruchtbarkeit), im 2. dann nur noch fünf (zwei hoch, drei maximal). Im 1. Zyklus ist die Anzeige der fruchtbaren Tage exakt mit meiner Beobachtung des Zervixschleims zusammen gefallen: Am 10. Zyklustag habe ich erstmals Schleim der Kategorie S beobachtet, und Ava mir erstmals „Hohe Fruchtbarkeit“ angezeigt. Super! Im 2. Zyklus jedoch wurde mir am 16. Zyklustag schon „Geringe Fruchtbarkeit“ attestiert, obwohl Zervixschleim der besten Kategorie S+ vorlag (ANMERKUNG: Die App unterstützt keine Zervixschleimeingabe, der Zusammenhang beruht nur auf meinen eigenen Beobachtungen).

 

 

Zur besseren Vergleichbarkeit kommen hier außerdem die Eisprung-Daten der App Natural Cycles und die der daysy: Ava hat mir in den beiden Testzyklen je am 15. April und 10. Mai meinen Eispurng angezeigt, Natural Cycles am 16. April und 13. Mai und die daysy am 13. April und am 9. Mai. Drei Geräte, drei Meinungen also. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen, denn erfahrungsgemäß ist der exakte Zeitpunkt des Eisprungs nur sehr schwierig zu bestimmen, Ava aber trackt Eure Fruchtbarkeit in Echtzeit, und erkennt die fruchtbaren Tage sehr früh.

 

Mein Fazit zum Ava Armband:

 

Mir hat das Ava Armband richtig gut gefallen. Ich fand es komfortabel und die dazugehörige App sehr hübsch und benutzerfreundlich. Einige Kleinigkeiten könnten sicherlich noch verbessert werden, aber ich kann das Ava Armband *(Partnerlink: 20 Euro Rabatt mit dem Code WATL) dennoch guten Gewissens uneingeschränkt weitermempfehlen für Frauen, die einen Kinderwunsch und keine Lust haben, sich mit der Temperaturmessmethode, ihrem Zervixschleim oder LH-Tests zu befassen. Hier bietet Ava wirklich eine tolle Alternative, wird es doch einfach nur nachts angelegt und fertig! Ich selbst werde es sicher wieder hervorkramen, sobald es an die weitere Familienplanung geht. +++ UPDATE: Ich habe das Ava Armband in meinem Kinderwunsch-Zyklus getragen und das ist dabei herausgekommen. Zum Abschluss noch meine persönliche Pro- und Contra-Liste:

 

Vorteile Ava Armband:

 

  • komfortabel zu tragen

 

  • einfache, intuitive Bedienung

 

  • Keine Messung der Temperatur, Beobachtung des Zervixschleims und/oder LH-Tests erforderlich

 

  • zeigt 5-6 fruchtbare Tage pro Zyklus an und unterteilt diese in hohe und maximale Fruchtbarkeit

 

  • schöne, übersichtliche App

 

Nachteile Ava Armband:

 

  • Datentransfer nur beim Ladevorgang möglich

 

  • tägliches Aufladen erforderlich

 

  • ein paar Kleinigkeiten könnten in der App überarbeitet werden (hohe und maximale Fruchtbarkeit mehr hervorheben, Icon für Eisprung und Periode eindeutiger in der Monatsansicht zuweisen)

 

  • hohe Anschaffungskosten

 

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Schreib Deine Meinung gern unten in die Kommentare! Oder lies weiter:

 

20 Comments
  • Susanne
    Antworten

    Hallo warum kann man das Armband nicht ebenso zur Verhütung nutzen? LG Susanne

    23. August 2017 at 16:13
  • Julia
    Antworten

    Hallo Maggie,

    ich bin auf der Suche nach einem einfachen, sicheren Zyklustracker auf deinen Beitrag gestoßen und sehr neugierig geworden. Ich habe keine Zeit und Lust auf Zervixschleimbestimmungen, tägliche Auswertung von Urinstreifen etc. ich glaube, ich werde das Armband mal ausprobieren und deinen Rabattcode einsetzen ? Ich werde berichten, wie ich damit klar komme und in der Kinderwunsch erfüllt wird.

    Viele Grüße

    10. September 2017 at 11:49
    • Julia
      Antworten

      leider habe ich gerade auf der Webseite von AVA gesehen, dass das Armband nicht bei einem Zyklus, der länger als 35 Tage dauert, einsetzbar ist. Mein Zyklus bewegt sich zwischen 40 und 48 Tagen, weshalb es auch so schwierig ist, meinen Eisprung vorauszusagen… schade, gerade dafür würde sich das Armband echt lohnen, aber nun muss ich wohl doch auf andere Mittel zurückgreifen ?

      10. September 2017 at 11:57
  • Anja
    Antworten

    Vielen Dank für den Bericht!
    Also bei allem Respekt: Was veranlasst eine Frau, so wahnsinnig viel Geld für so ein Armband auszugeben, wo doch die Symptothermale Methode alles bietet, was man braucht, um zuverlässig die fruchtbaren Tage zu ermitteln – egal ob nun zur Verhütung oder bei Kinderwunsch? Die einzigen Kosten, die man hat, sind dann wenige € für ein gutes Thermometer. Ich steig da echt nicht hinter…Und ganz im Ernst: Du hast das Ding jetzt kostenlos bekommen. Aber hättest Du es Dir sonst wirklich gekauft?
    LG
    Anja

    10. November 2017 at 11:44
  • Anne
    Antworten

    Hey Maggie,

    vielen Dank für den Bericht!
    Ich habe nun über 3 Zyklen die symptothermale Methode mit Ovy-Thermometer und -App getestet; davor hatte ich für 3 Jahre die Hormonspirale. An sich finde ich die Methode sehr schön und lehrreich. Großer Vorteil ist natürlich der geringe Kostenaufwand nur für das Thermometer. Vielleicht ist diese Methode nicht die optimalste für meinen aktuellen Lebensstil, da ich unter der Woche wegen der Arbeit in einer anderen Stadt wohne als an den Wochenenden.
    Denn bei mir zeigt die Temperaturmessung in der Früh beim Aufwachen starke Schwankungen (die App berücksichtigt netterweise Störfaktoren wie ungewohnt spätes zu Bett gehen oder spätes Abendessen). Ich habe auch festgestellt, dass ich direkt nachdem der Wecker klingelt eine höhere Temperatur messen kann, als ein paar Minuten später. Zudem schwanken die Messwerte in dem zulässigen Zeitfenster von +/- 1 Stunde bei mir doch recht stark.

    Ich habe mir jetzt schon einige Infos zum AVA-Armband durchgelesen und war zunächst auch vom hohen Preis abgeschreckt. Ich sehe jedoch den großen Vorteil darin, dass die Parameter über eine längeren Zeitraum während dem Schlafen gemessen werden und somit Schwankungen durch äußere Faktoren (ich krieg wohl immer einen leichten Adrenalinkick durch meinen Wecker) gut ausgeglichen werden können. So denke ich, kann man am Wochenende auch mal Ausschlafen ohne zwischendurch kurz mal aufzuwachen, um die Temperatur zur gewohnten Zeit messen zu müssen.

    Nach langem Hin und Her werde ich gleich mal den Rabattcode nutzen und das AVA-Armband ausprobieren. Ist dann quasi ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für mich selbst 🙂

    Herzliche Grüße,
    Anne

    27. November 2017 at 9:52
  • Franziska
    Antworten

    Hi,
    aufgrund einer guten Rezession und es ein oder anderen YouTube-Videos habe ich mir vor fünf Monaten das Armband geholt.

    Bisher bin ich zwar nicht schwanger geworden, aber es nimmt mir doch einiges an Stress ab. (Zervixschleim beobachten bin ich zu blöd zu, Temperatur messen stresst mich zu sehr, Ovus funzen irgendwie nicht).
    Alleine vom Punkt der Stressreduktion würde ich es jedem empfehlen.
    Man ist auch nicht gezwungen jeden Tag die Daten einzulesen, sondern kann auch nur alle 2/3 Tage die Daten übertragen. Leider ist das immer noch etwas umständlich.
    Einen weiteren Kritikpunkt, den ich an der App noch äußern muss: er erkennt nicht, wenn man keine ES hatte. Die App setzt dann halt wirkürlich einen Zeitpunkt. Das geht leider auch in die Statistik mit ein.

    Ich bin schon auf dein Update gespannt und danke dir noch mal für die tolle Entdeckung. ^^

    Lg

    p.s. auf deine Seite hat mich übrigens meine Gyn verwiesen!

    5. März 2018 at 9:47
  • Meike
    Antworten

    Ich trage auch das Armand wie Du es im Text beschreibst. Leider habe ich zwei Probleme: Der Druckverschluss löst sich immer nachts und nun ist mir auch noch das Silikonband vom Ring, der das Band mit dem Gehäuse verbindet, abgegangen.
    Der Ring lässt sich problemlos vom Gehäuse trennen – leider wird nirgends kein Ersatzteil angeboten. Ich habe nun den Support von Ava angeschrieben und bin gespannt was sie antworten.

    Das Bild oben ist im übrigen nicht das Armband wie Du es im Text beschreibst. Das Bild zeigt ein neueres Modell welches genau an den zwei Schwachstellen verbessert wurde.

    L.Grüße

    16. Juni 2018 at 8:22
  • Jasmin
    Antworten

    Hallo Maggie,

    hast du auch einen Bericht zu dem Ovi online?
    Finde leider nur einen Link bei dem ich dann auf der Kaufseite lande..

    LG Jasmin

    30. Juni 2018 at 22:18
  • Swetlana
    Antworten

    Ich habe eine Frage zum Geräte kann ich das auch verwendet ich bin ein Patientin mit psco-sydrome also männliche Hormone zur viel …oder wird das bei mir nicht richtig angezeigt oder sogar falsch

    5. September 2018 at 12:21
      • Swetlana
        Antworten

        Ok gut dann muss ich mal mein zykluslänge mal beobachten …eine ss hatte ich schon trotz meine PSCO leider hatte ich in der 12ssw eine fehlgeburt daher überlege ich mir das Geräte zur holen weil ich wieder schwanger werden möchte

        6. September 2018 at 17:12
  • Johanna
    Antworten

    Hi Maggie,
    vielen Dank erstmal für deine ausführlichen Beschreibungen zu den verschiedenen Produkten!
    Bei der Vielzahl fällt es dennoch schwer, die passende Unterstützung zu finden!
    Wir haben uns vor ca. 3 Monaten entschieden, die Pille abzusetzen und unser Glück zu probieren 🙂
    Ich habe die Pille ungefähr 15 Jahre lang genommen und muss mich doch erstmal an die Natur gewöhnen…
    Ich habe mit einem Basalthermometer angefangen, aber habe da doch ziemlich starke Schwankungen in den Messungen, was es mir sehr schwer macht, ein Gefühl für meinen Zyklus zu bekommen. Auch die Beobachtung des Zervixschleims fällt mir nicht so leicht, dolle Unterscheide kann ich nicht feststellen. Nun habe ich zur Unterstützung den Clearblue Ovulationstest genutzt, aber das ist auf Dauer doch teuer…
    Ich weiß es kann bis zu einem Jahr dauern, bis sich alles eingespielt hat und man dann schwanger ist, aber ich würde trotzdem gerne meinen Zyklus besser kennenlernen und ihn einschätzen können. Der letzte Zyklus war sehr kurz und die Periode hat direkt nach dem Eisprung eingesetzt, wobei ich das auch auf den Stress schiebe. Ich bin beruflich gerade sehr eingespannt und dann noch der Hausbau…
    Was würde mir helfen, um den Stress rund um schwanger werden schon mal zu reduzieren?
    Ich danke dir schon mal vorab für die Zeit die du dir nimmst! Viele liebe Grüße, Johanna

    19. September 2018 at 10:06
    • maggie_m
      maggie_m
      Antworten

      Liebe Johanna,

      danke für Deinen Kommentar. Er war doppelt, daher habe ich ihn ein mal gelöscht, was hoffentlich in Deinem Sinne ist.

      Es ist völlig normal, dass nach Absetzen der Pille zunächst Chaos im Körper herrscht. Dieses Chaos äußerst sich unter anderem mit einer nicht auswertbaren Temperatur und uneindeutigen Zervixschleimqualitäten. Was Dein Körper nun braucht: Zeit. 15 Jahre Hormone sind lang. 3 Monate im Gegensatz dazu nicht.

      Es gibt außerdem keinen festgeschriebenen Zeitraum, in dem sich Dein Körper erholen muss. Bei einigen dauert es nur wenige Wochen, bei anderen Jahre. Insofern würde ich mich nicht auf „ein Jahr“ versteifen. Bei mir hat es z.B. 1,5 Jahre gedauert bis ein regelmäßiger Zyklus kam (nach 9 Jahren Pille).

      Die Periode kommt immer 10-16 Tage nach dem Eisprung. Bei Deiner Blutung muss es sich also entweder um eine Eisprung- oder Zwischenblutung gehandelt haben – oder aber der Eisprung war schon viel früher als angenommen. Ovutests sind leider nicht sehr zuverlässig …

      Ich kann Dir leider nur einen Tipp geben: Geduld. Dein Körper braucht Zeit, gib ihm diese Zeit. Falls es aber nicht anders geht, kannst Du ihn versuchen mit sanften Mitteln zu unterstützen, ich empfehle da folgendes Buch:

      https://www.amazon.de/gp/product/3947655002/ref=as_li_tl?ie=UTF8&tag=wearthla-21&camp=1638&creative=6742&linkCode=as2&creativeASIN=3947655002&linkId=fefeb4563d509ab3938dbedbeee8efbe

      Wünsche Dir & Euch alles Gute und dass sich Euer Wunsch bald erfüllt.
      Alles Liebe

      Maggie

      19. September 2018 at 12:32

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