Lesetipp: Verhüten ohne Hormone von Dr. med. Dorothee Struck

Verhueten ohne Hormone

© Aneta Pawlik (https://at.linkedin.com/in/anetapawlik)

Ich bin eine echte Leseratte. Dennoch habe ich bisher nur ein einziges Buch* über natürliche Verhütung gelesen. Im Internet gibt es einfach so viele Informationen zum Thema zu finden, sodass es mir nicht unbedingt notwendig erschien, sich mit Fachlektüre einzudecken. Verhüten ohne Hormone von Dr. med. Dorothee Struck aber ist eine absolute Bereicherung! Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, wie ich es sonst nur mit ultraspannenden Krimis tue. Mir wurde vom Stadelmann Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, und nun möchte ich Euch berichten, wie es mir gefallen hat.

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Die Autorin Dorothee Struck „kenne“ ich aus einer Facebookgruppe über natürliche und hormonfreie Verhütung. Nachdem sie dort ein sehr sympathisches Interview gepostet hat, habe ich richtig Lust bekommen, ihr Buch zu lesen. Und genauso sympathisch wie sie im Interview rüber kommt, ist auch ihr Buch geschrieben.

Das Motto von Verhüten ohne Hormone: Jede Frau ist anders

Dabei gefällt mir vor allem ihre Grundhaltung so gut: Jede Frau ist anders, nicht jede Verhütungsmethode kommt daher für jede Frau in Frage. Obwohl sie in ihrem Buch Verhüten ohne Hormone logischerweise nur hormonfreie Methoden und Wege vorstellt, verteufelt sie die Pille nicht und verschreibt sie natürlich auch auf Wunsch ihrer Patientinnen.

Das Buch ist in 13 Kapitel unterteilt, wobei das ausführlichste der Spirale gewidmet ist. Und genau dieses Kapitel habe ich als das spannendste empfunden. Denn die Autorin räumt darin mit den gängigen Vorurteilen auf, die viele (inklusive mir) über die Spirale haben: führt zu Unfruchtbarkeit, ruft eine dauerhafte Entzündung der Gebärmutterschleimhaut hervor, verhindert lediglich eine Einnistung der Eizelle und führt somit zu einer Art Abtreibung jeden Monat, ist nur für Frauen mit Kindern geeignet, bewirkt stärkere Regelschmerzen und längere Perioden.

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Spirale 2.0

Doch all diese Annahmen stammen aus einer Zeit, die lange zurück liegt. Mittlerweile wurden die Materialien und Formen der Spirale weiter entwickelt und die „Kinderkrankheiten“ beseitigt. Wichtig ist eine individuelle Anpassung und fachmännische Einlage sowie regelmäßige Nachkontrolle dieses hoch sicheren Verhütungsmittels. Auch wenn die Spirale oder Kupferkette für mich persönlich nicht in Frage kommt, habe ich nun eine völlig andere, positivere Meinung zu ihr.

Dank des Buchs habe ich auch jede Menge über Barrieremethoden gelernt. Bisher hatte ich da immer nur Kondom und Diaphragma im Kopf. Dass es noch Portiokappe, Femcap, Lea Contraceptivum und Femidom gibt war mir gar nicht bewusst. Auch chemische Verhütungsmittel wie Spermizide und Spermiostatika werden vorgestellt. Ein weiteres Kapitel widmet sich jeweils der Sterilisation und dem Coitus interruptus, der im Buch durchaus als Verhütungsmethode angesehen wird, was ich persönlich etwas kritisch finde.

Die natürliche Verhütungsmethode

Selbstverständlich gibt es auch ein paar Extra-Seiten zum Thema natürliche Verhütung. Dabei wird die symptothermale Methode jedoch nur recht oberflächlich vorgestellt ohne die Regeln genauer zu erklären. Das finde ich durchaus in Ordnung, alles andere hätte einfach den Buch-Rahmen gesprengt. Dr. Dorothee Struck ist wirklich sehr gut informiert, auch über Verhütungscomputer, was ich nicht als selbstverständlich empfinde. Allerdings empfiehlt sie die natürliche Verhütungsmethode nur bei einem stabilen, regelmäßigen Zyklus, was eigentlich keine Voraussetzung ist, da der Eisprung ja jeden Monat aufs Neue bestimmt wird und das auch bei unregelmäßigen Zyklen möglich ist.

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Außerdem war ihr wohl nicht bewusst, dass es mittlerweile keine Quecksilberthermometer mehr gibt … aber alles in einem: ein schönes, informatives Kapitel.

Das Buch geht auch auf (hormonfreie) Nachverhütung ein und beschäftigt sich darüber hinaus mit Verhütung in besonderen Lebensphasen wie nach der Geburt und in der Stillzeit. In einem weiteren Abschnitt wird auf das Absetzen der Pille und die möglichen Folgen eingegangen.

Mein Fazit zu Verhüten ohne Hormone

Mir hat das Buch Verhüten ohne Hormone insgesamt richtig, richtig gut gefallen. Ich habe es in einem Blitztempo durchgelesen und fand es locker-flockig geschrieben, wozu auch die persönlichen Erfahrungsberichte der Autorin sowie ihre amüsanten Anekdoten aus dem Praxisalltag beitragen. Daneben habe ich eine ganze Menge dazugerlent. Empfehlen kann ich es daher eigentlich jeder Frau, die sich über hormonfreie Verhütung informieren und herausfinden möchte, welche wohl die beste Methode für sich selbst ist. Natürlich ersetzt das Buch nicht das Gespräch bei einem Facharzt, ist aber eine tolle Grundlage dafür.

Ich würde mir mehr Ärzte wie Dr. Dorothee Struck wünschen, die ALLEN Verhütungemethoden gegenüber offen stehen und die Pille nicht als das einzig wahre Mittel „verkaufen“. Denn nur, wenn Frau alle ihre Optionen mit ihren Vor- und Nachteilen kennt, kann sie eine ihren persönlichen Bedürfnissen entsprechende Entscheidung treffen.

Hast Du noch Fragen zum Buch Verhüten ohne Hormone? Stell sie gern in den Kommentaren!

 

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