Blutungsarten

© Die Menstruationsbeauftragte

There Will Be Blood: Das Einmaleins der Blutungsarten

Ich erinnere mich noch an einen Frauenarztbesuch vor vielen Jahren, bei dem ich meine Sorge zu meinen Zwischen- oder Schmierblutungen äußerte. „Ja was denn nun?“, fragte meine Ärztin (sehr pampig, weshalb ich sie unter anderem wenig später wechselte). „Zwischen- oder Schmierblutung?“. Hmmm, gute Frage. Keine Ahnung. Ich wusste schlicht und einfach nicht, wo der Unterschied lag. So geht es sicherlich auch vielen von Euch. Daher habe ich die Menstruationsbeauftragte Sarah gebeten zu diesem Thema einen Gastartikel zu verfassen, den sie zudem toll illustriert hat.

 

Die Monatsblutung/Menstruation/Periode/Regelblutung

 

Blutungsarten

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Die Monatsblutung dürfte allen bekannt sein. Sie ist die periodisch wiederkehrende Blutung aus der Gebärmutter, die im Durchschnitt alle 21-35 Tage stattfindet und ihren Ursprung darin hat, dass Gebärmutterschleimhaut aufgebaut wird, damit sich das heranreifende Ei im Falle einer Befruchtung darin einnisten und zu einem Baby heranwachsen kann. Wenn die Befruchtung nicht stattfindet, wird die Gebärmutterschleimhaut wieder abgebaut und kommt als Regelblutung heraus.

 

Diese Blutung ist nicht zu übersehen. Sie dauert im Schnitt fünf bis sieben Tage, fängt leicht an, steigert sich zur Mitte hin und wird zum Ende der Menstruation wieder weniger. Die Blutung ist meist dunkelrot bis hin zu bräunlich und enthält neben Blut, Stücke der Gebärmutterschleimhaut und Sekrete, die meist gut erkennbar sind. Anhand dieser Eigenschaften ist es ziemlich leicht, die Monatsblutung von Zwischenblutungen zu unterscheiden.

 

Die Zwischenblutung

 

Oft liest man von Zwischenblutung und Schmierblutung zusammen, aber sehr selten wird klar definiert, was denn nun der Unterschied ist, oder ob es sich um ein und dieselbe Blutungsart handelt. Jein. Alle Blutungen, die außerhalb der Monatsblutung auftreten, werden als Zusatzblutung oder Zwischenblutung bezeichnet. Und diese wiederum können als Schmierblutung auftreten (was in den meisten Fällen so ist).

 

Kurz gesagt: Die meisten Zwischenblutungen sind Schmierblutungen, aber es kann auch Zwischenblutungen geben, die zum Beispiel stärker ausfallen und eine andere Farbigkeit und Konsistenz haben und damit nicht mehr unter den Begriff Schmierblutung fallen.

 

Der häufigste Grund für Zwischenblutungen sind hormonelle Störungen. Regelmäßig auftretende Zwischenblutungen, die einen festen Zeitpunkt im Zyklus haben, werden meist durch einen Östrogenmangel ausgelöst. Unregelmäßig auftretende Zwischenblutungen haben meist organische Ursachen, eine Krankheit könnte also der Grund sein. Am besten von einem Facharzt abklären lassen.

 

Die Schmierblutung

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Von Schmierblutungen, auch Spotting genannt, haben die meisten sicher schon gehört. Aber Schmierblutung ist nicht gleich Schmierblutung. Im Allgemeinen bezeichnet man als Schmierblutung einen bräunlichen, eher schleimigen Ausfluss außerhalb der eigentlichen Regelblutung. Diese Blutung tritt normalerweise nur ganz leicht auf und dauert maximal ein bis drei Tage. Die Gründe für Schmierblutungen sind meist hormonelle Störungen.

 

Der Unterschied zwischen der Menstruation und einer Schmierblutung ist der, dass sich während der normalen Regelblutung die Gebärmutterschleimhaut komplett löst, was bei der Schmierblutung nicht der Fall ist. Daher auch der Unterschied zwischen Menge, Dauer, Färbung und Konsistenz. Aber was gibt es für verschiedene Schmierblutungen und wie kann ich sie auseinander halten?

 

Ovulationsblutung:

 

  • Eine Form der Schmierblutung ist die Ovulationsblutung. Sie kann auftreten, wenn nach dem Eisprung der Östrogenspiegel absinkt und es dadurch zu einer leichten Hormonentzugsblutung kommt.
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  • Eine Ovulationsblutung ist eine leichte Blutung von ein bis drei Tagen, sie tritt in der Mitte des Zyklus während des Eisprungs auf. Oft ist diese Blutung mit einem leichten Mittelschmerz verbunden.
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  • In der Medizin hat diese Form der Zyklusstörung (auch als Mittelblutung bezeichnet) keinen Krankheitswert. Aber wenn sie häufiger bis hin zu regelmäßig auftritt, sollte der Arzt trotzdem konsultiert werden.

 

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Gelbkörperschwäche:

 

  • Der Gelbkörper produziert nach dem Eisprung das Gelbkörperhormon Progesteron, das wichtig ist, um die Gebärmutterschleimhaut aufzubauen und eine Schwangerschaft aufrecht zu erhalten. Bei einer Gelbkörperschwäche wird zu wenig davon produziert und die Gebärmutterschleimhaut wird mit zu wenigen Nährstoffen versorgt, was dazu führen kann, dass sich eine befruchtete Eizelle entweder gar nicht einnistet oder es im Falle einer Einnistung zu einem frühen Abort kommt.
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  • Frauen mit einer Gelbkörperschwäche haben meist einen unregelmäßigen Zyklus, eine verkürzte zweite Zyklushälfte und Zwischenblutungen in der zweiten Zyklushälfte.
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  • Eine Gelbkörperschwäche ist ein sehr häufiger Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch.

 

+++ An dieser Stelle möchte ich, Maggie, Euch kurz berichten, dass ich zwar keine Gelbkörperschwäche habe, aber dennoch jahrelang zwei Tage vor meiner Periode Schmierblutungen bekam. Ich bin trotzdem ohne Probleme schwanger geworden, also keine Panik! ++++

 

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Durchbruchblutung:

 

  • Eine Durchbruchblutung ist eine Schmierblutung während der Verwendung von hormonellen Verhütungsmitteln, wie zum Beispiel der Pille. Diese Blutung tritt außerhalb der üblichen Einnahmepause auf. Sie ist eine Sonderform der Abbruchblutung.
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  • Die Durchbruchblutung kommt insbesondere bei solchen Präparaten vor, die nicht gut auf den eigenen Hormonspiegel abgestimmt sind. Die Blutung kommt dadurch zustande, wenn das Hormonpräparat zu wenig Östrogen liefert oder wenn es sich um ein reines Gestagenpräparat handelt (Minipille). Durch die zu geringe Menge an Hormonen kann die Gebärmutterschleimhaut nicht lange genug aufrecht erhalten werden und des kommt schon vor der Pillenpause zu Blutungen.
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  • Auch bei einem Pillenwechsel kommt es sehr häufig zu Zwischenblutungen, weil der Körper sich erst umstellen und an den neuen Hormonhaushalt gewöhnen muss.

 

Meistens sind Schmierblutungen harmlos. Sollten sich aber Fieber und Unterleibsschmerzen dazu gesellen, dann sollte man sofort zum Arzt gehen.

 

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Die Abbruchblutung

 

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Eine Abbruchblutung wird auch eine Hormonentzugsblutung genannt. Sie ist meist etwas kürzer, schwächer und weniger schmerzhaft als die normale Regelblutung und tritt in der Woche auf, in der die Einnahme der Pille pausiert wird.

 

Durch die Einnahmepause ist im Körper zu wenig Östrogen und Progesteron vorhanden und die bis dahin aufgebaute Gebärmutterschleimhaut kann nicht mehr aufrecht erhalten werden, es kommt zur Abbruchblutung.

 

Vielen Frauen denken, sie haben trotz Pille eine „normale“ Regelblutung. Dem ist aber nicht so. Diese „Fake-Regel“ (auch Pseudomenstruation genannt) kommt nur durch den Hormonentzug zustande, der sich einstellt, wenn man die Pille pausiert. Es wird zwar auch Schleimhaut aus der Gebärmutter ausgestoßen, diese ist aber nicht mit der zu vergleichen, die in einem natürlichen Zyklus aufgebaut und nach Nicht-Einnistung des Eis abgestoßen wird.

 

Zu Abbruchblutungen kann es auch kommen, wenn man andere Hormonpräparate verwendet und absetzt, wie zum Beispiel in den Wechseljahren.

 

Die Einnistungsblutung

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Wenn eine Eizelle erfolgreich befruchtet wurde, dann nistet sich diese in die Gebärmutterschleimhaut ein, wobei Blutgefäße gering verletzt werden können und so eine Blutung auslösen. Die Einnistungsblutung (auch Nidationsblutung genannt) findet zirka vier bis sechs Tage nach der Befruchtung statt und kann ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein. Es gibt aber auch Frauen, bei denen sie gar nicht auftritt oder so schwach ist, dass sie gar nicht wahrgenommen wird (einige Tropfen oder Schlieren).

 

Um eine Einnistungsblutung von einer Periode zu unterscheiden, muss man auf Farbe und Stärke achten. Die Einnistungsblutung ist heller und rötlicher, nicht schmerzhaft und meist von kurzer Dauer. Sie kann zwar auch einige Tage andauern, dann bleibt sie aber von der Menge her konstant und nimmt nicht zu wie die Regelblutung. Die normale Regelblutung kann am Anfang auch hellrot sein, wird aber im Verlauf der Menstruation deutlich stärker, dunkler und bräunlicher.

 

Zudem ist der Zeitpunkt ein gutes Indiz für die Einnistungsblutung. Sie tritt früher als die zu erwartende Regelblutung auf.

 

Die Kontaktblutung

 

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Eine Kontaktblutung ensteht durch „äußerst rabiaten Geschlechtsverkehr“. Bei manchen Positionen oder bei einer etwas mächtigeren Penisgröße des Partners kann es dazu kommen, dass Gewebe verletzt wird und blutet. Es reicht meistens schon, etwas vorsichtiger und behutsamer beim Sex vorzugehen. Auch bei einer frauenärztlichen Untersuchung kann es zu einer Kontaktblutung kommen.

 

Das Blut einer Kontaktblutung ist hellrot, klar und flüssig, nicht dunkel und zäh fließend wie bei einer Schmierblutung.

 

Eine Kontaktblutung ist meist harmlos. Sollte sie aber regelmäßig nach dem Geschlechtsverkehr auftreten oder länger anhalten, das Blut trüb oder die Blutung sehr heftig und schmerzhaft sein, dann ab zum Arzt!

 

Schreib Deine Meinung gern unten in die Kommentare! Oder lies weiter:

 

3 Comments
  • Marie
    Antworten

    Danke für diesen interessanten Beitrag!

    Ich fände es schon wichtig noch zu erwähnen, dass häufige Kontaktblutungen bei Geschlechtsverkehr auf eine erhöhte Zellveränderung des Gebärmutterhalses hinweisen können (ihr schreibt ja auch, ab zum Arzt). Es könnte sich dabei um eine Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs handeln. Deshalb sollte man das wirklich nicht auf die leichte Schulter nehmen…

    24. April 2017 at 16:05
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Marie,
      danke für Deinen Hinweis. Wie Du schon selber schreibst „hinweisen können“ – daher möchten wir natürlich keine Panik schüren (und die entsteht beim Wort Krebs) und die Diagnose lieber einem Facharzt überlassen.

      Viele Grüße
      Maggie

      24. April 2017 at 16:12
  • Simone
    Antworten

    Danke für diesen ausfühlichen und informativen Artikel! So anschaulich und detailiert hab ich es wirklich noch nie gesehen und gehört. Tatsächlich hab ich mich lange gefragt was denn mit Schmier- oder Zwischenblutung genau gemeint ist…
    Danke!!

    28. April 2017 at 15:10
  • Bine
    Antworten

    Großartiger Artikel, vielen Dank dafür. So ausführlich und nüchtern beschrieben findet man das ja nirgends. Als wäre der „Ekelfaktor“ höher oder wichtiger als die Information von Frauen und Mädchen, die es jeden Monat betrifft. Wirklich. Daumen hoch!!

    15. Januar 2018 at 9:37
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Bine,

      danke für Dein nettes Lob! Ich werde der Autorin Deine Komplimente gern weitergeben.

      Viele Grüße
      Maggie

      15. Januar 2018 at 9:42
  • Emily
    Antworten

    Hallo Maggie,
    Als erstes will ich dir für diesen tollen Blog danken. Ich habe nur knapp ein Jahr die Pille genommen und hab mich gleich nicht wohl damit gefühlt. Ich habe mich jetzt getraut sie abzusetzen und freu mich schon mit dem Messen und Beobachten anzufangen 🙂
    Ich tue mir aber leider sehr schwer dabei zu unterscheiden ob meine Periode wirklich begonnen hat oder es sich lediglich um eine Schmierblutung handelt.
    Ist es denn schlimm, wenn ich bereits während Schmierblutungen in der App angebe meine Periode zu haben?
    LG
    P.S ich hab bereits mehrfach probiert mich für deinen newsletter anzumelden aber irgendwie bekomm ich leider keine Mail, auch nicht wenn ich eine andere Adresse benutze. Hast du eine Idee woran das liegen könnte?

    26. Januar 2018 at 16:30
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Emily,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und Dein Lob. Freut mich sehr, dass Du nun auch natürlich verhüten möchtest.

      Die Unterscheidung zwischen Schmierblutung und „richtiger“ Periode ist eigentlich ganz einfach: Sobald frisches, rotes Blut in gewohnter Menge kommt ist es Deine Periode. Ist das Blut bräunlich, schleimig sowie nur in geringer Menge vorhanden, dann ist es noch die Schmierblutung.

      „Schlimm“ ist es nicht, wenn Du den Zyklus bereits mit der Schmierblutung startest. Jedoch verkürzt Du damit Deine unfruchtbare Zeit. Denn diese gilt ja nach abgeschlossener Auswertung bis einschließlich des 5. Tages des neuen Zyklus (5-Tage-Regel). Bei korrekter Erfassung Deiner Periode als 1. Zyklustag hast Du also mitunter mehr „freie“ Tage, als wenn Du schon ab der Schmierblutung den neuen Zyklus beginnst.

      Zum Newsletter: Ich habe gerade nachgesehen und entdeckt, dass Du zweimal ein www. vor Deine E-Mail-Adresse gesetzt hast. Das verwendet man aber nur für Websites 😉 Daher bitte einfach noch mal versuchen. Falls es wieder nicht klappt, kann ich Dich auch manuell dazufügen.

      Beste Grüße
      Maggie

      27. Januar 2018 at 13:30
  • Silva
    Antworten

    Vielen Dank für diese informative Erläuterung!
    Ich bin jetzt 38 Jahre alt und habe das nicht gewusst! Man wird alt wie ein Haus und lernt nicht aus …

    Als ich die Pille nahm (Belara bzw. später Bellissima), hatte ich auch so aller vier bis zehn Monate eine »Durchbruchblutung«. Dann legte ich immer eine siebentägige Einnahmepause ein, weil ich dachte: ›Okay, der Körper braucht jetzt halt mal wieder seine Tage …‹
    Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich die Pille sonst immer durchgenommen habe, um mir die ekligen Tage (bzw. die damit verbundene Depri-Phase) zu sparen.
    So weit ich mich entsinne war dann allerdings die »Durchbruch-Abbruch-Blutung« (inklusive Heul- und Null-Block-Stimmung) genau so stark wie die Menstruationsblutung ohne Pille. Ich habe da keinen Unterschied bemerkt. Deswegen bin ich auch gar nicht auf die Idee gekommen, dass das keine »normale« Regelblutung sein könnte.

    »Ther will be blood« – ist das irgendwie ein Bibel- oder Filmzitat?

    Die »Menstrationsbeauftragte«; das klingt ja lustig!
    So was sollten sie bei uns im Betrieb auch mal einführen. Die Menstruationsbeauftragte könnte sich beispielsweise darum kümmern, dass ein abgedunkelter Ruheraum eingerichtet wird, wo man sich bei Kopfschmerzen oder Krämpfen mal hinlegen kann. Oder eine »Menstruationstoilette« mit Waschbecken, damit man sich vorm Tampon- und Bindenwechsel mal die Hände waschen kann.
    Menstruation und öffentliche Toiletten – wirklich unhygienisch! Darüber darf man gar nicht so genau nachdenken …

    3. Februar 2018 at 16:37
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Silva,

      Danke für Deinen Kommentar.

      Jaja, man lernt nie aus, da hast Du recht!

      „There will be blood“ ist ein Filmtitel. Und die Menstruationsbeauftragte hat einen coolen Instagram-Account.

      Vielleicht wäre eine Menstruationstasse eine Alternative zu Tampons und Binden für Dich? Ich nutze sie seit längerem und möchte nieee wieder ohne!

      Liebe Grüße
      Maggie

      5. Februar 2018 at 11:28
      • Silva
        Antworten

        Also von diesen Menstruationstassen habe ich auch schon gehört, aber ehrlich gesagt sind die mir noch unsympathischer als Tampons. Ich möchte mir nicht so einen Plastik-Trichter in den Körper stecken, schon gar nicht, während ich gerade meine Tage habe.
        Außerdem – was macht man mit dem Ding, wenn man unterwegs ist und muss das wechseln? Wickelt man das dann in eine Plastiktüte ein, die man sich in die Tasche steckt?
        Das stelle ich mir nicht so praktisch vor.
        Außerdem hätte ich da auch Angst, dass mir die Tasse ins Klo fällt – bei meinem Geschick …
        ^^‘

        10. Februar 2018 at 21:29
        • maggie_m
          Antworten

          Liebe Silva,

          Die Menstruationstassen sind aus medizinischem Silikon und somit unbedenklich für den Körper (anders als Tampons).

          Unterwegs habe ich es bisher geschafft noch kein einziges Mal wechseln zu müssen – denn die Tasse kann bis zu 12 Stunden getragen werden. Ich leere sie also immer vorm Verlassen des Hauses und dann wenn ich wieder komme.

          Ist aber natürlich eine ganz persönliche Entscheidung ob man sich mit der Tasse wohlfühlt.

          Viele Grüße
          Maggie

          12. Februar 2018 at 20:18
  • Silva
    Antworten

    Hm, ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass die Tasse 12 h hält, aber ich kann es ja mal ausprobieren …

    25. Februar 2018 at 16:19
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Silva,

      es kommt natürlich auf das Volumen und Deine Blutungsstärke an. Ich leere sie drei mal täglich: morgens, am Nachmittag und vor dem Schlafengehen.

      Viele Grüße
      Maggie

      25. Februar 2018 at 18:17
  • Lisa
    Antworten

    Liebe Maggie,
    Danke für den Artikel.
    Ich habe eine Frage:
    Habe vor ca. 2 Monaten die Pille abgesetzt (7 Jahre genommen) und benutze jetzt die Daysy. Habe seit 6 Tagen Schmierblutungen. Vor einer Woche wäre theoretisch meine Menstruation fällig gewesen. Was könnte das sein? Soll ich diese Blutung als Menstruation werten? Kann es sein, dass sich einfach wieder alles einpendeln muss?
    Danke schon mal!

    22. April 2018 at 17:11
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Lisa,

      danke für Deinen Kommentar.

      Grunsdätzlich muss der Körper sich nach dem Hormonentzug erst wieder einpendeln, ja. Zwei Monate sind eine relativ kurze Zeit im Vergleich zu 7 Jahren Pille, daher können Schwankungen auftreten.

      Eventuell ist es eine Zwischenblutung?

      Ich würde sie – solange es sich nicht um frisches, rotes Blut handelt – nicht als Menstruation werten. Sollte die Blutung noch länger andauern wäre eine ärztliche Abklärung sinnvoll.

      Alles Gute für Dich!
      Maggie

      23. April 2018 at 9:17
  • Heidi
    Antworten

    Gute Infos. Jedoch bin ich immer noch verunsichert welcher Tag ich als 1. oder 2. Zyklustag nehmen soll. Ich soll am 2. Tag Elonva spritzen.

    Heute morgen um 9 Uhr weckten mich die unangenehmen Regelschmerzen. Nur die letzten 3 Monate war der Beginn immer genau gleich und 3 Tage später.

    Weil es Samstag ist, riefen wir die Klinik schnell an damit wir in der heutigen bloss „eine Stunde“ Öffnungszeit noch eine Spritzdemo bekommen konnten.

    Beim Wischen um halb eins, war etwas frisches rotes Blut.

    Schnell bestellten wir noch die Spritzen, weil ich dachte ich müsse jetzt zum allerersten mal alleine am Sonntag spritzen.

    Jedoch blieb heute die Blutung ziemlich leicht und tritt nur etwas in der Toilette nach dem Wasserlassen auf und beim Wischen und ein wenig in der Binde bis 23 Uhr.

    Bei mir ist die Blutung immer relativ kurz (hatte eine laparoscopy für Endometriose im Februar) und auch nur kurz stark und meist dann „stueckig“.

    Kann ich was falsch machen, wenn ich morgen schon oder erst am Montag spritze??

    Alles morgen, Sonntag zu! Kann nirgendwo fragen!!!

    400€ Medikamente warten im Kühlschrank.

    Bitte um schnellen Rat!

    26. August 2018 at 4:42
    • maggie_m
      Antworten

      Liebe Heidi,

      leider kann ich Dir Deine sehr spezielle Frage nicht beantworten, auch weil ich die medizinischen Risiken und Folgen einer solchen Spritze nicht abschätzen kann.

      Daher bitte ich Dich, Dich an Fachpersonal zu wenden (Krankenhäuser haben auch sonntags geöffnet).

      Alles Gute!
      Maggie

      26. August 2018 at 9:43

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