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Warum sind Verhütungscomputer eigentlich so teuer?

300 Euro für einen Verhütungscomputer? Das ist mir zu viel. Da kann ich mir lieber eine (kostenlose) App holen. Solche und ähnliche Kommentare lese ich immer wieder in den sozialen Netzwerken. Und ich kann sie sehr gut nachvollziehen. Denn auch für mich sind 300 Euro viel Geld, das ich nicht mal eben so ausgebe. Dennoch möchte ich Euch in diesem Post ein wenig darüber berichten, wie dieser hohe Betrag für Verhütungscomputer eigentlich zustande kommt und was ihn meiner Meinung nach rechtfertigt.

 

Vorab: Ich selbst habe mir damals den Cyclotest 2 Plus *(Partnerlink) gekauft, weil dieser nicht nur von Stiftung Warentest gut bewertet wurde, sondern auch relativ günstig war (zirka 125 Euro). Die Lady Comps waren mir hingegen vieeeel zu teuer (über 400 Euro), den myWay gab es zu dieser Zeit noch nicht und die daysy kannte ich nicht. 125 Euro waren für mich und meinen Freund gut zu „verschmerzen“ – zu diesem Zeitpunkt waren wir uns beide nämlich völlig unsicher, ob und wie natürliche Verhütung überhaupt funktioniert und daher mussten wir damit rechnen, möglicherweise einen Fehlkauf zu tätigen.

 

Mit meinem heutigen Wissen und meiner Erfahrung weiß ich hingegen, DASS es funktioniert und sich die Anschaffung eines Verhütungscomputers definitiv lohnt, gerade für Anfängerinnen. Dennoch habe ich natürlich weiterhin vollstes Verständnis für alle, die nicht so viel Geld investieren möchten.

 

Ist eine App eine gute Alternative zum Verhütungscomputer?

 

Jein. So richtig vergleichen kann man diese beiden Tools eigentlich nicht, ich habe es in diesem Post dennoch versucht. Wie Ihr jedoch in diesem Beitrag lesen werdet, steckt hinter einem Verhütungscomputer viel, viel Technik, Erfahrung und Service, mit der eine (kostenlose) App einfach nicht mithalten kann. Dennoch ist es durchaus möglich, zuverlässig mit einer geeigneten App zu verhüten, ich selbst habe das vor meiner geplanten Schwangerschaft auch lange getan. Insgesamt ist es eine Typfrage, welches Tool Ihr bevorzugt und womit IHR Euch sicher fühlt.

 

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Verhütungscomputer sind zertifizierte Medizinprodukte

 

Ein Grund, der für Verhütungscomputer spricht und unter anderem auch den hohen Preis erklärt ist ihre Zertifizierung. Verhütungscomputer haben beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ein standartisiertes Verfahren durchlaufen und wurden anschließend zertifiziert. In diesem Verfahren muss der Hersteller unter anderem nachweisen,

 

dass sein Produkt sicher ist und die technischen und medizinischen Leistungen auch so erfüllt, wie sie von ihm beschrieben werden.

 

Ein solches Zertifizierungsverfahren ist teuer und zeitaufwendig und wird von App-Entwicklern in der Regel nicht durchlaufen. Verbrauchern aber gibt es Sicherheit.

 

Langjährige Erfahrung und klinische Tests

 

Bereits 1989 hat die Firma Uebe ihren ersten cyclotest-Minicomputer auf den Markt gebracht –  die Lady Comps, auf deren Technik auch die daysy beruht, gibt es schon seit über 30 Jahren. Seitdem wurden die Computer stets überarbeitet und weiterentwickelt, haben eine ganze Reihe klinischer Tests und Studien durchlaufen. Hinter ihnen verbirgt sich also sehr viel Erfahrung und Arbeit. Natürlich kostet auch die Entwicklung einer App Zeit und Geld – dennoch können die Entwickler in der Regel nicht auf so viele Ressourcen, Mitarbeiter und Erfahrungswerte wie die Herstellerfirmen der Verhütungscomputer zurückgreifen. Etwas, das sich auch im Preis bemerkbar macht.

 

Made in Germany und Langlebigkeit

 

Die daysy und der myWay werden von A bis Z in Deutschland entwickelt und produziert. Sie enthalten keine billigen Plastikteile aus China, sondern nur hochwertige Materialien, die strengen Qualitätsstandards unterliegen. Das schlägt sich natürlich auch in der Lebensdauer der Verhütungscomputer nieder.

 

Verhütungscomputer sind für einen mindestens 10-jährigen Gebrauch ausgelegt. Rechnet man also die hohen Anschaffungskosten durch zehn, ergibt sich ein Wert von zirka 30 Euro pro Jahr. Damit kann weder die Pille noch Spirale preislich mithalten. Auch fallen beim myWay und der daysy keine Folgekosten an – bei Letzterer lediglich ein (sehr günstiger) Batteriewechsel alle zwei Jahre.

 

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Garantie und lebenslanger Service

 

Ein letzter Punkt, der den Preis von Verhütungscomputern erklärt, ist der umfassende, lebenslange Kundenservice der Hersteller. Diese sind meist rund um die Uhr auf unterschiedlichen Kanälen (E-Mail, Skype, Facebook, Whats App usw.) für Euch erreichbar. Sollten Fragen oder Probleme auftauchen, wird sofort und kompetent weitergeholfen – etwas, was bei Apps definitiv nicht der Fall ist. Zudem sind Verhütungscomputer selbstverständlich mit einer Garantie ausgesatttet: die daysy zwei und der myWay sogar drei Jahre lang.

 

Ganz allgemein kann noch hinzugefügt werden, dass Verhütungscomputer All-in-one-Produkte, schnell, praktisch und zuverlässig sind. Ihr hochsensibler Messsensor kann nicht mit einem gewöhnlichen Thermometer verglichen werden, ihre algorithmische Auswertung beruht auf langjährig beobachteten und aufbereiteten Daten. Für mich persönlich bewahrheitet sich bei Verhütungscomputern daher der Spruch: Qualität hat ihren Preis.

 

Schreib Deine Meinung gern unten in die Kommentare! Oder lies weiter:

 

 

 

4 Comments
  • Moin, Maggie,
    ich danke Dir für diesen mal wieder sehr aufschlussreichen Artikel. Sehr schön!

    Aber ich komme ins Grübeln, mit 250,- € für eine Spirale die 10 Jahre liegt… bin ich zu günstig, muss ich meine Preise erhöhen ;-). Ich lasse es eher mal. Aber mit der Rechnung: 30,- € pro Jahr für einen richtig guten Verhütungscomputer kann ich sicher einige Damen überzeugen, die immer sagen, waaaas, sooo teuer. Und vorher eine Pille für 30,-€ im Quartal gekauft hatten.

    Lieben Gruß aus dem Norden
    Dorothee

    24. Mai 2016 at 8:57
  • Klaudia
    Antworten

    Hallo Maggie,
    Ich glaub, ich bin mehr oder weniger durch dich zur Daysy gekommen.
    Ich bin momentan im dritten Zyklus nach der Pille und habe es die ersten zwei Zyklen mit der NFP App und einem analogen Thermometer versucht. Bin jetzt trotzdem bei der Daysy gelandet.
    Am Anfang wollte ich die Auswertung selbe raus versuchen – selber eintragen, auswerten etc. Ich hab viel recherchiert und im Internet gelesen – und mich dennoch nicht sicher gefühlt. Was wenn ich die Werte schlecht abgelesen habe? Oder bei der Auswertung ein fehler mache? Bei der Daysy kann ich jedoch „faul“ sein und jemand (oder eher etwas) anderes führt die Regie. Was ich damit sagen will: für Anfänger, die auf die eigene Auswertung nicht wirklich vertrauen, ist so ein Verhütungscomputer ideal.
    Ich bin ganz begeistert von der Daysy und bereue es kein bisschen sie gekauft zu haben. Zudem – das Auge misst in dem Fall mit. Sie schaut wirklich super aus!

    Liebe Grüße
    Klaudia

    30. Mai 2017 at 18:59

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