Kann/soll ich neben dem Verhütungscomputer noch manuell auswerten?

Ladies, ich muss Euch ein dickes Kompliment machen: Ich finde es total toll, dass Ihr Euch trotz Technik so intensiv mit der symptothermalen Methode beschäftigt! Genau das predige ich ja immer auf meiner Website, und Ihr scheint Euch richtig reinzuhängen und seid super motiviert bei der Sache. So möchten viele von Euch neben der Auswertung des Verhütungscomputers sogar noch selbst auswerten. Aber ist das überhaupt sinnvoll?

 

Jein. Ich selbst habe mir ja damals den Cyclotest 2 Plus *(Partnerlink) gekauft, dem ganzen Braten jedoch nicht getraut. Daher habe ich parallel eine manuelle Zykluskurve geführt. Was ich damals nicht wusste: Dass der Computer zusätzlich zur symptothermalen Methode noch einen eigenen Algorithmus heranzieht. Ich selbst habe auf dem Kurvenblatt natürlich „nur“ nach symptothermaler Methode auswerten können. Und mich manchmal darüber gewundert, warum beide Auswertungen nicht ganz miteinander übereinstimmen.

 

Heute ist mir das selbstverständlich klar, aber eigentlich erst so richtig bewusst geworden, als ich den myWay und die daysy getestet und mir dabei deren Auswertung sehr genau angeschaut habe. Nebenbei hatte ich meine reguläre Temperatur- und Zervixschleimaufzeichnung per App laufen und auch hier gab es wieder Unterschiede.

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Vor- und Nachteile der parallelen manuellen Auswertung

 

Daher macht die eigene Aufzeichnung neben der Auswertung des Verhütungscomputers meiner Meinung nach nur bedingt Sinn: Es ist sicherlich von Vorteil, wenn man sich so an die Methode herantastet und an Zuversicht, Sicherheit und Selbstvertrauen gewinnt. Für mich stand auch eine doppelte Absicherung im Vordergrund, denn ich wollte und konnte dem Computer allein noch nicht vertrauen. Andererseits kann die parallele Aufzeichnung zu Verunsicherungen führen, wenn sie nämlich nicht übereinstimmt und man sich fragt, ob man 1. alles richtig gemacht hat und 2. auf wen oder was man denn nun vertrauen soll. Die Idee einer doppelten Absicherung ist somit unter Umständen gar nicht gegeben.

 

Aus meinem heutigen Standpunkt heraus würde ich daher eher von der parallelen, manuellen Aufzeichnung abraten, auch weil ich nun weiß, wie gut und zuverlässig die Verhütungscomputer funktionieren. Hinzu kommt, dass der cyclotest 2 Plus mir keinerlei Einsicht in die Temperaturkurve bot, was beim Nachfolgemodell myWay ja nun ganz anders ist. Hier könnt Ihr Euren Temperaturverlauf richtig gut mitverfolgen, Ihr könnt Euch die Kurve sogar am PC/MAC anzeigen und ausdrucken lassen. Außerdem habt Ihr die Möglichkeit, Euren Zervixschleim detailliert zu protokollieren und auch Störfaktoren können vermerkt werden – das volle Programm also. Daher sehe ich persönlich für die parallele, manuelle Aufzeichnung neben dem myWay keine Notwendigkeit, solange Ihr Euren Zyklus immer aufmerksam mitverfolgt.

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Manuelle Auswertung parallel zur daysy?

 

Bei der daysy werden Euch keine Werte und keine Temperaturkurve angezeigt, es sei denn Ihr schaut in die App daysyView. Doch ich bezweifle, dass Ihr bei der manuellen Auswertung etwas mit diesen Werten anfangen könnt, auch eine „gewöhnliche“ Verhütungs-App wird da vermutlich ihre Schwierigkeiten haben. Zumindest waren meine Temperaturkwerte in meiner Testphase extrem schwankend und ich habe mich gewundert, dass die daysy damit überhaupt auswerten konnte. Aber sie konnte!

 

Viele sind dennoch verunsichert, weil daysy eben nicht die volle „Zykluskontrolle“ bietet und es manchen schwer fällt, sich blind auf die Fruchtbarkeitsanzeige zu verlassen. Denjenigen würde ich raten, nebenbei den Zervixschleim zu beobachten und zu protokollieren oder alternativ auf den myWay zurückzugreifen, der die volle Einsicht und Eingabe aller Zervixschleimkonsistenzen bietet.

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Bitte nicht komplett abschalten!

 

Ich selbst habe übrigens nur wenige Zyklen lang die parallele Aufzeichnung per Kurvenblatt betrieben. Weil ich gemerkt habe, dass der Computer mir sehr zuverlässig meine fruchtbare Phase anzeigt. Und es mich irgendwann einfach auch genervt hat, so viel Aufwand zu betreiben. Ein Computer nimmt einem ja genau das ab – den Aufwand. Und warum sollte man das nicht auskosten? ABER ACHTUNG: die Grundlagen der Methode zu kennen, die Regeln zu verstehen und zum Beispiel zu wissen, was ein Störfaktor ist, sowie seinen Zyklus immer aufmerksam mitzuverfolgen halte ich weiterhin für absolute Voraussetzung, um erfolgreich natürlich zu verhüten.

 

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