Jetzt wirds schleimig: So kannst Du Deinen Zervixschleim richtig deuten

alex-blajan-271187Ok, Ladies, es wird höchste Zeit für diesen Artikel. Bisher habe ich dem Zervixschleim nämlich nicht besonders viel Aufmerksamkeit hier auf dem Blog gewidmet – ein Fehler, wenn ich mir die von Euch gewünschte Themenliste so ansehe. Es haben nämlich doch recht viele Frauen Schwierigkeiten ihren Zervixschleim richtig zu deuten. Doch damit ist heute hoffentlich Schluss!

Zervixschleim? Noch nie gehört.

Bevor ich angefangen habe natürlich zu verhüten hatte ich keinen blassen Schimmer was Zervixschleim überhaupt ist. Und dass es unterschiedliche Qualitäten gibt, die auf den aktuellen Fruchtbarkeitsstatus hinweisen – pffft … noch NIE gehört. Wieso auch? Neun lange Jahre habe ich die Pille genommen und vom Zervixschleim nichts mitbekommen. Auch nach dem Absetzen habe ich mich damit nicht auseinandergesetzt, habe ihn halt einfach nicht „gebraucht“.

Kein Wunder also, dass ich zunächst ziemlich großen Respekt vor diesem Thema hatte: Bekomme ich das hin? Wie bekomme ich das hin? Muss ich irgendwelche gynäkologischen Untersuchungen an mir vornehmen? Schaffe ich es wirklich täglich auf meinen Zervixschleim zu achten? Was, wenn ich ihn falsch deute? Werde ich dann womöglich ungewollt schwanger?

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Trotz all dieser Ängste beschloss ich, es dennoch zu versuchen. Zum Aufzeichnen der Temperatur hatte ich damals ja einen Verhütungscomputer, in den man den Schleimhöhepunkt eingeben konnte. Doch auch ohne diese Eingabe war der Computer zu 97 Prozent sicher, was mich anfangs beruhigt hat.

Ich war dann ziemlich baff, wie schnell und einfach ich mich in die Beobachtung und Deutung des Zervixschleims eingefunden habe. Bis vor einiger Zeit dachte ich, dass es jeder Frau so geht: Dass nach einer gewissen Übungszeit klar ist, welcher Schleim in welche Kategorie gehört. Doch dann erreichten mich immer wieder Nachrichten mit folgendem Tonus:

Auch nach mehreren Monaten mit natürlicher Verhütung tue ich mich immer noch schwer mit der Deutung des Zervixschleims.

Ich habe immer Zervixschleim der gleichen Kategorie oder zumindest ein feuchtes Gefühl. Wie kann ich das korrekt auswerten?

War das jetzt schon der Schleimhöhepunkt? Oder nicht? Oder war der doch schon gestern?

Ich möchte Euch nun nicht mit Erläuterungen langweilen, was genau Zervixschleim ist und wie er ausgewertet wird, denn ich gehe davon aus, dass Ihr das längst wisst und Euch gründlich eingelesen habt. Falls nicht, könnt Ihr das hier nachholen.

Mehr Begriffe für den Zervixschleim

Was ich allerdings tun möchte, ist Euch einen umfangreicheren Überblick über die Zervixschleim-Kategorien zu geben. Denn auf meinen Basic-Seiten zur symptothermalen Methode habe ich mich auf die Hauptbegriffe beschränkt – nicht um etwas zu UNTERschlagen, sondern weil ich niemanden ERschlagen wollte mit so vielen verschiedenen Begriffen. Mein Motto lautet ja: einfach natürlich verhüten und dementsprechend habe ich die Kategorien heruntergebrochen auf die wichtigsten Begirffe bzw. die Kategorie ø ganz weggelassen. Vielleicht aber helfen die breiteren Begriffe schon der ein oder anderen Frau, ihren Zervixschleim besser deuten zu können.

Die erste Zeile bezieht sich dabei jeweils auf das Empfinden & Fühlen, die zweite auf das Aussehen des Zervixschleims. Die Kategorien sind in auftseigender Reihenfolge, also von der „schlechtesten“ zur „besten“ Schleimqualität:

Kategorie ø

Zervix_03

  • nichts gefühlt; keine Feuchtigkeit; keine Empfindung am Scheideneingang UND

  • nichts gesehen; kein Zervixschleim am Scheideneingang

 

Kategorie t

Zervix_03

  • trocken; trockenes, rauhes, juckendes, unagnehemes Gefühl UND

  • nichts gesehen; kein Zervixschleim am Scheideneingang

 

 

Kategorie f

Zervix_03

  • feucht ABER

  • nichts gesehen; kein Zervixschleim am Scheideneingang

 

 

Kategorie S

Zervix_04

  • feucht oder nichts gefühlt UND

  • dicklich; weißlich; trüb; cremig; klumpig; gelblich; klebrig; milchig; nicht ziehbar oder zäh

 

 

Kategorie S+

Zervix_01

  • feucht oder nichts gefühlt UND

  • glasig; glasklar; glasig durchscheinend; wie rohes Eiweiß (glasig mit weißen Fäden durchsetzt); dehnbar oder spinnbar; fadenziehend; flüssig; so dünnflüssig, dass er wegrinnt wie Wasser; rötlich; rotbraun; gelblich-rötlich

 

Kategorie S+

Zervix_05

  • nass; schlüpfrig; rutschig; glitschig; wie eingeölt; glatt UND/ODER

  • glasig; glasklar; glasig durchscheinend; wie rohes Eiweiß (glasig mit weißen Fäden durchsetzt); dehnbar oder spinnbar; fadenziehend; flüssig; so dünnflüssig, dass er wegrinnt wie Wasser; rötlich; rotbraun; gelblich-rötlich

 

Quelle: Natürlich & sicher – Das Praxisbuch

Illustrationen: www.nicolegebel.com

Auf myNFP.de könnt Ihr Euch diese Schleim-Tabelle als PDF abspeichern und/oder ausdrucken.

Wo der Zervixschleim beobachtet werden kann:

Immer wieder erreichen mich Anfragen, ob der Zervixschleim unbedingt am Scheideneingang abgenommen und ausgewertet werden muss. Dies ist die offizielle Regel, ja. Aber ich halte es durchaus für vertretbar, auch den Zervixschleim zu verwenden, der in der Unterhose landet (bevor er jedoch eintrocknet). Ihr könnt außerdem versuchen, ihn am Muttermund abzunehmen, wenn Euch das einfacher oder eindeutiger erscheint. Wichtig wäre nur innerhlab eines Zyklus bei einer Methode zu bleiben und nicht von heute auf morgen, den „Abnahmeort“ zu wechseln.

Das (individuelle) Muster des Zervixschleims:

Der Zervixschleim folgt innerhalb eines Zyklus in der Regel einem groben Muster:

  1. kein Zervixschleim

  2. klebriger, cremiger Zervixschleim

  3. wässriger, eiweißartiger Zervixschleim

  4. klebriger, cremiger Zervixschleim

  5. kein Zervixschleim

Das ganze lässt sich auch in Bildern darstellen:

Illustrationen: www.nicolegebel.com

Bitte vergesst aber nicht, dass jede Frau ihr eigenes Schleimmuster hat, sprich es völlig OK ist, wenn Du nie die höchste Ausprägung S+ feststellst. Bei einigen Frauen entwickelt sich der Zervixschleim ganz klassisch von trocken zu feucht über klumpig bis hin zu eiweißartig und glasig, bei der anderen wechselt er von nichts direkt auf wässrig, wiederum einige Frauen haben ständig ein feuchtes Gefühl und/oder Zervixschleim der gleichen Kategorie. Wichtig ist, konsequent das zu notieren, was tatsächlich gesehen und gefühlt wird und sich nicht „besseren“ Schleim einzureden. Die Auswertung kann auch problemlos ohne die Kategorie S+ erfolgen!

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Ein wichtiger Aspekt der Beobachtung des Zervixschleims ist zudem folgender Fakt: Es zählt immer die individuell beste Qualität (des Tages). Zwei Beispiele:

1. Euer Zervixschleim weist an Tag XY einen Mix aus cremig, eiweißartig und kleinen Klumpen auf. Er fällt damit in die Kategorie S+, da aus diesen drei Begriffen eiweißartig in die beste Qualität S+ fällt.

2. Ihr habt an Tag XY morgens keinen Zervixschleim gesehen und ein trockenes Gefühl gehabt. Abends wechselte das Gefühl zu feucht. Die richtige Kategorie wäre f, da immer die individuell beste Qualität des Tages zählt.

Was aber wenn Euer Zervixschleim in gar keine Kategorie passt, nicht dem generellen Muster folgt oder immer gleich ist?

Ich habe mächtig Schwein mit meinem Zervixschleim: denn er passt immer in eine der obigen Katgeorien. Wobei ich nur zwischen S und S+ differenziere und ansonsten nichts in der App notiere. Manchmal gebe ich sogar nur den Schleimhöhepunkt an (z.B. in der Kindara App), zu dem ich gleich auch noch kommen werde. Zunächst aber zu dem möglichen Problem, den Schleim keiner Kategorie zuweisen zu können bzw. sich unsicher zu sein, in welche er denn nun passt:

Patterns of change

Es geht bei der Auswertung des Zervixschleims nicht darum, besonders gut ausgeprägten Schleim in seiner Tabelle zu haben oder alle Kategorien abzudecken. Nein, es geht vielmehr um patterns of change, wie die Amerikaner so schön sagen. Sprich: Ihr sucht nach einer Veränderung, einem siginifikanten Wandel in Eurem Schleimmuster von trocken zu nass und wieder zu trocken. Dabei gilt: Je nasser und dehnbarer der Zervixschleim desto fruchtbarer seid Ihr aktuell.

Es ist also nicht zwingend notwendig, den Zervixschleim den offiziellen Kategorien zuzuordnen. Ihr könnt alternativ einen eigenen Vermerk für Euren Zervixschleim entwickeln: Markiert Euch beispielsweise (besonders) feuchte Tage mit einem X oder einer entsprechenden Notiz in der App und/oder dem Kurvenblatt. Macht einen weiteren Vermerk (z.B. ø) , wenn Ihr überhaupt keinen Schleim sehen und fühlen könnt. Meistens werdet Ihr schnell feststellen, dass der feuchte(ste) Tag recht gut mit dem Zeitraum um die 1. höhere Messung zusammenfällt.

Solltet ihr auch mit dieser abgespeckten Variante des Zervixschleim-Beobachtens nicht gut zurecht kommen, empfehle ich Euch auf die Beobachtung und Auswertung des Muttermundes zu wechseln. Wobei diese natürlich auch etwas Übung erfordert.

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Solltet Ihr hingegen immer ein feuchtes Gefühl haben und/oder stets den „gleichen“ Zervixschleim feststellen, dann ist das eben so und wird entsprechend so notiert (es gibt dann keinen Schleimhöhepunkt und streng genommen ist der Zyklus nicht auswertbar, aber dazu gleich). Manchmal ändert sich das Schleimmuster von einen auf den anderen Zyklus und deckt plötzlich mehrere Kategorien ab (was vor allem nach Absetzen der Pille häufig passiert). Eventuell habt Ihr aber auch noch wenig Übung in der Differenzierung des Zervixschleims und/oder den besonders „flüssigen“ Moment nicht richtig wahrgenommen. Hier hilft tatsächlich nur: Geduld, Geduld, Geduld.

Noch ein paar Worte zum Zervixschleimhöhepunkt:

Der Schleimhöhepunkt lässt sich – genau wie die 1. höhere Messung – immer erst im Nachhinein feststellen. Der Tag des Höhepunkt ist jener mit der individuell besten Schleimqualität, auf den drei Tage mit schlechterer Qualität folgen. Ihr könnt also erst am Abend des 3. Tages nach dem Schleimhöhepunkt feststellen, ob dieser auch tatsächlich stattgefunden hat. Zwei Beispiele (ZT steht für Zyklustag):

  • ZT 15: S+

  • ZT 16: S

  • ZT 17: S

  • ZT 18: S

Dieses Beispiel ist einfach: Nach der besten Qualität S+ folgten drei Tage mit schlechterer. Ihr seht also am Abend des 18 ZT, dass an ZT 15 der Schleimhöhepunkt war. Die Auswertung des Schleims wäre am Abend des 18 ZT erfolgreich abgeschlossen.

  • ZT 15: S

  • ZT 16: f

  • ZT 17: f

  • ZT 18: S

Hier ist die Auswertung nicht am Abend des 18 ZT abgeschlossen, da an diesem Tag wieder die individuell beste Qualität S festgestellt wurde. Es muss weiterhin mit der Zervixschleimbeobachtung fortgefahren werden (wenn ZT 19-21 schlechter als S ausfallen, dann wäre die Beobachtung am Abend des ZT 21 abgeschlossen).

Was, wenn ich keinen Schleimhöhepunkt feststellen kann?

Dann ist der Zyklus nach symptothermaler Methode nicht auswertbar. Denn hier zählen immer BEIDE Auswertungen: die der Temperatur UND die des Zervixschleims. Ich kann aber verstehen, dass es sehr frustrierend sein kann, wenn die Temperatur sich bilderbuchmäßig auswerten lässt, der Zervixschleim allerdings nicht. In diesem Fall wäre wieder die Möglichkeit gegeben, den Muttermund heranzuziehen. Oder aber sich auf die Temperatur zu verlassen, wenn man schon mehrere Zyklen beobachtet hat und sich mit der alleinigen Auswertung sicher fühlt. Der Pearl-Index der Temperaturmethode wird mit 0,8 bis 3 angegeben.

Eine Besonderheit zum cyclotest myWay:

Die Eingabe des Schleimhöhepunkts kann beim Verhütungscomputer cyclotest myWay nur am Tag nach dem Höhepunkt erfolgen, wenn der Umschwung zu einer schlechteren Schleimqualität beobachtet wurde. Das Nachtragen des Schleimhöhepunkts einige Tage später ist also nicht möglich, wodurch ich es immer verpasst habe, ihn korrekt zu erfassen. Solltet Ihr den myWay verwenden würde ich Euch empfehlen, zunächst nur die einzelnen Kategorien zu erfassen und den Schleimhöhepunkt erst einzugeben, wenn ihr Euch tatsächlich etwas sicherer mit der Auswertung des Zervixschleims seid. Im Prinzip achtet Ihr beim myWay „nur“ auf das wechselnde Muster: von nass zu trocken bzw. von nass zu weniger nass.

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Liebe Ladies, ich hoffe, ich konnte Euch mit diesem Artikel ein kleines bisschen weiterhelfen in Sachen Zervixschleim. Verzeiht mir, dass ich vieles für so selbstverständlich genommen habe! Und schreibt mir bitte, wenn etwas unklar sein sollte und/oder wo noch weitere Probleme in der Beobachtung oder Auswertung liegen, ich lerne an & mit Euch so viel, vielen Dank!

Hast Du noch Fragen zur Beobachtung und Auswertung des Zervixschleims? Womit habt Ihr Schwierigkeiten?

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Comments

  1. Carla says

    Liebe Maggie,

    vielen Dank erstmal für diesen tollen Blog! Durch dich habe ich die natürliche Verhütung erst richtig kennengelernt und praktiziere sie nun schon seit acht Zyklen und bin super glücklich damit!

    Etwas verunsichert bin ich bei der Schleimauswertung manchmal, wenn nach dem Schleimhöhepunkt die Qualität nochmal besser wird. Also z.B. S+, dann f, f und dann aber nochmal S. Da wäre aber der Höhepunkt trotzdem an dem Tag mit S+ gewesen, richtig? Also so lange nicht nochmal die höchste individuelle Qualität erreicht wird, ist dann abgeschlossen?

    Tausend Dank
    Carla

    • maggie_m says

      Liebe Carla,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und Dein Lob *freu*

      Prima, dass Du diese Frage stellst, denn sie betrifft sicher auch viele andere Frauen. Und die Antwort hast Du Dir schon selbst gegeben 😉 Also ja, solange nicht wieder die individuell beste Schleimqualität „auftaucht“ ist die Auswertung abgeschlossen.

      Alles Liebe
      Maggie

  2. Sa brina says

    Hallo Maggie.

    Wie immer ein toller sehr informativer Artikel.
    Super das du deine Erfahrungen mit uns teilst!!!
    Ohne dich würde ich wohl noch immer unnötige Hormone schlucken!

    Danke sa brina

    • maggie_m says

      Liebe Sabrina,

      danke, freut mich sehr, dass Dir der Artikel gefällt und auch, dass Du Dich für natürliche Verhütung entschieden hast.

      Alles Liebe für Dich
      Maggie

  3. says

    Liebe Maggie,

    das ist ja endlich mal eine toll illustrierte Übersicht zu dem Thema – danke dafür! Echt schade, dass so wenige Frauen Ahnung von ihrem Körper haben. Eigentlich sollte es doch das natürlichste der Welt sein, dass wir über unseren Zervixschleim Bescheid wissen – er gehört schließlich zu uns.

    Toll, dass es so Blogs wie Deinen gibt, die der Unwissenheit ein Ende machen wollen. Mach bitte weiter so :)

    Liebe Grüße, Jessie von Hormongeflüster

    • maggie_m says

      Liebe Jessie,

      vielen Dank für Dein Lob, über das ich mich sehr freue. Die Illustrationen habe ich speziell anfertigen lassen und finde sie auch sehr schick.

      Es stimmt, wir Frauen sollten unseren Körper besser kennen. Doch dank Pille & Co wird uns das Wissen um unsere Fruchtbarkeit leider ganz einfach abgenommen. Ich selbst habe viel zu lange davon Gebrauch gemacht und mich erst vor 5 Jahren mit Zykluswissen beschäftigt. Aber besser spät als nie 😉

      Alles Liebe
      Maggie

  4. Amelie says

    Liebe Maggie!

    Danke für den tollen Blog / deine HP, durch das Stöbern hier wird einem das ein oder andere nochmal ein wenig klarer! :) Wo wir schon beim Thema wären – ich messe seit 3 Zyklen Temperatur und werte zeitgleich meinen ZS aus mit großem, leider noch unerfülltem Kinderwunsch – ich kann jedoch nirgendwo etwas Passendes zu meiner Frage finden und stell sie jetzt einfach mal hier, in der Hoffnung, dass du vielleicht eine Antwort für mich hast! :)

    Wenn ich merke, dass meine Schleimqualität gegen Mitte meines Zyklus besser wird und auf S+ zusteuert ist das für mich ein deutlicher Hinweis, dass jetzt ein idealer Zeitpunkt für – in meinem Fall ja dann ungeschütztem – GV ist – ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass 2 Tage vor dem 1.HM ideal wäre? Wie genau soll man dann seinen Schleimhöhepunkt feststellen können, wenn sich da vllt u.a. auch noch Sperma am / im Scheideneingang findet? Kannst du mir sagen, wie sich dieses Verhält im Vergleich zum ZS? Vielleicht bin ich ja nicht die Einzige mit diesem „Problem“? :))

    Liebe Grüße, Amelie

    • maggie_m says

      Liebe Amelie,

      vielen Dank für Deine lieben Worte *freu*

      Zu Deinen Fragen: Richtig, ein bis zwei Tage vor dem Eisprung ist Frau am fruchtbarsten. Der ES ist jedoch nicht auf einen Tag festlegbar – er passiert kurz vor der 1.hM, beim Übergang oder kurz danach. Dennoch ist sein Zeitfenster dadurch gut abgrenzbar, meist jedoch erst im Nachhinein per Temperaturauswertung.

      Du machst es daher genau richtig und konzentrierst Dich vornehmlich auf den Zervixschleim. Ich persönlich finde diesen jedoch nicht mit Sperma vergleichbar, zumal es ja realtiv schnell wieder rausrinnt.

      Du könntest ggf. den Wassertest durchführen: Zervixschleim behält seine Struktur, auch wenn er im Wasser aufgelöst wird. Ich kann mir jedoch nicht so ganz vorstellen, wie man ihn überhaupt ins Wasser bekommen soll 😉

      Ich würde Dir hingegen raten: An jedem Tag mit guter bzw. sehr guter Schleimqualität Geschlechtsverkehr haben. Mehr dazu steht auch in meinem eBook: http://wearetheladies.de/hallo-baby/

      Ich drücke Euch die Daumen, dass Euer Wunsch sich bald erfüllt.
      Alles Liebe

      Maggie

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