Wie Du Deinen Partner von natürlicher Verhütung begeisterst

natürlicher VerhütungMänner. Wir haben es nicht immer einfach mit ihnen, nicht wahr, liebe Ladies? Und auch beim Thema Verhütung sind wir wahrscheinlich nicht immer einer Meinung: Nur, dass überhaupt verhütet werden soll, steht meist auf beiden Seiten fest. Viel zu selbstverständlich aber gehen viele Männer davon aus, dass wir ohnehin die Pille nehmen, sie sich also um nichts kümmern müssen. Und mit natürlicher Verhütung können oder wollen die wenigsten etwas anfangen. Hier erfährst Du nun, wie Du Deinen Partner dennoch von dieser hochsicheren, hormonfreien Verhütungsmethode überzeugst.

Skeptisch. Das war mein Freund, als ich ihn vor über 3 Jahren fragte, was er von natürlicher Verhütung halten würde.

Das konnte ich ihm schlecht verübeln – schließlich war ich es selbst auch. Aber so langsam gingen mir die Optionen aus: Pille und andere hormonelle Verhütungsmittel kamen für mich nicht mehr in Frage, und auch mit der Kupferkette haderte ich aufgrund von möglicherweise noch größeren Regelschmerzen. Immer nur Kondome? Nein, auch darauf hatten wir beide keine Lust mehr.

Also schlug ich ihm vor, es mit natürlicher Verhütung zu versuchen. Und was ihn letztendlich überzeugte war: ein Verhütungscomputer. Damit fühlten wir beide uns anfangs sehr sicher und hatten das gute Gefühl bei der Methode, in die wir uns erst reinfinden mussten, unterstützt zu werden. Was natürlich nicht bedeuten soll, dass Ihr Euch nun alle einen Verhütungscomputer zulegen müsst. Nur hat meine persönliche Erfahrung und auch diejenige im Freundeskreis gezeigt:

Männer lieben Technik.

Und lassen sich von dieser vielleicht eher überzeugen als von der guten alten, manuellen Zyklusblatt-und-Bleistift-Aufzeichnung.

Als ich dann nach zirka 1,5 Jahren auf eine App umgestiegen bin, war das Thema Verhütung für meinen Freund längst keines mehr. Er und ich haben ja gemerkt, wie gut die Methode funktioniert und somit hat er mir in Sachen Tools vollständig vertraut. Zu diesem Zeitpunkt war er zudem bereits bestens mit umfangreichem Zykluswissen vertraut, was ich als weiteren Vorteil der Methode empfinde: Männer nehmen durch sie viel aktiver an den Vorgängen im Körper ihrer Partnerin teil, wissen Bescheid, wann ihr Eisprung stattfindet und ihre fruchtbaren Tage sind. Das schweißt ein bisschen mehr zusammen und bringt Nähe, so zumindest haben wir es empfunden.

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Im Allgemeinen halte ich es für wichtig, den Partner behutsam an das Thema natürliche Verhütung heranzuführen und nicht mit der Tür ins Haus zu fallen und ihn vor vollendete Tatsachen zu stellen.

Denn was die meisten – nicht nur Männer – sofort mit natürlicher Verhütung assoziieren, ist: Unsicherheit. Außerdem sollten sie Teil haben am Entscheidungsprozess und nicht ausgeschlossen werden. Ich halte es für immens wichtig, bei der Methode Unterstützung vom Partner zu erhalten, sonst kann das Ganze auch gar nicht funktionieren. Hier folgen daher ein paar Tipps, wie Ihr die Sache angehen könnt:

1. Alle Optionen gemeinsam abwägen

Mein Freund wusste von Anfang an, dass ich nie mehr die Pille nehmen werde. Und er hat meine Entscheidung sehr unterstützt, wollte auch nicht, dass ich mich mit Hormonen vollpumpe. Ich denke, das ist der erste Schritt: Akzeptanz, wenn die Partnerin sich gegen ein bestimmtes Verhütungsmittel entscheidet, aus welchen Gründen auch immer. Der zweite wäre alle anderen Optionen, die bleiben, durchzugehen und abzuwägen. Auch in diesen Prozess solltet Ihr Euren Partner aktiv einbinden. Wir haben uns damals zum Beispel zusammen die Informationen zur Kupferkette durchgelesen und besprochen, ob sie in Frage kommt oder nicht.

2. Qualifizierte Informationen einholen

Natürliche Verhütung hat leider ein sehr schlechtes Image und wird auf Anhieb als unsichere Methode, die nur mit regelmäßigem Zyklus und Alltag möglich ist, verstanden. Da hilft nur: sich gut informieren. Und zwar an den richtigen Stellen. Facebook ist keine solche. Hier wird viel Quatsch und gefährliches Halbwissen verbreitet. Stattdessen solltet Ihr Euch qualifizierte Informationen einholen, zum Beispiel auf myNFP.de, bei der Arbeitsgruppe NFP oder in einem Fachbuch. Auch auf meiner Website könnt Ihr Euch umfangreich informieren und den Link gern Eurem Partner schicken. Natürlich bin auch ich nicht fehlerfrei und weiß nicht alles. Aber ich bemühe mich, nur gut recherchierte Informationen zur Verfügung zu stellen und schlage gern nach, wenn ich mal nicht weiter weiß.

Meine digitalen Produkte führen außerdem ebenfalls an das Thema heran und können selbstverständlich auch von Eurem Partner gelesen/gesehen werden.

In diesem Artikel räume ich übrigens mit allen gängigen Vorurteilen gegenüber natürlicher Verhütung auf und in diesem stelle ich Euch meine 5 besten Gründe für diese Methode vor. Leitet doch beide an Euren Partner weiter oder lest sie gemeinsam.

3. Offene Fragen klären

Auch nachdem Ihr Euch beide umfassend informiert habt, können noch Fragen bleiben. Das ist ganz normal, schließlich handelt es sich um eine Euch völlig neue, komplexe Methode, die hochwissenschaftlich und daher nicht immer einfach zu verstehen ist. Besprecht Euch zunächst untereinander: Vielleicht hat der eine etwas besser verstanden als der andere und kann weiterhelfen. Falls nicht, könnt Ihr mir jederzeit eine E-Mail schreiben bzw. in den FAQ vorbei schauen. Natürlich könnt Ihr auch mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin sprechen – ich selbst habe jedoch die Erfahrung gemacht und auch oft davon gelesen, dass die wenigsten Ärzte über natürliche Verhütung Bescheid wissen und diese Methode eher ablehnen.

4. Gemeinsam für ein Tool entscheiden

Entscheidet Euch gemeinsam für ein Tool

Wie schon eingangs erwähnt, mögen Männer Technik und daher wird Ihnen dieser Schritt vermutlich sehr viel Spaß machen: Es gibt verschiedene Tools, die Euch bei natürlicher Verhütung unterstützen und die Ihr gemeinsam auswählen solltet. Ihr könnt aber auch mit einem einfachen Zyklusblatt, Thermometer und Bleistift natürlich verhüten. Wenn Ihr es etwas bequemer haben wollt, empfehle ich Euch gern geeignete Verhütungscomputer und Apps.

5. Durchgehend verhüten

Es ist ein wenig schwierig zu sagen: Ich versuche es einfach mal mit dieser Methode. Das kann nämlich gut nach hinten losgehen. Aber das Tolle an ihr ist (unter anderem), dass Ihr die Sache selbst in der Hand habt: Ihr könnt und solltet so lange durchgehend mithilfe einer Barrieremethode verhüten (oder auf Geschlechtsverkehr verzichten) solange Ihr Euch noch nicht ganz sicher fühlt. Das haben wir damals auch so gehandhabt. Doch schon im 2. Zyklus habe ich der Auswertung des Computers vertraut und mein Freund wiederum mir, dass ich richtig mit der Technik umgegangen bin. Vielleicht dauert es bei Euch ein wenig länger, aber das Wichtigste ist doch: BEIDE müssen sich sicher fühlen, ansonsten macht der Sex ohnehin keinen Spaß.

6. Aktiv in den Lernprozess einbinden

Schnell werdet Ihr merken: Natürliche Verhütung war bisher nur reine Theorie und wird nun zur gelebten Praxis. Learning by doing also. Viele Regeln und Begriffe werden sich Euch erst erschließen, wenn Ihr sie anhand Eurer eigenen Temperaturkurve anwenden könnt. Das ist ein spannender Prozess, in den Ihr Euren Partner ebenfalls aktiv einbinden könnt: Bittet ihn, Euch morgens an die Messung zu erinnern (falls Ihr keine Erinnerungsfunktion eingestellt habt). Zeigt ihm, wie Eure Temperaturkurve entsteht. Lasst ihn teilhaben an dem, was in Eurem Körper gerade vorgeht und freut Euch gemeinsam über erste Errungenschaften, wie das Erkennen der 1. höheren Messung. So wird auch Euer Partner schnell Gefallen und vielleicht sogar Spaß an der Methode finden. Und die Sache mit der Sicherheit erledigt sich ohnehin irgendwann von ganz allein …

Wie hast Du Deinen Partner von natürlicher Verhütung überzeugt? Oder war das gar nicht nötig? Berichte uns davon in den Kommentaren!

 

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