Warum Du nicht die Kalendermethode verwenden solltest

Kalendermethode

Wenn Du an natürliche Verhütung denkst, was kommt Dir da als allererstes in den Sinn? Lass mich raten: UNSICHER. Oder? War zumindest meine erste Assoziation damals. Obwohl ich mich vorher nie mit der Thematik beschäftigt hatte, verband ich damit sofort ein ungutes Gefühl. Das geht wohl den meisten so. Kein Wunder, über natürliche Verhütung erfährt man weder in der Schule, noch beim Arzt oder sonstwo etwas. Viele setzen diese zum Beispiel mit der Kalendermethode gleich.

Natürliche Verhütung ist nicht gleich natürliche Verhütung

Was ich vorher selbst nicht wusste: Es gibt nicht DIE eine natürliche Verhütungsmethode, sondern viele verschiedene. Manche basieren auf der reinen Temperaturmessung, andere kombinieren Temperatur und Zervixschleim (symptothermale Methode), wiederum andere beruhen auf einem sogenannten Menstruationskalender. Mit diesem lässt sich die Kalendermethode praktizieren. Sie wird auch Klaus-Ogino-Methode genannt, gilt jedoch als äußerst unsicher.

Wie funktioniert die Kalendermethode?

Daher möchte ich Euch die Kalendermethode natürlich nicht empfehlen, im Gegenteil, ich rate dringend davon ab! Und zwar aus folgendem Grund: Mit der Kalendermethode nehmt Ihr nur eine grobe Schätzung Eurer fruchtbaren beziehungsweise unfruchtbaren Tage vor. Ihr stützt Euch auf Daten aus der Vergangenheit und prognostiziert anhand dieser Daten die nicht fruchtbaren Tage für den nächsten Zyklus – dabei wird jedoch völlig vernachlässigt, dass der Eisprung nicht immer am gleichen Zyklustag stattfindet, die individuelle Zyklusdauer variieren kann und Euer Zyklus Schwankungen unterliegt, zum Beispiel durch Stress, eine Erkältung etc.

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Frauen, die nach der Kalendermethode verhüten, müssen vorher 12 Monate lang einen Menstruationskalender führen, also jeden Monat notieren, wann sie ihre Periode bekommen und wie lang ihr jeweiliger Zyklus war. Vom kürzesten Zyklus dieser 12 Monate werden dann 18 Tage abgezogen, um den ersten fruchtbaren Tag zu erhalten. Von der längsten Zyklusdauer werden 11 Tage abgezogen – so ermittelt man den letzten fruchtbaren Tag. Ein Beispiel: Der kürzeste Zyklus der letzten 12 Monate hat 25 Tage gedauert, der längste 30. Nun rechnen wir also: 25 minus 18 = 7 und 30 minus 11 = 19. Die fruchtbaren Tage im Beispiel wären also ab sofort IMMER von Zyklustag 7 bis 19. In diesem Zeitraum müsste auf Geschlechtsverkehr verzichtet oder anderweitig verhütet werden (z.B. mit Kondom oder Diaphragma), die restlichen Tage würden IMMER als „frei“ gelten.

Kalendermethode = Ein Glücksspiel

Wie Du vielleicht schon anhand des Beispiels merkst: Die Kalendermethode ist reine Spekulation und basiert lediglich auf vergangenen Daten. Mag sein, dass sie bei manchen Frauen funktioniert. Aber eine sichere und zuverlässige, natürliche Verhütungsmethode ist sie garantiert nicht. Das könnt Ihr auch in diesem Artikel hier lesen.

Für ihre Unsicherheit spricht übrigens auch ihr hoher Pearl-Index von 12 bis 15. Wer auf Nummer Sicher gehen will, verwendet die symtothermale Methode, die einen Pearl-Index von 0,3 hat, also 99,7 Prozent Sicherheit gewährt. Mit ihr wird der Eisprung jeden Zyklus aufs Neue bestimmt, und nicht nur grob anhand von Daten aus der Vergangenheit geschätzt. Natürlich kann man sich nach einiger Zeit auch bei der symptothermalen Methode auf Erfahrungswerte stützen – sich aber NUR darauf zu verlassen halte ich für sehr riskant.

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