Warum Du Deine Temperaturwerte runden solltest

Temperaturwerte runden

Ladies, in letzter Zeit sehe ich wieder verstärkt Zykluskurven mit unrunden Temperaturwerten. Daher möchte ich Euch in diesem Artikel nun erklären, warum das Runden Eurer Temperaturwerte so wichtig für die korrekte Durchführung der symotothermalen Methode ist. Dabei möchte ich zunächst klären: Dieser Artikel bezieht sich auf die Verwendung von analogen und digitalen Basalthermometern in Zusammenhang mit Apps oder einem einfachen Kurvenblatt, nicht aber auf Verhütungscomputer wie die daysy und den myWay sowie Bluetooth-Thermometer wie den Wink.

Temperaturwerte runden: warum überhaupt?

Diese Frage bekomme ich häufig gestellt, oft mit dem Nachschub: Das ist doch viel ungenauer als nicht zu runden. Und das klingt durchaus logisch. ABER: Die symptothermale Methode wurde mit Regeln zur Temperaturwertrundung entwickelt, sie ist speziell darauf ausgelegt krumme Werte zu runden. Warum? Weil ihr die Messung mit einem analogen Thermometer (damals noch Quecksilber) zugrunde liegt. In den 60er-Jahren, als die Methode entwickelt wurde, gab es noch keine digitalen Thermometer. Sie kamen erst Mitte der 70er-Jahre auf, sodass die Regeln nachgerüstet werden mussten. An analogen Thermometern ließen sich nämlich keine krummen Werte ablesen, wer eines hat, der weiß wie schwierig es wäre daran einen exakten Wert von beispielsweise 36,63 Grad zu bestimmen.

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Stattdessen wurde automatisch auf die nächste 0,05er-Stelle auf- oder abgerundet, je nachdem ob die Skala direkt auf einem Strich oder zwischen zwei Strichen stehen blieb. Entsprechend dieses Vorgehens wurde die Temperaturmessung bzw. das Ablesen der Temperatur nun an digitale Thermometer angepasst. Daraus ergaben sich folgende Rundungsregeln für Digitalthermometer, hier mit beispielhaften Temperaturwerten:

  • 36,59

  • 36,58

werden auf 36,60 Grad aufgerundet

  • 36,57

  • 36,56

  • 36,54

  • 36,53

werden auf 36,55 Grad ab- bzw. aufgerundet

  • 36,52

  • 36,51

werden auf 36,50 Grad abgerundet.

Werte wie 36,60 und 36,55 Grad bleiben einfach wie sie sind.

Temperaturwerte runden: Ein weiterer Vorteil

Das Runden der Temperaturwerte gehört somit zur symptothermalen Methode, ist wissenschaftlich korrekt und genau – im Gegensatz zum nicht runden. Die hohe Sicherheit der Methode beruht auf eben diesem Vorgehen. Insofern rate ich dringend dazu, die Rundungsregeln einzuhalten! Sie haben außerdem einen weiteren Vorteil: die bessere Ablesbarkeit der Temperaturkurve. Durch die 0,05er-Schritte lässt sich viel leichter ein Teperaturanstieg von 0,2 Grad erkennen.

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Einige Apps, wie myNFP, übernehmen übrigens das Runden für Euch. Auch Natural Cycles rundet automatisch im Hintergrund, obwohl die eingegebenen, krummen Werte nicht wie bei myNFP überschrieben werden (Natural Cycles kann ich dennoch nicht empfehlen, siehe hier warum nicht).

Hast Du noch Fragen zum Runden der Temperaturwerte?

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