Nägel mit Köpfen: Hat natürliche Verhütung eigentlich auch Nachteile?

natuerliche verhuetungNein, es ist nicht alles nur Friedefreudeeierkuchen im natürlichen Verhütungshimmel. Wie alle anderen Methoden und Mittel, so hat auch natürliche Verhütung ihre Nachteile. Und diese möchte ich Euch gar nicht verheimlichen – schließlich gehört die ehrliche Auseinandersetzung dazu, um eine fundierte Entscheidung für oder gegen eine Methode treffen zu können. Meine 5 besten Gründe für natürliche Verhütung kennt Ihr ja vielleicht schon, hier kommen nun ein paar Dinge, die vielleicht nicht ganz so rosig sind.

1. Nachteil natürlicher Verhütung: Kondome oder Verzicht?

Mithilfe der symptothermalen Methode lassen sich ja wunderbar unsere fruchtbaren Tage bestimmen. Bei mir sind das in etwa 10 bis 12 pro Monat. Bedeutet also: An diesen Tagen muss entweder auf Geschlechtsverkehr verzichtet oder eine Barrieremethode verwendet werden. Ist Letzteres der Fall, so gilt an diesen Tagen natürlich auch der jeweilige Pearl-Index des gewählten Verhütungsmittels, und nicht mehr der der symptothermalen Methode.

Einige Frauen (und Männer) empfinden gerade Kondome als störend, und haben keine Lust, darauf zurückzugreifen. Einigen ist der Sex durch Barrieremethoden zu unspontan, was ich gut verstehen kann. Hier müssen Paare für sich selbst abwägen, was ihnen wichtig ist und ob sie bereit sind, an einigen Tagen im Monat enthaltsam zu leben oder eben ein Verhütungsmittel zu nutzen. Ich bzw. wir haben uns für Letzteres entschieden und uns gut damit arrangiert.

2. Nachteil natürlicher Verhütung: Manchmal ist man ein wenig gestört

Bei der symptothermalen Methode wird nicht nur die Temperatur gemessen und der Zervixschleim ausgewertet, nein, auch darüber hinaus gilt es, den Körper aufmerksam zu beobachten. Insbesondere bei äußeren Einflüssen. Denn wie Ihr sicherlich schon wisst, können sogenannte Störfaktoren unsere Basaltemperatur ansteigen lassen. Diesen Anstieg wollen wir jedoch unter keinen Umständen mit dem nach dem Eisprung verwechseln und so ist es unerlässlich, uns immer bewusst zu machen, ob am Morgen alles seinen gewohnten Gang nimmt, oder ein Störfaktor im Spiel sein könnte.

Anfangs hat mich das ganz schön gestresst. Denn ich hatte Angst, einen Störfaktor nicht zu erkennen und dadurch ungewollt schwanger zu werden. Aber nach und nach habe ich herausgefunden, was meine Körpertemperatur tatsächlich stört und was nicht. Dennoch nervt es natürlich ein wenig, dass man die morgendliche Messung nach einem alkoholfreudigen Abend ausfallen lassen bzw. ausklammern muss, und sich dadurch die fruchtbare Zeit ggf. verlängert.

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3. Nachteil natürlicher Verhütung: Schmerz, lass nach!

Ach, was waren das doch für schöne Zeiten, als ich von meiner Periode so gut wie gar nichts mitbekommen habe. Nur ein leichtes Ziehen im Unterleib kündigte sie Monat für Monat um exakt die gleiche Uhrzeit an. Seit ich natürlich verhüte, quäle ich mich hingegen wieder mit starken Regelschmerzen und komme um die Einnahme von Schmerztabletten nicht herum. Doch auch damit habe ich mich abgefunden. Und es ist mir 1000 mal lieber, ein mal im Monat Ibuprofen zu nehmen als den ganzen Monat über Hormone. Wer seine Temperatur übrigens auch in der Hochphase des Zyklus misst, weiß zumindest genau wie zu Pillenzeiten, wann die Periode kommt: nämlich sobald die Temperatur wieder abfällt.

4. Nachteil natürlicher Verhütung: Periode = unausweichlich!

Bleiben wir beim Thema: Es war schon ein echter Luxus, die Periode mit der Pille nach Lust und Laune verschieben zu können. Auch wenn ich davon nur selten Gebrauch gemacht habe, kam mir diese Funktion vor allem zu Urlaubszeiten mehr als gelegen. Heute empfinde ich dieses Vorgehen als völlig unnatürlich (so wie die Pille im Allgemeinen) und finde es überhaupt nicht schlimm, jeden Monat meine Tage zu haben (ja, sogar trotz starker Regelschmerzen). Im Gegenteil: Ich spüre so, dass in meinem Körper alles in geordneten Bahnen läuft und fühle mich rundum wohl und gesund.

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5. Nachteil natürlicher Verhütung: Achtung, PMS!

Mit der Periode geht auch das prämenstruelle Syndrom, kurz PMS einher. Während der Pillenzeit habe ich davon nicht viel mitbekommen, erst als ich diese absetzte, traten bei mir allmählich die typischen PMS-Symptome zutage, zum Beispiel Brustspannen, Heißhunger oder Verdauungsprobleme. Zum Glück tauchen diese nicht jeden Monat auf, mal habe ich ein einziges Symptom, mal alle und mal gar keins. Ich habe PMS ebenfalls als völlig natürlichen Vorgang im Zyklus akzeptiert und versuche mich nicht zu sehr darauf zu konzentrieren. In diesem Artikel schreibe ich mehr zum Thema und gebe auch Tipps, was Frau gegen PMS tun kann.

6. Nachteil natürlicher Verhütung: unreine Haut

Mit diesem Nachteil hatte ich wohl meine größten Akzeptanzschwierigkeiten. Wer möchte schon wie ein Streuselkuchen aussehen? Aber ohne künstliche Hormone kann es eben vorkommen, dass der Körper ein wenig verrückt spielt und Euch das anschaulich anhand von Pickeln und Akne demonstriert. Ich habe sehr, sehr lange gebraucht, um meine unreine Haut effektiv bekämpfen zu können und schwöre nun auf ein völlig natürliches Rezept, über das ich auch in meinem eGuide berichte.

Ich kann außerdem allen Frauen, die mit unreiner Haut zu kämpfen haben, nur raten, sich bei einem Hautarzt oder einer Kosmetikerin über Reinigungs- und Pflegeprodukte beraten zu lassen, die dem eigenen Hauttyp entsprechen.

Kennst Du noch weitere Nachteile natürlicher Verhütung? Berichte uns davon in den Kommentaren!

 

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