Kindara und Wink im Test

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© Kindara

Der Wink war eines der ersten, coolen Tools, die ich für natürliche Verhütung entdeckt habe. Doch leider wird das Bluetooth-Thermometer derzeit noch nicht in Europa vertrieben und muss aus den USA importiert werden. Ich hatte das Glück, es mir mitbringen lassen zu können und habe den Wink zusammen mit der dazugehörigen Kindara-App drei Monate lang getestet. Hier kommt nun mein ausführlicher Bericht.

Der Wink: schnell, leise, automatisch

Bildschirmfoto 2017-08-06 um 13.31.29Es war Liebe auf den ersten Blick! Und ich kann mir auch gar nicht vorstellen, wie man den Wink nicht toll finden kann. Denn das Thermometer hat so ziemlich alles, was man sich nur wünschen kann: Es ist klein und handlich, leicht (45 Gramm), leise (kein Piepsen, nur ein zartes Vibrieren, wenn die Temperatur gemessen wurde), misst super schnell (unter 30 Sekunden) und überträgt die Temperatur automatisch per Bluetooth an die Kindara-App. Ach, und der Akku hält locker den ganzen Monat, wenn nicht sogar zwei. Was will Frau mehr?

Inbetriebnahme und Verwendung des Wink

Das Bluetooth-Thermometer wird in einer schlichten, schwarzen Box geliefert. Dazu gibt es eine kurze Bedienungsanleitung, die jedoch nur auf Englisch und Französich ist. Die Inbetriebnahme des Wink ist denkbar einfach: Zunächst solltet Ihr dafür jedoch die Kindara-App laden (Android + iOS, kostenlos) und dort einen Account einrichten. Unter More könnt Ihr nun Euren Wink mit der App verbinden und die Tempearureinheit einstellen (ich nehme an, Ihr möchtet ebenfalls in Grad Celsius messen).

Zum Messen wird das Thermometer geöffnet, und sobald es die Augen schließt, also im Display –.– angezeigt wird, wird der Sensor unter die Zunge gelegt. Nach wenigen Sekunden vibriert der Wink und überträgt die Temperatur automatisch per Bluetooth, ohne dass Ihr die App öffnen müsst oder ähnliches. Solltet Ihr die Temperatur dennoch manuell ablesen wollen, speichert der Wink den zuletzt gemessenen Wert und zeigt ihn an, sobald ihr den Wink öffnet.

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Wenn der Akku leer ist wird Euch ein LO für low im Display angezeigt. Nun solltet Ihr das Thermometer demnächst mit dem mitgelieferten USB-Kabel aufladen. Das gesamte Gerät sowie sein Sensor sind nicht wasserfest, sollten daher also nur mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Der Hersteller empfiehlt übrigens mindestens vier Stunden Schlaf vor dem Messen.

Gibt es auch Nachteile beim Wink?

Nope, nein, niet. Ich habe wirklich nichts an ihm gefunden, was mich stört.

Die Kindara-App: Englisch, FAM und Selbstauswertung

Bildschirmfoto 2017-10-30 um 10.22.47Doch es wäre ja alles zu schön, um wahr zu sein – denn nun kommt der Haken: die Kindara-App, mit der sich der Wink automatisch per Bluetooth verbindet. Und die hat mir deutlich besser gefallen, als ich sie das erste Mal im Sommer 2015 heruntergeladen und kurz angetestet habe. Mittlerweile bin ich nämlich durch die automatische Auswertung verwöhnt – Kindara hat diese nämlich eingestellt, sodass jeder Zyklus manuell von der Userin selbst ausgewertet werden muss.

Versteht mich nicht falsch: Ich finde es unabdingbar, automatische Auswertungen von Apps zu hinterfragen und kurz gegenzuchecken. Doch das ist etwas anderes als selbst markieren zu müssen, wann die 1. höhere Messung und der Schleimhöhepunkt waren. Genau das setzt die Kindara-App nämlich voraus (unter Temperature shift und Peak day). Hat man das getan, nummeriert die App die Temperaturwerte in der Hochlage und markiert den Zervixschleimhöhepunkt mit P. Sie zeigt außerdem Tag 1-4 nach dem Schleimhöhepunkt an. Vielleicht wundern sich nun manche von Euch, warum es vier und nicht drei Tage sind, denn nach den Regeln von NFP/Sensiplan kann bereits Unfruchtbarkeit am Abend des 3. Tages nach dem Schleimhöhepunkt angenommen werden. Kindara jedoch markiert nach dem Regelwerk der Fertility Awareness Method (FAM).

Was ist FAM?

FAM ist ebenfalls eine symptothermale Methode, die auf vier Regeln basiert:

  1. Die ersten fünf Zyklustage gelten als unfruchtbar, es sei denn Du hattest je einen Zyklus, der weniger als 25 Tage lang war. Dann gelten nur die ersten drei Tage als unfruchtbar.

  2. Du bist an jedem Abend unfruchtbar, wenn Du tagsüber keinen Zervixschleim beobachten konntest. Das gilt allerdings nicht an Tagen denen cremiger oder eiweißartiger Zervixschleim vorausgegangen ist.

  3. Ab dem vierten Abend nach dem Zervixschleimhöhepunkt giltst Du als unfruchtbar, vorausgesetzt Du konntest bereits eine 1. höhere Messung beobachten.

  4. Ab dem vierten Tag nach der 1. höheren Messung giltst Du als unfruchtbar.

Diese Regeln sind ein wenig anders als „bei uns“. Aber das ist im Prinzip völlig egal, denn die App wertet wie gesagt nicht automatisch aus. Insofern könnt Ihr die gewohnten Regeln der symptothermalen Methode nach NFP/Sensiplan problemlos anwenden. Bedenkt jedoch, dass die App auf Englisch ist und ggf. einige Begriffe zunächst unklar sind.

Wie ist die Kindara App aufgebaut?

Unter Data tragt Ihr alle relevanten Daten ein bzw. seht Ihr hier schon die Temperatur, wenn Ihr den Wink habt

Sehr übersichtlich. Es gibt einen Zykluskalender, der sowohl Eure Schleimqualitäten als auch die vergangenen und kommenden Perioden vermerkt. Letztere waren bei mir immer auf den Tag exakt richtig vorhergesagt. Unter Data tragt Ihr entweder Eure Temperatur ein oder seht diese automatisch, wenn Ihr den Wink habt. Hier könnt Ihr auch Questionable markieren, sollte ein Störfaktor vorliegen. Für die unterschiedlichen Zervixschleimqualitäten und den Stand des Muttermundes hat Kindara sehr viele Auswahlmöglichkeiten, was ich toll finde. Desweiteren könnt Ihr hier Eure Menstruation(sstärke) und weitere, individuelle Daten eintragen.

Unter Chart seht Ihr Eure Temperaturkurve. Mit einem Wischen über das Datenblatt könnt Ihr vor und zurück blättern. Die App arbeitet mit unterschiedlichen Farbabstufungen und Balken für den Zervixschleim, die ich persönlich nicht für nötig halte. Ich bin ohnehin dazu übergegangen, nur noch meinen Schleimhöhepuntk einzutragen, auch aus Zeitgründen (Baby und so). Apropos: Mein zweiter Zyklus mit Kindara war leider nicht brauchbar, da Rubi eine Woche lang sehr schlecht geschlafen hat und ich ständig nachts wach war. Irgendwann habe ich es dann aufgegeben zu messen. Im letzten Zyklus gab es wieder ein paar Störfaktoren (die entsprechenden Temperaturwerte habe ich als Questionable markiert und Kindara hat sie gar nicht erst eingezeichnet), dennoch konnte ich auswerten (jeweils klicken für Vergrößerung):

Die App gibt Euch außerdem die Möglichkeit, Euch mit der Community auszutasuchen und stellt unter More sehr ausführliche Informationen zur symptothermalen Methode FAM zur Verfügung. Das finde ich sehr löblich!

Die Kosten des Wink und der Kindara-App:

Zuerst die gute Nachricht: Die App ist for free! Nun die schlechte: Der Wink kostet satte 129 US-Dollar. Hinzu kommen noch internationale Versandgebühren von 18 US-Dollar sowie Zollgebühren. Wie hoch diese sind, kann ich nur aus der Erfahrung einer Leserin berichten – sie hat 18 Euro gezahlt. Insgesamt muss also mit zirka 150 Euro gerechnet werden, was nicht gerade wenig ist für ein Thermometer.

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Mein Fazit zu Wink und Kindara:

Ich liebe den Wink und gebe ihn nie wieder her! Er ist für mich das einfachste, schnellste und komfortabelste Thermometer, das es auf dem Markt gibt. Leider nur auf dem Amerikanischen … Bei der Kindara-App bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits finde ich es toll, dass die Entwickler möchten, dass FAM weiter verbreitet wird und Frauen diese Methode von Grund auf erlernen und selbst auswerten – ihr Motto lautet: Charting has never been easier. Andereseits habe ich mich schon sehr an eine automatische Auswertung gewöhnt und vermisse diese nun. Ich würde mir daher wünschen, dass die App beides ermöglicht. Dennoch sind die vielen Eingabemöglichkeiten und die Vorhersage der nächsten Periode unschlagbar. Alles in allem würde ich der App in Noten eine 3- geben, dem Wink eine 1+.

Hast Du noch Fragen zum Wink oder der Kindara-App?

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Comments

  1. Eva says

    Hi Maggie, ich will mir schon seit längerem einen Verhütungscomputer anschaffen und war begeistert als ich von Wink und Kindara erfahren habe! Vor allem da der Wink auf den ersten Blick einen sehr viel schöneren und handlicheren Eindruck macht als zB der Cyclotest myway.
    Nun bin ich mir allerdings unsicher ob Kindara&Wink eine gute Wahl für Anfänger sind – vor allem weil ich ein ziemlicher Sicherheitsfreak bin und mich eigentlich darauf gefreut habe mich nach einer ‚Einarbeitungsphase‘ fast sicher auf denComputer/die App verlassen zu können und nicht selbst alle Daten auswerten zu müssen.
    Hast du vielleicht einen Ratschlag bzw würdest du wink&kindara Anfängern empfehlen?
    Vielen Dank und liebe Grüße :)

    • maggie_m says

      Liebe Eva,

      vielen Dank für Deinen Kommentar.

      Sehr interessante Frage, die Du da stellst. Ich versuche sie zu beantworten: Grundsätzlich empfehle ich Anfängerinnen gern einen Verhütungscomputer – nicht, weil ich dadurch ggf. eine Provision bekomme, sondern weil ich damals selbst mit einem gestartet habe und es mir unglaublich viel Sicherheit gegeben hat. Nichtsdestotrotz habe ich mir vorher die Regeln der symptothermalen Methode angeeignet und die ersten Zyklen sogar parallel per Kurvenblatt + Stift ausgewertet.

      Der Vorteil einer App wie Kindara ist, dass die manuelle Aufzeichnung auf einem Blatt Papier entfällt – nicht aber die Auswertung, wie Du schon richtig geschrieben hast. Ich halte die App dennoch für Anfängerinnen geeignet, wenn diese sich wirklich gründlich in die Methode einarbeiten und diese gewissenhaft ausführen. Und eben auch Zeit & Lust auf die Selbstauswertung haben. Vielleicht vermisst man die automatische Auswertung gar nicht, wenn man sie nie kannte?!

      Ein Computer wie daysy oder myWay sind natürlich bequemer, schneller, einfacher. Dafür aber auch teurer.

      Mein Tipp an Dich wäre: Lad Dir die Kindara App und kauf Dir zunächst ein gewöhnliches Basalthermometer, so hältst Du die Investitionskosten gering. Zeichne Deinen Zyklus auf diese Weise ein, zwei Monate auf. Überleg Dir dann: Möchte ich das nun immer so machen? Wäre der Wink eine Erleichterung? Oder steige ich doch lieber auf den vollen Komfort, den ein Computer bietet, um?

      Alles Liebe
      Maggie

      • Eva says

        Liebe Maggie,

        Vielen Dank für deine schnelle und ausführliche Antwort!
        Du hast natürlich Recht damit, dass man die Methode generell verstehen und erlernen sollte und dein Ratschlag, sich erst einmal ein Basalthermometer und Kindara anzuschaffen ist wirklich gut!! So kann ich mich langsam herantasten, die Methode erlernen und auch testen ob mir die App überhaupt gefällt ohne gleich größere Kosten einzugehen.

        Ich bin schon sehr gespannt und freue mich, endlich selbst einen Überblick über meinen Zyklus zu haben!! (Im Moment haut mich nämlich leider die PiDaNa des Öfteren aus der Bahn)

        Ganz liebe Grüße :)

  2. Lea says

    Hi Maggie,

    das ist super hilfreich, danke! Wie läuft es denn ab, wenn mein iPhone nicht ständig Bluetooth aufgedreht hat, weißt du das zufällig? Überträgt es die Daten dann von zB den letzten 2-3 Tagen auf einmal, oder muss ich beim Messen wirklich darauf achten, dass das Handy Bluetooth an hat?

    Und noch eine Frage: weißt du ob es genau so ein Teil uach irgendwo auf der Welt einfach mit einem USB Kabelanschluss gibt?

    Liebe Grüße,
    Lea

    • maggie_m says

      Liebe Lea,

      danke, freut mich, wenn ich Dir mit dem Artikel etwas weiterhelfen konnte.

      Auf der Wink-FAQ-Seite (https://www.kindara.com/wink-faqs) habe ich folgende Antwort auf Deine Frage gefunden:
      „Wink will store up to 30 temperatures between syncs with your device.“

      Insofern gehe ich davon aus, dass Du nicht täglich synchronisieren musst.

      Deine zweite Frage verstehe ich leider nicht ganz – denn der Wink hat ja bereits einen USB-Anschluss … schreib mir doch noch kurz, was genau Du meinst, ja?

      Alles Liebe
      Maggie

      • Lea says

        Hi Maggie,

        Alles klar, danke! Ich hätte es so verstanden, dass das Thermometer sich per Bluetooth mit der App synchronisiert nicht per USB daher die Frage.

        Liebe Grüße,
        Lea

        • maggie_m says

          Hi Lea,

          Ja, das hast Du absolut richtig verstanden: der Wink überträgt per Bluetooth. Er wird per USB geladen.

          Viele Grüße
          Maggie

  3. Vivi says

    Hallo Maggie

    Wie verhält sich dieses Produkt betreffend der täglichen Messzeit?

    Wie viel Spielraum besteht wenn man während der Woche +/- zur selben Zeit aufsteht und misst jedoch am Wochenende gerne bis Vormittags schläft. Verhält sich Wink analog des myway, eher wie die daysy oder wie die Variante mit dem gewöhnlichen Basalthermometer?

    Ich bin eine blutige Anfängerin und mir gerade am Gedanken machen, welches Gerät ich mir zulegen soll. :)

    Vielen Dank für deine Auskunft und liebe Grüsse :)
    Vivi

    • maggie_m says

      Liebe Vivi,

      danke für Deine Frage.

      Da es sich beim Wink um ein „normales“ Basalthermometer und keinen Computer handelt, ist die Messzeit hier nicht vom Gerät abhängig, sondern von Dir und Deinem Körper. Einigen Frauen machen unterschiedliche Messzeiten nichts aus, andere wiederum reagieren schon auf einen Unterschied von nur 1 Stunde. Hier heisst es daher: ausprobieren!

      Vielleicht kann ich Dir bei der Entscheidung etwas helfen: Möchtest Du viel technische Unterstützung und dennoch die volle Zykluskontrolle haben? Dann ist der myWay eine gute Wahl. Möchtest Du ebenfalls viel technische Unterstützung, eine schnelle Messung und ein super einfaches Ablesesystem haben? Dann die daysy. Möchtest Du hingegen selbst auswerten, aber dennoch schnell und bequem messen können, dann würde ich den Wink empfehlen.

      Alles Liebe!
      Maggie

  4. Michaela says

    Hallo Maggie,

    Oh das ist ja ein schönes Teil, gefällt mir sehr gut macht mir aber die Entscheidung leider noch schwerer ob Daysy oder eben nicht oder Wink… wäre toll wenn es da mal einen Vergleich geben würde. 😉
    Nachteil für mich ist das der Wink nur in Englisch ist, finde ich sehr schade. Kommt aber ja vielleicht noch. Danke fürs Testen!
    Lg Michaela

    • maggie_m says

      Liebe Michaela,

      eine gute Idee für einen Artikel, danke Dir! Kommt gleich auf meine Liste …

      Der Wink an sich ist nur ein Thermometer, die daysy ein Computer, also All-In-One-Gerät. Der Wink funktioniert nur in Verbindung mit Kindara und ich bezweifle leider, dass es diese App je auf Deutsch geben wird :-(

      Viele Grüße
      Maggie

      • Michaela says

        Liebe Maggie,

        Das würde ich sehr schade finden, aber wird sich dann wohl nicht ändern lassen und es wird doch die Daysy werden an Weihnachten 🤗. Danke dir für deine Antwort.

        LG Michaela

  5. Karina says

    Hey Maggie,

    ich liebäugele schon ein Weilchen mit dem Wink unshaven jetzt gerade das NFP Buch gelesen. Ich frage mich allerdings ob das Wink auch für NFP geeignet ist, da die Messung ja viel weniger als die vorgegebenen 3 Minuten beträgt. Da kindara ja nach anderen Regeln auswertet .. ich weiß, dass sie selbst von einer ausgeklügelten Messtechnik sprechen.

    Wie stehst du dazu? :)

    Danke dir!

    • maggie_m says

      Liebe Karina,

      danke für Deinen Kommentar.

      Kindara wertet nicht aus – Du selbst gibst die 1. höhere Messung sowie den Schleimhöhepunkt ein. Dann zeichnet Dir Kindara lediglich ein paar Nummern ein 😉

      Es stimmt, der Wink misst deutlich weniger als 3 Minuten. Ich persönlich vertraue dennoch darauf. Ich habe schon sehr viele Thermometer getestet und kein einziges davon misst 3 Minuten – bei einigen kann jedoch über den Signalton hinaus weiter gemessen werden. Das ist beim Wink nicht der Fall.

      Gerade die kurze Messzeit macht es mir momentan sehr einfach natürlich zu verhüten (mit Baby und so). Ich kann aber verstehen, wenn Du lieber regelkonform verfahren möchtest. Dann würde ich Dir ein analoges Thermometer empfehlen.

      Viele Grüße
      Maggie

  6. Melinda says

    Hallo Maggie, was hälst du denn von den FAM- Regeln, insbesondere von der Regel Nummer 2 (Unfruchtbarkeit am trockenen Tagen)?Habe Kindara eine Zeit lang sehr gerne genutzt um schwanger zu werden. Ich fand die Kurve sehr übersichtlich und auch, dass man noch viele weitere Symptome eintragen kann. Kann ich FAM jetzt auch zum Verhüten verwenden? Bei den Schleimqualitäten gibt es kein „f“.
    Liebe Grüße, Melinda

    • maggie_m says

      Liebe Melinda,

      danke für Deinen Kommentar.

      Ich bin etwas zwiegespalten, was die FAM-Regeln betrifft. Einerseits erscheinen sie mir strenger als unsere NFP-Regeln zu sein, andererseits (gerade Nr. 2) lockerer. Dennoch weisen auch sie eine sehr hohe Sicherheit auf.

      Du kannst die App weiterhin nutzen, denn sie wertet ja nicht aus. Sprich Du kannst Deine Kurve nach den Regeln, die Du anwenden möchtest, selbst auswerten. Die App zeichnet Dir leidiglich ein paar Zahlen ein, sobald Du manuell einen Schleimhöhepunkt und eine 1. höhere Messung eingegeben hast. Sie zeigt Dir allerdings keinen Fruchtbarkeitstatus an.

      Alles Liebe
      Maggie

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